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70. Fable

Xbox
» Grafik: 92
» Sound: 92
» Spielspaß Solo: 90
» Spielspaß Multi: 1
» Gesamtwertung:
91
» Anzahl Bewertungen: 42     » alle zeigen
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» Gesamtwertung: 5 /5
» Durchschnittswertung: -
» Anzahl Bewertungen: 0     » alle zeigen
Infos
» Von: W0tan
» Am: 30.04.2005
» Spielzeit: > 10 h
» Grafik: 95
» Sound: 98
» Spielspaß Solo: 93
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 95
Pro
Gute Grafik
Viele Neuerungen
Super Soundtrack
Schöne, stark unterschiedliche Regionen
Handlungsfreiheit
Contra
Texturen der Welt laden teilweise zu spät nach
Teilweise unlogische Proportionen
Zu kurz
Qualität
» bewertet mit: 9
Es ist das wohl am meisten erwarteste Rollenspiel der letzten Jahre und es wurden hohe Anforderungen gestellt.
Werden sie auch erfüllt?

Spiel:
Man beginnt als kleiner Junge der, seit er denken kann, davon träumt ein großer Held zu sein.
Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht das er in vielen Jahren einmal das ganze Fantasie-Reich Albion vor dem Untergang retten wird.
Also wie gesagt beginnt man als kleiner Junge der seiner Schwester ein Geburtstagsgeschenk besorgt.
Just in dem moment als man das Geschenk übergibt wird das Dorf von einer Raüberbande überfallen.
Der Vater des Jungen wird getötet, die Mutter wird verschleppt und der Schwester werden die Augen ausgestochen(und sie wird auch entführt).
Als man über der Leiche des Vaters trauert wird man vor einem letzten Räuber angegriffen.
Man wird von Maze, einem Meister der Heldengilde gerettet, die von da an die neue Heimat ist.
Nach der Grundausbildung wird man auf die Welt losgelassen.
Man kann jetzt entweder ein Storyquest machen oder ein kleines Nebenquest.
Meist kann man bei den Nebenquests wählen ob man gut oder böse ist.
Das ist auch eine der Genre-Neuheiten bei Fable: Man kann entweder gut oder böse sein, was jeweils das Verhalten der Leute beeinflusst.
Ein strahlender, guter Held wird beispielsweise von allen angehimmelt, während böse Helden von den Leuten gemieden werden.
Es ändert sich auch das aussehen wenn man gut oder böse ist.
Extrem böse Helden haben Teufelshörner und dunkles Haar (Was sie auf der bösesten Stufe jedoch kaum noch haben).
Gute Helden dagegen haben einen Heiligenschein und blondes Haar.
Das aussehen verändert sich aber auch durch Kämpfe.
Wer selten oder nie eine Oberkörperbekleidung trägt wird nach einigen Kämpfen den Oberkörper komplett vernarbt haben.
Der Spieler kann das Aussehen aber auch selbst durch andere Frisuren oder Tatoos beeinflussen.
Das wirkt sich aber auch wieder auf die Reaktionen der Leute aus.
Wer also bestimmte Frisuren und Tattos hat wird Attraktiver oder hat einen höheren Gruselfaktor.
Auch die Kleidung wirkt sich auf Attraktivität und Gruselfaktor aus.
Wer z.B. mit einer dunklen Magierrüstung daherkommt verjagt meist Kinder und die Leute haben Angst, was sich durch deren Kommentare zeigt.
Sie stottern dann meist etwas wie: S-s-sie sehen h-h-heute aber gu-gut aus!

Fable hat noch viele andere Genre-Neuheiten, Als da wären die Bekanntheit und die damit verbundenen Gesten, das Heiraten, das Häuser kaufen und der 24-Stunden ablauf von Npc's.

Bekanntheit und Gesten:
Für Questen und das töten von Gegnern unter den Augen von Npc's bekommt man Bekanntheitspunkte.
Je nach Bekanntheit kann man bei Leuten angeben und wird von allen bewundert.

Heiraten:
Heiraten ist eigentlich selbstredent. Wenn eine Frau den Spieler liebt kann er ihr einen Ehering schenken um sie zu heiraten. Man erhält dann immer ein wenig Geld.

Häuser kaufen:
In jeder Stadt gibt es vorerst ein Haus zu kaufen. In diesem kann man dann mit seiner Frau leben oder es vermieten.
Wenn man jedoch einfach jemanden aus der Stadt lockt und draußen ereschlägt wird sein Haus auch frei und ist zu kaufen.

24-Stunden ablauf:
Jeder Npc hat einen Tagesablauf. Tagsüber treiben alle Npc's sich auf den Straßen rum. Nacht schlafen sie entweder oder trinken was in der Taverne. Realistisch dabei: Türen weden Nacht von schlafenden Npc's logischerweise abgeschlossen. Mann kann sie aber knacken oder zerschlagen.


Grafik:
Die Grafik ist das feinste was man je in RPG's gesehen hat: Glatte Kanten, realistische Reflektionen, flüssige Bewegungsabläufe und viele Details.
Jedoch laden teilweise Texturen deutlich zu spät nach und man sieht nur noch eine grüne/weiße Fläche
Teilweise muten aber die Proportionen seltsam an(Riesige Handschuhe, z. B.).
Wenn bespielsweise eine Armbrust fast so groß ist wie der Spieler sieht das nicht besonders real aus.

Sound:
Die Musik ist, wie es sich für gute RPG's gehört(z.b.:Morrowind), von einem Symphonieorchester eingespielt worden. Dadurch passt sie sehr gut in die Fantasy-Atmosphäre. Das Klirren der Waffen klingt ebenfalls sehr real.

Multiplayer:
Gibts nicht, wär auch ungewöhnlich für ein RPG gewesen
Fazit
Fable ist ein exellentes Rollenspiel das leider viel zu kurz ist. Man ist nach ca. 15 Stunden durch, kann dann jedoch weiter spielen und z.B. noch die Schatzhinweise finden, Dämonentüren öffnen oder einfach ''leben''
Leider wurden einige Features nicht eingebaut die im Vorfeld groß angepriesen wurden!
Peter Molyneux hat ja sogar nach dem Erscheinen von Fable ein Schweigegelübte über weitere Spiele abgelegt, da er viele Versprechungen nicht erfüllt hat!