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147. Need for Speed Underground 2

Xbox
» Grafik: 85
» Sound: 90
» Spielspaß Solo: 90
» Spielspaß Multi: 82
» Gesamtwertung:
90
» Anzahl Bewertungen: 17     » alle zeigen
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» Gesamtwertung: 4 /5
» Durchschnittswertung: -
» Anzahl Bewertungen: 0     » alle zeigen
Infos
» Von: gabrielb
» Am: 22.11.2004
» Spielzeit: > 10 h
» Grafik: 80
» Sound: 90
» Spielspaß Solo: 80
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 70
Qualität
» bewertet mit: 10
Vor fast genau einem Jahr löste Electronic Arts mit Need for Speed Underground einen Boom ungeahnten Ausmaßes aus. Unzählige Hersteller stürzten sich auf das Genre der Tuning-Rennspiele. Meistens mit wenig oder keinem Erfolg. Entweder die Spiele sind gleich wieder in der Versenkung verschwunden oder, wie Juiced, gar nicht erst auf den Markt gekommen.
Schwer zu sagen, was den Erfolg von Need for Speed ausmacht. Vielleicht die Jäger-und Sammler-Mentalität der Spieler, denn jagen und sammeln kann man ohne Unterlass. Nicht nur Autos, sondern vor allem Zubehörteile und zwar in solch rauen Mengen, dass man sie gar nicht aufzählen kann.
Auf der Playstation kam beim ersten Teil auch der Online-Modus hinzu, der auf der Xbox leider fehlte und nun endlich verfügbar ist. Vielleicht ist es aber auch das recht einfache Spielprinzip. Du fährst in zig Straßenrennen um Reputation und Geld und dafür bekommst Du immer mehr Möglichkeiten, Dein Auto nach eigenen Wünschen zu gestalten.


Joyride

Es fällt bereits zu Beginn auf, dass auf den Einsatz von Menüs und vorgegebenen Rennen weitgehend verzichtet wird. Der Spieler kann sich von Anfang an frei in einer großen Stadt bewegen und nach Lust und Laune herumfahren, kleine Rennen zwischendurch absolvieren oder an Rennevents teilnehmen. Bestimmte Teile der Stadt und Rennserien sind zu Beginn zwar noch gesperrt, doch da die Stadt sehr groß ist, kann man sich in aller Ruhe umsehen und die Umgebung kennen lernen.
Trifft man unterwegs auf eine aufgemotzte, mit Neonröhren beleuchtete Karre, kann man sicher sein, dass das kein gewöhnlicher Verkehrsteilnehmer ist, sondern ein Rowdy wie wir, der auf Rennen aus ist. Fährt man dicht an ihn heran, kann man ihn herausfordern und ihm zeigen, wer der bessere Fahrer ist. Diese Rennen sind zumeist sehr einfach gestrickt. Nimmt der Kontrahent die Herausforderung an, muss man ihn zuerst überholen. Und nun muss man ihn einfach abhängen. Ist eine bestimmte Distanz zwischen den beiden Fahrzeugen erreicht, gewinnt man. Fährt man dem Gegner hinterher, muss man sich aber konzentrieren, denn er kann unvermittelt in eine Gasse abbiegen und wenn man es nicht schafft, rechtzeitig abzubremsen und ihm zu folgen, verliert man schnell den Anschluss. Gewonnene Rennen bringen neben Respekt auch Geld. Anfangs ist es ganz nett, diese kleinen Rennen auszutragen, aber viel Gled bringen sie leider nicht ein. Nur Respekt, aber Respekt kann nicht all die schönen Dinge kaufen, die man in diesem Spiel findet.

Folge dem blauen Pfeil

Konkurrenten, Austragungsorte von Rennen und Zubehörshops findet man auf einer Übersichtskarte, die man jederzeit mit dem analogen Steuerkreuz aufrufen kann. Sehr praktisch ist die Möglichkeit, einen Ort zu markieren und sich per GPS und Richtungspfeil dorthin leiten zu lassen. So bleibt es einem erspart, stets auf den richtigen Weg zu achten. Sowohl die Gesamtkarte als auch die kleine Übersicht, die man im Cockpit zu sehen bekommt, sind sehr übersichtlich und erleichtern das Leben als Straßen-Racer ungemein.
Den Weg zur eigenen Garage muss man löblicherweise nicht immer zurücklegen. Wenn man sich am anderen Ende der Stadt befindet, wäre das eine lange Fahrt. Man kann sie auch direkt aus dem Menü ansteuern und dort an seinen Autos schrauben.
Während seiner Ausflüge durch die Nacht wird man immer wieder von Anrufen und SMS-Mitteilungen genervt, die zwar hilfreiche Tipps geben, die man aber abstellen können sollte.

