Infos
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» Spielzeit: |
20 h |
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» Grafik: |
90 |
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» Sound: |
93 |
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» Spielspaß Solo: |
90 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
91 |
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Pro
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Actionkracher |
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Tolle moves und Interaktionsmöglichkeiten |
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mehr als 40 bekannte Rapgrößen |
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fetter Soundtrack |
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Qualität
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Let’s get it on, PUNK!
Was gibt es schöneres zur Entspannung, als sich nach einem harten Arbeitstag mit einem virtuellen Gegenüber die Seele aus dem Leib zu prügeln? Obwohl ich diese „Sichtweise“ im realen Leben überhaupt nicht tolerieren kann, wenn sich zb Fussballfans nach einem Match an die Wäsche gehen, findet sie in Bezug auf Videospiele durchaus meinen Anklang.
Erst recht wenn das blutige Spektakel so gut in Szene gesetzt wird wie bei „Def Jam: Fight for NY“.
Der Weg vom Nobody zum Schläger
Im Storymodus zu „Def Jam: Fight for NY“ schlüpft ihr in die Rolle eines Unbekannten, der dem Unterweltboss D-Mob (bekannt aus dem ersten Teil) aus einer unangenehmen Situation helft. Genauer gesagt zieht ihr in aus einem Polizeiwagen den ihr vorhin kurzerhand schrotten musstet um D-Mob zu befreien. Zum Dank nimmt euch D-Mob in seine Gang auf. Doch erst müsst ihr euch beweisen. Und der Weg zu der Spitze ist steinig und blutig. Erst recht wo schon längst ein anderer Unterwelt-Boss auf der Matte steht um D-Mob den Rang abzulaufen. Aber das ist nichts, was ihr nicht mit euren Fäusten erledigen könnt.
Der Untergrund von NY
Allein das Flair und die Stimmung die mit Def Jam „Fight for NY“ einhergeht zieht besonders Freunde des HipHop und düsterer Stimmung voll in seinen Bann. Über 40 namhafte Grössen von DefJam Records sind in diesem Spiel vertreten um euch gehörig den Hintern zu versohlen: Busta Rhymes, Redman, Method Man, Sean Paul, Fat Joe, Lil’Kim und viele mehr machen dieses Spiel zum totalen Action-Spektakel.
Das Überleben im Untergrund ist nicht einfach. Zuerst einmal müsst ihr euch vor euren eigenen Gangkameraden beweisen. Und das geschieht im Untergrund nur auf die ganz harte Tour. In Untergrund-Clubs, U-Bahn-Stationen, Baustellen, Schrottplätzen… nirgends seid ihr sicher. Ihr habt nur eure Fäuste und euch selbst. Aber selbst die Umgebung kann euch nutzen um euren Rivalen gehörig die Meinung zu geigen. Ihr könnt Mobiliar wie zum Beispiel Billard-Tische oder Pfosten dazu verwenden euren Gegner mit dem Kopf dagegensausen zu lassen, oder ihr lasst euch von Zuschauern Schaufeln, Hämmer und zerbrochene Flaschen geben um euch gehörigen Respekt zu verschaffen. Wenn ihr euren Gegner in die Zuschauermenge schleudert, greifen diese auch nicht selten ein, und verpassen eurem Gegner ein Veilchen oder halten ihn fest, damit ihr ihm gehörig die Leviten lesen könnt. Tja.. das Leben auf der Strasse ist hart…
Erfahrene Kämpfer leben länger
Die Steuerung geht recht einfach von der Hand. Es gibt einen Button zum Ergreifen eures Gegners, um ihn dann mit Würfen und Haltegriffen die Luft nehmen könnt oder ihr schlagt euren Gegner mit dem „Strike“-Botton mit Punches und Tritten nieder. Wenn ihr die Knöpfe länger drückt vollzieht ihr härtere Würfe oder Schläge als wenn ihr nur kurz antippt. Weiters habt ihr einen Button um zu laufen und so euren Gegner in eure Schläge laufen zu lassen oder einen Sprint-Wurf anzusetzen. Im Ring ist alles erlaubt. Natürlich könnt ihr euch auch gegen die Attacken eures Gegners mittels blockieren wehren oder seine Angriffe sogar in „Reversals“ zu verwandeln. Je länger ihr eure eigene Haut retten könnt, umso länger könnt ihr eurem Gegner zusetzen um am Ende als Sieger dazustehen.
Wer sich vom Puplikum zusätzlich anstacheln lässt und gute Moves zeigt, wird mit dem „Blazing“-Modus belohnt. Im „Blazing“ könnt ihr euch einen Gegner zur Brust nehmen und einen extraharten Finishing-Move vollführen, der Gegner nicht selten KO gehen lässt und auch optisch sehr eindrucksvoll rüberkommt. Für Siege bekommt ihr Geld und Erfahrungspunkte. Gebt das Geld im Klamotten-Laden, beim Juwelier, im Friseurladen oder beim Tätowierer aus um eure Erscheinung noch eindrucksvoller zu machen. Die Erfahrungspunkte setzt ihr im Fitness-Studio ein um eure Fähigkeiten auszubauen und um neue Moves kennenzulernen.
Jeder Kämpfer hat einen eigenen Kampfstil. Am Beginn des Storymodus könnt ihr wählen, ob ihr eher ein Straßenkämpfer sein wollt, euch auf Submissions (Aufgabegriffe) konzentrieren wollt, euch lieber der „Martial Arts“ verschreibt, Wrestling betreibt oder ob ihr vielleicht nicht doch mit Kickboxing eindruck schindet. Im weiteren Verlauf der Geschichte könnt ihr bis zu 3 Kampfsportarten auswählen und euren Kampfstil somit variieren bzw. auszubauen.
Freund oder Feind
Wer bis zu 3 Freunde um seine Konsole versammelt, kann sich auch mit denen im harten Pflaster von NY messen. Im Tag-Modus kämpft ihr 2 gegen 2 oder im „Free for all“ prügelt ihr euch wahlweise zu dritt oder zu viert gegeneinander. Nach jedem Sieg winken einige von Dollars für alle Kämpfer. Je eindrucksvoller ihr gekämpft habt umso mehr Geld könnt ihr einstreichen, welches ihr wiederum im Storymodus zum shoppen verwenden könnt. Weiters gibt es nach Multiplayer-Matches auch „Extrapunkte“ zum Freischalten neuer Arenen oder Charaktere. (Story-Spieler erhalten Chars und Arenen im Spielverlauf dazu).
New York erwartet dich…

Fazit
„Def Jam: Fight for NY“ ist ein solides Prugelspiel, dass irrsinnig viel Spaß verbreitet. Besonders im Kampf gegen eure Freunde und bekannte vergehen so manche Nächte. Wer auf brachiale virtuelle Gewalt steht, wird mit diesem Spiel lange seine Freude haben. Für HipHop-Fans ist natürlich der Soundtrack von allen vertretenen Hiphopgrößen des Spieles und die spielbaren Rapper ein Extrazuckerl die es einem fast unmöglich macht, dieses Spiel für einige Zeit aus der Hand zu legen.
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