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Spielinfos Bewertungen (15) User-Reviews (4) Screenshots (106) Spiel bewerten

211. Far Cry Instincts

Xbox
» Grafik: 91
» Sound: 89
» Spielspaß Solo: 88
» Spielspaß Multi: 85
» Gesamtwertung:
89
» Anzahl Bewertungen: 15     » alle zeigen
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Infos
» Von: Atie
» Am: 24.01.2006
» Spielzeit: 20 h
» Grafik: 94
» Sound: 88
» Spielspaß Solo: 91
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 90
Pro
+Hammer Grafik (von einigen Fehlern abgesehen)
+viele Waffen
+nette Story
+gute Athmosphäre
+große Levels
Contra
-Fahrzeugsteuerung / Sicht
-teilweiße dumme KI
-einige Grafikfehler (zb. Leichen in der Luft)
-fehlerhafte Physik
Qualität
» bewertet mit: 10
Wenn man Far Cry Instincts für Xbox hört denken die meisten bestimmt an einen abgespeckten Abklatsch von der PC-Version. Aber ich kann getrost sagen, dem ist nicht so!

Story
Der Hauptcharakter ist Jack Carver, mit dem man natürlich auch aus der Egosicht spielt.
Er hat sich in Micronesien niedergelassen, weil er auf der Flucht vor seiner Vergangenheit ist. Unehrenhaft entlassen wurde auf ihn ein Kopfgeld ausgesetzt.
Einige Jahre später kommt plötzlich Val Cortez mit ihren Kameras und den Händen voller Bargeld auf sein Boot und bietet ihn, sie zu den Jacuta-Inseln zu bringen, einem entlegenen Archipel. Dann steht Carver vor den brennenden Trümmern seines Bootes und seines Lebens, Val ist verschwunden und überall tauchen immer mehr Verrückte auf die ihn natürlich nichts gutes wollen.
In der ganzen Szenerie offenbart sich schon die tolle Grafik, die einem dann durch das ganze Spiel begleiten wird.
Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur eines sei schon mal gesagt, das Wort Instincts steht nicht umsonst im Spieltitel.

Grafik
Wie soll ich sagen, die ersten Eindrücke könnte man leicht mit dem letzten Seychellen-Urlaub verwechseln. Die Tropische Insel ist so toll in Szene gesetzt das man sich am liebsten einfach an den Strand legen möchte und das rauschende Meer genießen will.
Alle Pflanzen und andere Objekte werfen in Echtzeit berechnete Schatten auf die umliegenden Umgebung und auf Jack selbst. Das Wasser spiegelt korrekt die komplette Insel und wirft realistische Wellen.
Die gut animierten Gegner fallen nach ihrem ableben, unter Verwendung einer Ragdoll-Engine, zu Boden. Ein Manko ist jedoch das die toten Gegner unweigerlich an der Stelle liegen bleiben an der sie gestorben sind, das kann ab und zu auch mal in der Luft sein, das dann wiederum nicht wirklich realistisch aus sieht.
Die Fahrzeuge sind zerstörbar und machen einen authentischen Eindruck, das Fahrverhalten hat aber leider so seine Tücken und es gelingt einem nicht immer in die gewünschte Richtung zu fahren bzw. zu fliegen. Objekte wie Kisten und Tonnen haben eine Physik und können daher verschoben, zerstört und durch die Luft geschleudert werden. Explosionen sehen beieindruckend aus und hinterlassen einen gewaltigen Schaden an Gegner in Carver selbst. Wenn man dicht vor einer Detonation steht hört man für kurze Zeit nur ein Piepsen und alle anderen Geräusche sind extrem gedämpft, nach ein paar Sekunden ist das jedoch wieder vergangen.
Die Grafik nutzt die technischen Möglichkeiten der Xbox völlig aus und kann leicht mit der PC Grafik mitgalten, eine Meisterleistung der Entwickler. Ich kann gut nachvollziehen warum die PS2 Version gestrichen wurde.

Sound
Das Waffenfeuer klingt bombastisch, die Gegner Reden miteinander und allgemein ist die Synchronisation der Figuren überdurchschnittlich gut gelungen. Leider setzt der Soundtrack an manchen Stellen zu früh ein und drückt daher etwas die Atmosphäre, denn man weiß dann sofort das jetzt gleich Gegner auftauchen werden.
Vom Urwald hört man etliche Tiere brüllen und schreien (z.B. Affen), in der Nacht spürt man so richtig das Ungeziefer im Nacken sitzen und man möchte am liebsten den Insektenspray einsetzten.

Multiplayer
Hier werden dem Spieler 4 bekannte Spielmodi geboten.
Der interessanteste und meiner Meinung nach gelungenste Spielmodi aber ist der "Jäger", bei dem ein Spieler in die Rolle des Jägers schlüpft, der als einziger mit allen Fähigkeiten ausgestattet ist, und dessen Aufgabe darin besteht das Söldner-Team, also alle anderen Spieler, davon abzuhalten sein Gebiet zu durchqueren um dort einen Alarm auszulösen.
Alle Spielvarianten können über Xbox Live mit bis zu 16 Spielern, per System Link mit bis zu 16 lokalen Xboxen (je ein Spieler) und auch über Splitscreen mit bis zu drei Freunden gespielt werden.

Map-Editor
Einer der größten Pluspunkte an Far Cry Instincts ist der umfangreiche und leicht zu bedienende Map-Editor. Als erstes wenn man eine Map „bauen“ will, muss man eine Umgebung auswählen. In jeder Umgebung gibt es verschiedene Gebäude, Pflanzen und andere Objekte zur Auswahl , es können leider nicht alle miteinander kombiniert werden.
Dann, im Editor, kann man die Tageszeit auswählen und die Hintergrundgeräusche (Urwald, Getiere,…) einstellen. Die maximale Größe ist völlig ausreichend um eine Map mit bis zu 16 Spielern zu erstellen. Berge, Flüsse, Täler und gerade Wege können mit Leichtigkeit geformt werden. Jedes Objekt kann man einzeln drehen und nach belieben verstellen. Leider stehen ein bisschen zu wenig Bäume zur Verfügung und deshalb kann es schon mal dazu kommen das ein Wald zu künstlich aus sieht. Die kann aber zum Glück durch drehen der Bäume eingedämmt werden. Um auch alle Spielmodi auf einer Map Marke Eigenbau spielen zu können müssen Respawnpunke für alle Spieler gesetzt werden, und Flaggen für die einzelnen Teams aufgestellt werden.
Fazit
Ich, als alter Halo-Veteran, kann mich nicht wirklich mit FarCry anfreunden. Zwar ist die Grafik erhaben und der Map-Editor genial, aber ich musste mich teilweiße zwingen den Storymodus weiterzuspielen. Die Fahrzeugsteuerung bekommt mir auch nicht wirklich.
Wem Halo nicht gefallen hat, aber trotzdem auf Egoshooter steht kann getrost zugreifen.

mfG Atie
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
   Ego-Shooter
Publisher
Ubisoft
Entwickler
Crytek Studios
Website
www.farcrygame....
Release
30. September 2005
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