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Spielinfos Bewertungen (22) User-Reviews (6) Screenshots (23) Spiel bewerten

20. Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory

Xbox
» Grafik: 95
» Sound: 93
» Spielspaß Solo: 93
» Spielspaß Multi: 95
» Gesamtwertung:
94
» Anzahl Bewertungen: 22     » alle zeigen
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» Gesamtwertung: 5 /5
» Durchschnittswertung: -
» Anzahl Bewertungen: 0     » alle zeigen
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Infos
» Von: W0tan
» Am: 23.02.2006
» Spielzeit: >15 h
» Grafik: 94
» Sound: 92
» Spielspaß Solo: 95
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 93
Pro
Grafik
Sound(gute Synchro)
Neuerungen
Abwechlungsreiche Missionen
Contra
(Nur) Ein relativ schwerwiegender Bug aufgefallen
Kurz
Qualität
» bewertet mit: 6
Und wieder einmal macht Sam sich auf, um die Welt zu retten... Aber macht die Tour auch Spaß oder ist das ganze eine Tort(o)ur?

Story: Nachdem China einige Probleme machte und ein Wissenschaftler entführt wurde, der waffenfähige Alghorithmen kannte, zerstören die Asiaten das beste Schiff der Marine.. oder vllt jmd. anderes? Um die Beantwortung dieser Frage und um die Verhinderung des 3. Weltkrieges kümmert sich Sam im 3. Teil.
Die Story is eigenlich recht gut und nicht unlogisch, jedoch kommt sie Bond-Fans bekannt vor...(kA welcher Bond-Film das nochmal war...).
Das ganze wird wie immer durch gut gemachte Sequenzen erzählt und in und zwischen den Levels vorangetrieben.


Spiel: Nach der hübschen Intro-Sequenz gehts für Fisher erstmal mit dem Briefing los. Lambert und Co erklären kurz was zu tun ist und dann gehts schon fast los. Man wählt noch kurz einen der 3 Set-Typen: Reeding, Ducken und Angriff.
Bei Ducken hat man die wenigste Munition, aber dafür mehr Sonderausrüstung, wie Kameras, Taser und Co. Das perfekte Set für die echten Splinter Cells.
Das Reeding-Set enthält mehr Munni als das Ducken, aber trotzdem auch einige der Gadgets. Für die, die sich nicht entscheiden können!
Angriff ist, wohl selbstredend, für die, die einfach stürmen wollen. Man hat ~3-4 mal soviel Munition wie bei Ducken, aber kaum andere Sachen. Dafür bekommt man aber noch so schöne Aufsätze fürs Gewehr wie den Schrot-Aufsatz, den Sniper-Aufsatz etc. und mehr Granaten
Egal welches set man nimmt, man hat immer die wichtigste Neuerung parat: Das Messer!
Mit diesem kann man Gegner nun im Nahkamp mit einem Hieb ausschalten(im 2. Teil brauchte man 2 Schläge), Generatoren schrotten und Vorhänge zertrennen.
Auch immer dabei ist die Pistole, welche nun als 2. Attacke ein praktisches Multifunktionsgerät hat. Mit diesem lassen sich z.B. Kameras und Licher geräuschlos für kurze Zeit ausschalten und Lotusgläser(die auf Knopfdruck trüb werden) umschalten.
Abgesehen davon das die beiden Waffen in der Grundversion schallgedämpft sind, hat Sam noch einige andere Dinge auf Lager um den Gegner lautlos auszuschalten. Da wären zum einen die Ringflächen gegen ungepanzerte Gegner, die Taser gegen alle und die Kameras, die auf Knopfdruck Gas ausströmen lassen.
Auf dem Kopf hat Sam das übliche: Fernglas mit Richtmikro, Wärmebildkamera, Nightvision und neuedings auch ein Teil, welches Strom sichtbar macht. So kann man immer schön nach Cams suchen oder schauen wo die nächste Lichtquelle ist.
Nicht zu vergessen sind auch die Nades. Es gibt HE\'s, Flashs und Smokes. Die Namen sind wohl selbstredend: Smoke erzeugt Nebel, Flash blendet Gegner und HEs explodieren.

Die Missionen laufen wieder im gleichen Schema ab wie bei 1 und 2: Eindringen, anschleichen, zerstören/suchen whatever, fliehen.
Aber man weiß ja das das zwar extrem simple klingt, aber höllisch Spaß macht.
Das Ganze spielt sich an diversen, sehr unterschiedlichen, aber immer gut gebauten Umgebungen ab. Als da z.B. wären: Ein Schiff, eine Söldneragentur, ein Badehaus etc pp. Man kommt sogar für eine Mission nach Seoul(Korea).
Oftmals kann man sich die Gegebenheiten der Umgebung auch zunutze machen. Im Badehaus beispielsweise kann man Ventile öffnen. Nun tappen Gegner im dunkeln- besser gesagt Dampf - Sam jedoch kann mit seiner Wärmebildkamera weiterhin gut sehen.
Die Missionsziele sind recht vielfältig und während den Missionen kommen manchmal noch ein paar hinzu. Einige muss man sogar selbst finden, z.B. als man ein Flugzeugwrack zum zerstören anpeilen soll, kann/sollte man vorher die Piloten in Sicherheit bringen.
Nur wenn man jeden einzelnen der Primär, Sekundär und Optionalen Aufträge erfüllt, kann man am Ende eine 100% Missions-Statistik erreichen.

