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Spielinfos Bewertungen (8) User-Reviews (2) Screenshots (103) Spiel bewerten

156. Prince of Persia: Warrior Within

Xbox
» Grafik: 92
» Sound: 92
» Spielspaß Solo: 90
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung:
90
» Anzahl Bewertungen: 8     » alle zeigen
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» Gesamtwertung: 5 /5
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Infos
» Von: SnakeBite
» Am: 30.12.2005
» Spielzeit: 15 h
» Grafik: 91
» Sound: 90
» Spielspaß Solo: 90
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 90
Pro
sehr gute Grafik
abwechlslungsreices Gameplay
spaßige Geschicklichkeitseinlagen
Contra
zum Teil recht schwer
Qualität
» bewertet mit: 9
Der Prinz kehrt zurück

Im Jahr 2003 erschien mit Prince Of Persia: The Sands Of Time ein Nachfolger zur beliebten Kultserie. The Sands Of Time erhielt durchweg gute Wertungen und war mit Sicherheit eines der Highlights des Jahres, es konnte sich jedoch nicht richtig gegen die großen Konkurrenten durchsetzen. Ein Jahr später erscheint der Nachfolger Prince Of Persia: Warrior Within und die Entwickler erhofften sich hier natürlich mehr Verkäufe als beim Vorgänger. Wie sie den Erfolg erzwingen wollen lest ihr hier.

Schon auf den ersten Blick fallen die wesentlich düstere Optik und Atmosphäre auf. Vom hellen und prachtvollen Szenario des Vorgängers ist nicht mehr viel übrig, stattdessen beherrschen düstere Levels das Spiel. Auch der Prinz selbst sieht nicht mehr nach dem freundlichen Jungen von nebenan aus, auch an ihm merkt man die Veränderung des Spiels deutlich.
Doch das er wesentlich finsterer rüberkommt ist kein Wunder, denn schließlich hat er seit dem Ende von The Sands Of Time kein ruhiges und beschauliches Leben mehr. Die Herrscherin der Zeit, die für die Erschaffung des Sandes verantwortlich ist, möchte das Leben des Prinzen um jeden Preis beenden: Ihr Schicksal ist es nämlich durch die Hand des Prinzen zu sterben. Und deshalb schickt sie einige ihrer Untertanen los, um das Schiff des Prinzen zu überfallen und den Prinzen zu töten. Dieses Unterfangen geht jedoch schief und der Prinz landet auf der Insel der Zeit. Doch hier fangen seine Probleme erst wirklich an, denn auf dieser Insel wird er vom Dahaka, einem Dämonen, der den Prinzen immer wieder verfolgt, gejagt. Der Prinz findet heraus, dass seine einzige Chance darin besteht, die Erschaffung des Sandes der Zeit zu verhindern. Doch um dies zu schaffen muss er in die Vergangenheit reisen.
Diese Zeitreisen stellen gleich eines der neuen Elemente des Spiels dar. Ständig wechselt man zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her. Dadurch verändert sich nicht nur die Umgebung, so erstrahlt zum Beispiel ein in der Gegenwart verfallener Palast in der Vergangenheit in neuem (besser: alten) Glanz, sondern es tun sich auch neue Wege auf. Kommt man in der Gegenwart nicht mehr weiter, sollte man sich einmal in der Vergangenheit umsehen.
Schon der Vorgänger bestach mit unglaublich motivierenden Geschicklichkeitspassagen und haarsträubenden Manövern des Prinzen. Diese Geschicklichkeitseinalgen sind natürlich wieder mit von der Partie und machen mindestens genauso viel Spaß wie im Vorgänger. Wenn der Prinz in luftiger Höhe seinen akrobatischen Veranlagungen freien Lauf lässt, sieht das schon sehr beeindruckend aus.
In PoP: Warrior Within sind die Kämpfe und die Geschicklichkeits-Abschnitte nicht mehr strikt voneinander getrennt, sondern gehen vielmehr fließend ineinander über, oder finden sogar gleichzeitig statt. So kann es manchmal vorkommen, dass man, während man an einer Wand entlangläuft noch einen Gegner erledigen muss. Auch kann der Prinz die Umgebung in seine Kämpfe Miteinbeziehen, was eine Vielzahl an neuen Manövern ermöglicht. Die Zahl der verschiedenen Moves wurde überhaupt gehörig aufgestockt, aber dank einer Kombo-Liste im Pausenmenü verliert man nie den Überblick. Zu dieser Fülle an Kampfaktionen trägt auch bei, dass der Prinz nun zwei Waffen gleichzeitig mit sich tragen kann, denn er hat den Dolch aus dem Vorgänger mit einer Kette ausgetauscht. Dadurch kann er sich einfach die Waffen der besiegten Gegner aneignen. Die kämpfe sind sehr abwechselnd gestalten, was an den verschiedenen Arten liegt einen Gegner zu bezwingen. Ein Highlight stellen die riesigen Trolle, ähnlich denen aus den Herr der Ringe Filmen, dar. Diesen muss man zuerst einmal die Beine schwächen, bevor man dann auf ihren Rücken klettert und ihren Kopf bearbeitet. Diese Gegner sind wohlgemerkt keine Endgegner, sondern ganz „normale“ Gegner.
Natürlich spielt der Sand der Zeit ebenfalls wieder eine große Rolle. Bekannte Manöver wie das zurückspulen der Zeit und das Verlangsamen der Zeit sind natürlich wieder mit dabei. Vor allem das Zurückspulen ist sehr hilfreich, da man so zum Beispiel eine vermasselte Geschicklichkeitspassage wieder rückgängig machen kann. Das verlangsamen hilft dagegen beim Kampf gegen hartnäckige Gegner. Natürlich gibt es auch sonst noch jede Menge Attacken mit dem Sand, so kann man wenn man von einer Vielzahl von Gegnern umringt ist, eine verheerende Attacke starten, die sämtliche Gegner um einen herum verletzt. Ein sehr hilfreiches Manöver ist die höhere Stufe des Zeitverlangsamens. Hier werden die Gegner langsamer, der Prinz aber gleichzeitig um einiges schneller, was den Gegnern keine Möglichkeit gibt sich gegen die Attacken des Prinzen zu wehren.
Grafisch ist Prince Of Persia: Warrior Within sehr beeindruckend. Die Umgebungen sehen Klasse aus und die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail modelliert. Die Zwischensequenzen sind größtenteils in Spielegrafik gehalten, besonders wichtige Sequenzen sind aber grafisch aufpoliert und sehen schlicht und einfach fantastisch aus. Die Animationen des Prinzen kommen sehr authentisch rüber und auch die Soundkulisse ist mit dem rockigen Soundtrack sehr passend.
Fazit
Insgesamt kann man sagen, dass Fans des Vorgängers auf jeden Fall zugreifen sollten, doch auch Spieler die einen Bogen um den Vorgänger machten sollten sich dieses Highlight nicht entgehen lassen. Das Spiel macht eine Menge Spaß, vor allem die Geschicklichkeits-Abschnitte sind sehr motivierend und die Kämpfe spektakulär gestaltet. Grafisch ist das Spiel über jeden Zweifel erhaben, nur der zum Teil doch etwas hohe Schwierigkeitsgrad könnte so manchen Spieler zu Beginn erschrecken. Unfair wird das Spiel jedoch nicht, denn mit ein wenig Übung schafft man auch die schwersten Teile des Spiels.
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
   Action-Adventure
Publisher
Ubisoft
Entwickler
Ubisoft
Website
www.princeofper...
Release
03. Dezember 2004
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