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Spielinfos Bewertungen (1) User-Reviews (1) Screenshots (0) Spiel bewerten

UFC Throwdown

PS2
» Grafik: 70
» Sound: 70
» Spielspaß Solo: 70
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung:
70
» Anzahl Bewertungen: 1     » alle zeigen
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Infos
» Von: axelkothe
» Am: 31.03.2006
» Spielzeit: 0 h
» Grafik: 70
» Sound: 70
» Spielspaß Solo: 70
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 70
Pro
Karrieremodus
durchdachtes Kampfsystem
Contra
biedere Präsentation
Qualität
» bewertet mit: 9
Ultimative Kampfmeisterschaft

Das Ultimate Fighting Championship ist eine absolute Nischensportart und in Deutschland praktisch unbekannt, nur wenige Kampfsportfans und ein paar Videospieler können etwas damit anfangen. Wenn man genau ist, könnte man sagen, das UFC ist gar keine Sportart, sondern nur eine Meisterschaft der Kampfsportler, in der Kämpfer verschiedenster Kampfsportarten gegeneinander antreten. Und trotz dieser Hindernisse gibt es schon einige Videospielumsetzungen zu diesem Thema auch bei uns in Deutschland zu kaufen. Dank Ubi Soft ist auch die neueste Episode, UFC Throwdown für die Playstation2 jetzt erschienen.

So treten also im Ring des Ultimate Fighting Championship, der übrigens ein Octagon, also achteckig ist, die Kämpfer der verschiedensten Kampfrichtungen an. Natürlich nur solcher Kampfsportarten, in denen keine Waffen verwendet werden, sonst wäre das ja unfair. Ansonsten ist es allerdings egal, ob sich der Teilnehmer auf Karate, Wrestling, Kickboxen, Judo oder einen ganz eigenen Kampfstil spezialisiert hat, alles wird akzeptiert. Entsprechend unterscheiden sich die mehr als 25 verschiedenen regulären Kämpfer, die ihr bei UFC Throwdown auswählen könnt, in Sachen Bewegungs- und Moverepertoire, gewaltig voneinander. Einen Sieg im Octagon erreicht ihr entweder durch ein KO des Gegners oder dessen Aufgabe.

Ähnlich wie in Tekken habt ihr für jede Gliedmaße einen extra Knopf zu betätigen. So beharkt ihr euer Gegenüber mit Schlägen und Tritten, oder ihr versucht per Druck auf zwei Tasten gleichzeitig den Gegner flach zu legen. Im Gegensatz zum Boxen, wo ihr dann nicht mehr auf den Gegner eindreschen dürft, geht hier der Kampf, wie im Wrestling, fröhlich weiter. Natürlich sieht euch der Gegner nicht tatenlos zu, sondern versucht seinerseits euch niederzuwerfen. Einfache Schläge und Tritte fangt ihr per Block auf, andere Attacken könnt ihr bei richtigem Timing per Tastenkombination auch Kontern und selbst einen Treffer landen.

Bei all dem rumgekämpfe solltet ihr aber neben eurer Energieleiste auch eure Konditionsanzeige beachten. Diese wird bei jeder Aktion nämlich in Stückchen dezimiert, und kann nur durch Ruhepausen wieder aufgefüllt werden. Achtet ihr nicht darauf, reicht dem Gegner schon ein gezielter Gegenangriff um euch komplett auszuschalten.

An Spielmodi stehen euch ein Einzelkampf, die Karriere, der UFC-Modus, das Turnier und der Arcade-Modus zur Verfügung. Im Turnier und im UFC-Modus müsst ihr insgesamt drei bzw. fünf Kämpfe in eurer Gewichtsklasse überstehen. Der größte Unterschied zwischen beiden Modi ist, dass ihr im UFC-Modus zwischen den Kämpfen nicht unbegrenzt Zeit habt, euch wieder zu erholen, und so eventuell mit einem angeschlagenen Fighter in den Ring gehen müsst. Im Arcademodus tretet ihr Nacheinander gegen die anderen Kämpfer an, es gibt keine Turnierstruktur. Besonders interessant ist jedoch der Karrieremodus, für den ihr zunächst einen neuen Charakter erstellen müsst. Ihm könnt ihr einen der Kampfstile zuweisen, Kleidung, Hautfarbe, Größe, Gewicht und Alter einstellen. Anschließend trainiert ihr euren Charakter mit einem Sparringspartner und treten beim Karrieremodus-Turnier an. Durch die Teilnahme an den Turnieren erhaltet ihr Skill-Punkte, die ihr wiederum braucht, um an den Skill-Up Challenges teilnehmen zu können, wo die Attribute des Lämpfers verbessern könnt.

Technik:
Das Wichtigste von in Kampfspielen sind grundsätzlich die Kämpfer, und diese wurden bei UFC Throwdown detailliert modelliert, und auch die Animationen kommen lebensecht rüber. Ziemlich öde sind dagegen die Kampfarenen ausgefallen, doch langweilige Octagon bestimmt die Optik. Allerdings kann man daraus dem Hersteller keinen Strick drehen, so ist es eben nun mal... Die Musik und die Soundeffekte können weder besonders überzeugen, noch nerven sie euch.

Fazit
Axels Meinung:
Ultimate Fighting Championship ist eine ziemlich trockene Angelegenheit. Die Präsentation ist langweilig, genauso wie die Hintergrundgrafik während der Kämpfe. Dank mangelnder Bekanntheit wird man sich kaum für die lizenzierten realen Kämpfer interessieren. Es gibt auch keinerlei übertriebenen Lichteffekte oder Specialmoves, die das Spiel unrealistisch machen würden. Trotzdem, oder gerade deswegen bietet das Spiel dem echten Fighting – Fan einiges: Das Kampfsystem mit starker Betonung der verschiedenen Kampfpositionen ist durchdacht und funktioniert vor allem im Kampf gegen einen menschlichen Mitspieler sehr gut. Bis man die ganzen verschiedenen Stilrichtungen und das Kontersystem beherrscht, seid ihr eine ganze Weile beschäftigt. Erfreulicherweise hat der Einzelspieler im Vergleich zur Xbox-Fassung etwas mehr zu tun, der Karrieremodus motiviert euch eine ganze Weile.
Infos
Erhältlich für
Genre
Sport
Publisher
Ubisoft
Entwickler
Crave
Website
www.ubi.com/DE/...
Release
Erhältlich
Spiel kaufen
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Features
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