Die KI hat einen weiten Sprung nach vorne gemacht. Sie achtet jetzt nicht nur auf Tote/Bewusstlose, Sichtkontakt mit Sam und Geräusche, sondern auch auf Spiegelungen, offene Türen und ausgeschaltete Lichter. Zwar schlagen sie nicht sofort Alarm wenn etwas anders ist als es sollte, jedoch gehen sie der Ursache nach und schalten Lichter wieder ein oder zünden Kerzen wieder an. Das kann man sich natürlich zunutze machen. Wenn eine Wache einen Schalter betätigt kann man leicht von hinten kommen und sie überwältigen.
Mit Gefangenen Wachen kann man jetzt bis zu 3 Dinge machen: Verhören(Wo ist XXX, wieviele seid ihr etc, je nach Situation fragt Sam auf Knopfdruck), töten und betäuben. Das 2. ist immer das schlechteste, da man sich damit die Missionsstatistik versaut.
Nach wie vor sollten tote/betäubte Personen im Schatten abgelagert werden.
Außer Wachen machen einem auch Kameras, Geschütze und Laser das Agentenleben schwer. Die Kameras kann man aber ganz simple mit der Pistole(2. Attacke) ausschalten, genau wie die Lase. Nur bei dichten Lasernetzen sollte man versuchen, ob eine Wache in der Umgebung einen Transmitter trägt. Diese schaltet alle Laser aus, solange er in der Nähe ist.
Geschütze machen zwar extremen Schaden, man kann sie jedoch meist einfach umgehen und dann von hinten hacken.
In einer Mission gibt es auch Spionage-Sonden, die einem mit Scheinwerfer und Minigun auflauern.

Die auf dauer lästigen Minispiele zum hacken und knacken haben leider wieder den Weg ins Game gefunden. Beim knacken von Schlössern muss man nur den Ministick eine Zeit pro Kolben in eine Richtung drücken und beim hacken muss man aufleuchtende Zahlen auswählen bis man die passende Nummer hat.

Nach der Mission erscheint nun eine Statistik die anzeigt, wie gut man abgeschnitten hat. Perfekt bekommt man nur, wenn man alle Ziele erfüllt hat, keinen getötet hat, kein Körper entdeckt wurde und wenn Sam heil rausgekommen ist ohne Alarm auszulösen. Danach kommt noch ein Fenster mit den Missionszielen wo gezeigt wird welche man erfüllt hat und welche nicht. Dann folgt die nächste der 9 oder 10 Missionen(kA wieviele ;) ).
Man erhält zwar nichts besonderes für 100%, aber ist ein netter Ansporn für Perfektionisten wie mich(ich vermeide bei Shooter auf max. Difficulty auch meist soviel Dmg wie möglich oder Spiele RPGs so lange, bis ich alle Uniques im Inventory hab und nach 5 Std suchen keinen NPC mit Auträgen mehr finde...).


Multiplayer:: Es gibt wieder den SC-vs-Merch-Modus und diesmal sogar einen Koop. Beim SCvsMerch spielt eine Seite die Söldner und die andere die Splinter-Cell-Agenten. Ziel ist es entweder das andere Team zu erledigen oder Dinge zu entwenden/saven oder Bomben explodieren zu lassen/sie entschärfen. Die Merchs sehen dabei alles in 1st-Person-Sicht und habe schweres Gerät(MG, Nades) und Taschenlampe, die SC\'s haben fast alles wie im Singleplayer.

Beim Koop is ja wohl klar was gemacht wird: 2 Spieler erledigen diverse Misionen. Diese sind extra auf den Koop abgestimmt und erfordern Teamplay, z.B. muss einer die Kamera ausschalten während der andere zur nächten Tür geht oder man baut eine Räuberleiter. Wenn einer stirbt muss ihn der andere in wenigen Sekunden wiederbeleben oder die Mission ist gescheitert. Die verbleibende Zeit wird dabei per Piepen im Hintergrund deutlich gemacht. Man hat pro Mission jedoch eine bestimmte Anzahl von Leben. Nach 5 oder 6 ist endgültiges Ende!

Macht beides viel Spaß!


Grafik: Wieder einmal besser als der Vorgänger. Die Modelle sind detailliert, die Umgebung is schön gemacht und die Effekte sind super. Eigentlich nichts dran auszusetzen! Schwerwiegende Grafik-Fehler o.ä. sind mir bis dato nicht untergekommen.


Sound: Toller Soundtrack, stimmige Hintergrundmusik in den Levels und gute Sounds. Die Synchro ist ausnahmsweise auch mal im Deutschen gelungen. Sam hat natürlich wieder nen Haufen tolle Sprüche mitgebracht und auch die Dialoge sind klasse. Beispiel: Man bricht in eine Bank ein, Lambert gibt ab an einen der sich damit auskennt, Fishers erster Kommentar: \"Ohh nein, bitte nicht so einer -.- \" Typ spricht: \" Hallo, HALLLLLOO, is das Ding an???\"...
Fazit
Klasse Fortsetzung nach dem eher mauen 2. Teil. Grafik und Sound sind top, es gibt einiges neues(Messer z.B.), die KI is spitze und es macht Spaß es immer wieder durchzuzocken! Leider gibt es dennoch min. einen Bug: Die Mission Beadehaus konnte ich persönlich zuerst nicht mit 100% abschließen, da man am Ende mehrere Wachen unter Zeitdruck erledigen muss... leider konnte ich meine Taser/Ringflächen nach 10 min. in dem Level nicht mehr benutzen(!!!) So musste ich den Gegner abschießen... :(
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
   Stealth
Publisher
Ubisoft
Entwickler
Ubisoft
Website
www.splintercel...
Release
25. März 2005
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