Infos
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» Spielzeit: |
> 10 h |
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» Grafik: |
92 |
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» Sound: |
98 |
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» Spielspaß Solo: |
92 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
92 |
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Pro
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schön düstere Atmosphäre |
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wirklich coole Story |
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umfangreiches Bewegungsrepertoir |
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Zeitfähigkeiten |
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sehr gute und passende Musikuntermalung |
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Contra
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im Prinzip komplett linear |
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für manche vielleicht zu hoher Schwierigkeitsgrad |
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Qualität
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Und hier haben wir den Nachfolger von Prince of Persia: The Sands of Time.
Ob das Game den Vorgänger noch toppen kann oder nur ein lauer Aufguss ist erfahrt ihr in diesem Review.
Zunächst einmal kurz zur Story: Im Vorgänger konnte der Prince verhindern das der Sand der Zeit freigesetzt wurde. Nun ist er auf der Flucht vor dem Dahaka einem schier unbesiegbaren Zeit-Dämonen der ihm nach dem Leben trachtet um die Zeitlinie wieder in Ordnung zu bringen. Des Prinzen einzige Chance ist es nun die Schöpferin der Zeit daran zu hindern den Sand der Zeit
überhaupt erst zu erschaffen. Nachdem diese aber im Buch der Zeit von ihrem Schicksal erfahren hat, versucht sie nun alles um dem Prinzen seine Mission so unmöglich wie nur igend möglich zu machen. Nach einem Angriff auf das Schiff des Prinzen wird dieser an die Insel der Zeit gespült und setzt nun alles daran sein Schicksal zu ändern.
Auch wenn das Game direkt an den Vorgänger anknüpft merkt man schon beim Vorspann das man die Thematik nicht einfach nur neu aufgegossen hat. Zunächst einmal fällt einem der wesentlich düstere Grundton auf. Diesmal kämpft man sich nicht durch eine orientalisches Bilderbuch Märchen. Auch der Prinz hat sich verändert und erinnert nur noch wenig an den guten "Saubermann" den er früher mal verkörpert hat. Die komplette Atmosphäre ist nun wesentlich dunkler und rauher. Das merkt man nicht nur am Leveldesign und an den Gegnern sondern auch an den Kämpfen: hier wird geschlitzt und geköpft als gebe es keinen Morgen. Und das nicht gerade unblutig. Nachdem der Prinz nun schon einige Zeit vom Dahaka verfolgt wurde hinterließ dies nun auch Spuren bei ihm. Das gesamte Spiel ist praktisch mehr auf das jungdlichere bis erwachsenere Publikum zugeschnitten. Untermalt wird das Game noch von wirklich passenden Nu Metal klängen. Besonders die 2 Stücke von Godsmack: allen voran das Theme "I Stand alone" und das Credit-Theme "Straight out of Line" passen wie die Faust aufs Auge. Genau mein Geschmack!
Das Spiel ist ausserdem sehr komplex da man nun praktische alle Levelabschnitte mindestens 2 mal durchlaufen muss. Einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit. Dies hat damals schon bei Zelda: Ocarina of Time sehr gut funktioniert und bei Warrior Within wird man ebenfalls nicht enttäuscht. Die Levelabschnitte verändern sich nicht nur vom aussehen sondern auch von der Struktur. So kann es sein das man in der Gegenwart vor einer zerbrochenen Brücke steht die man nur überqueren kann wenn man in die Vergangenheit reist. Dennoch bleibt das Spiel großteils linear.
Zum Gameplay: Man braucht nicht wirklich lange dann hat man den Prinzen voll unter Kontrolle. Und dieser hat wirklich eine Masse an Bewegungsmöglichkeiten und Attacken drauf. Besonders das neue Kampfsystem funktioniert sehr gut. Nun kann man auch die Umgebung zu seinem Vorteil nutzen. Dies erleichtert die Kämpfe doch um einiges. Sehr nützlich ist es das der Prinz nun auch 2 Waffen mit sich führen kann.
Hinzu kommen natürlich noch die wirklich netten Zeit-Fähigkeiten. Darunter befinden sich die Zeitlupen-Funktion, mit der man für einen gewissen Zeitraum die Zeit verlangsam kann, eine Druckwelle die alle umstehenden Gegner umwirft und die Rückspul-Funktion mit welcher man einen kurzen Zeitraum in der Zeit zurückgehen kann. Dies erleichtert einem besonders knifflige Passagen von denen es genug gibt. Überhaupt lebt das Game von den Massen an Geschicklichkeits- und Sprung-Passagen. Und diese kann man nur beweltigen wenn man den Prinzen und seine akrobatischen Aktionen auch voll beherrscht. Allerdings ist keine der Passagen "unlösbar" und es bleibt immer fair. Besonders dank der "Rückspul-Funktion" gab es für mich wenig Frustmomente.
Die Animationen sind absolut gelungen. Die Bewegungsabläufe des Prinzen sind absolut flüssig und wirken niemals abgehackt. Auch alle anderen Personen und Gegner sind super animiert und modeliert.
Zudem bietet das Spiel, was die Umgebung angeht, wohl eines der besten Leveldesigns die es bisher gibt.
Man merkt einfach die Liebe zum Detail. Eine wirkliche Grafik-Pracht also. Einige der Cut-Szenen wurden sogar noch einmal aufpoliert und gerendert so das diese wirklich phänomenal aussehen. Die übrigen Cut-Szenen darf man in In-Game Grafik bewundern.
Der Prinz hat übrigens eine sehr coole Stimme bekommen, vielleicht hätte man ihm auch mal einen Namen spendieren können ;> Die Orignalstimme von Keileena wird sogar von Monica Bellucci gesprochen.
Sehr schön finde ich auch die Idee mit 2 alternativen finalen Endgegnern und den dazugehörigen alternativen Enden.

Fazit
Alles in allem ist das Spiel vollkommen gelungen und es gibt eigentlich kaum etwas zu bemängeln.
Empfehlenswert für jeden der schon den Vorgänger geliebt hat. Aber auch diejenigen die mit dem Vorgänger nicht so viel anfangen konnten dürfen ruhig mal anspielen, denn es hat sich schon einiges geändert.
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