Pimp My Ride

Die Menge an Teilen, die man in oder an seinem Auto verbauen kann ist einfach unfassbar. Auf diesem Gebiet gebührt den Entwicklern der vollste Respekt.
Hier kann Need for Speed so richtig auftrumpfen. Diese Fülle und Detailverliebtheit kann und konnte bisher keines der Spiele auch nur im Ansatz bieten, die in die Fußstapfen von Need for Speed treten wollten.
Aus dem Kleinwagen von der Stange, den man zu Anfang fährt, kann man ein absolut individuelles Rennauto basteln und die Chance, dass man online auf einen Spieler mit dem gleichen Auto trifft, ist sehr gering. Zu den verschiedensten lizenzierten Fahrzeugen aus aller Welt kommen lizenzierte Tuning-Artikel, die die gesamte Palette an Möglichkeiten abdecken, die man an seinem Auto verändern kann. Leistungssteigernde Potenzmittel für den Motor werden ergänzt durch alles, was der Optik dient. Allein das Angebot an schlichten Aufklebern für die Scheiben und Türen sprengt den Rahmen dieses Artikels. Hat man sein Fahrzeug ein wenig aufgepeppt, kann man einen Leistungsprüfstand aufsuchen und sich im Detail darüber informieren, wie sich das verbaute Teil auswirkt. Bei Bedarf greift man direkt in die Leistungssteigerung ein und fährt eine Runde zur Probe.
Wer sich hier auskennt, ist klar im Vorteil.

Natürlich wirkt sich alles mehr oder weniger stark auf das Fahrverhalten aus. Ein Aufkleber nicht so sehr wie ein Nitro-Boost. Eine hellblaue Neonleuchte nicht so sehr wie ein kleines, aber effektives Chiptuning. Fans des Spiels werden Tage in diesen Menüs verbringen. Ein Glück, dass der technisch weniger versierte Spieler auch Komplettpakete kaufen kann. Sie sind nach Kategorien eingeteilt und bestehen aus aufeinander eingespielten Teilen. In der Art "Etwas mehr Dampf", "Sehr viel Dampf" und "Irre viel Power".

Das Fahrverhalten der Fahrzeuge ist für einen Arcade-Racer erstaunlich gut. Die Klasse eines Project Gotham Racing 2 wird natürlich nicht erreicht, doch mit durchdrehenden Reifen oder einem ausbrechenden Heck sollte man jederzeit rechnen. Es fällt allerdings auf, dass die Autos sich ein wenig schwer anfühlen. Sie flitzen zwar recht flott um die Ecken, doch man hat stets das Gefühl, als würde man zwei Säcke Zement im Kofferraum spazieren fahren.

Auf ein Schadensmodell haben die Entwickler leider gänzlich verzichtet. Fährt man frontal in den Gegenverkehr, dann wird das zwar in einer spektakulären Action-Kamera von außen gezeigt, die Autos sind davon jedoch völlig unbeeindruckt. Schade, ein Schadensmodell hätte dem Spiel gut getan. So kann man ohne Folgen an einer Mauer abprallen und weiterfahren, als wäre nichts geschehen.

Pimp Your Brain

Die Fahrer der gegnerischen Autos sind oft bemitleidenswert dumm. Die armen Trottel fahren oft so erbärmlich schlecht, dass man Mitleid mit ihnen hat. Es ist in der Tat manchmal möglich, anzuhalten und zuzusehen, wie drei Gegner hilflos in einer Bande stecken und versuchen, zurück auf die Strecke zu finden. Sie haben zwar eine gewisse Aggressivität und auch Schnelligkeit, doch hat man sie einmal etwas unsanft von der Strecke geschubst, vergeht ihnen schnell die Lust am Rennen.
Die Gegner, die man in den freien Rennen herausfordern kann, scheinen ebenfalls an fortgeschrittenem Schwachsinn zu leiden. Mit etwas Glück kann man manchmal beobachten, dass einer dieser Fahrer versucht, uns abzuhängen. Aber, dass dieser Hirnspender dabei viermal um einen Brunnen im Kreis fährt, scheint ihn nicht zu stören.
Wenn man dann genüsslich eine dieser aufgemotzten Kisten mit seinem kleinen Peugeot überholt, kann man sich ein schadenfrohes Grinsen nicht verkneifen. Lieber etwas mehr das Hirn trainieren als die Karre aufmotzen...

Trotz dieser Aussetzer sind manche der Rennen schon recht spannend. Zumal man sich in den zahlreichen kleinen Gassen leicht verfahren kann.

Grafik und Sound

Das Spiel gibt es für drei Konsolen. Also muss man mal wieder mit leichtem Kantenflimmern leben. Auch stockt die Framerate zuweilen. Wirklich störend ist dies aber nicht.
Wie bereits im ersten Teil wird man keine Chance haben, ein Rennen auch tagsüber zu fahren. Ob man will oder nicht, man ist immer Nachts unterwegs. Das mag dem Flair des Illegalen entsprechen, aber es macht mit der Zeit auch einfach müde. Nur durch die Nacht zu fahren nervt. Als hätten es die Entwickler geahnt, haben sie einen Wetterffekt eingebaut. Und zwar genau nur einen einzigen. Kein Rennen vergeht, in dem es nicht plötzlich zu regnen anfängt. Manchmal sieht es aus, als würde man von einer Wolke verfolgt, die sich über dem Auto des Spielers entlädt. Der Regen sieht anfangs wirklich sehr gut aus. Die Sicht wird durch dicke Tropfen verschleiert und auch die Autos rutschen plötzlich viel stärker über den Asphalt.
Doch mit der Zeit nervt auch dieser vollkommen vorhersehbare Regen genauso wie die Nacht.
Dafür entschädigt die Stadt mit glitzernden Effekten, einer tadellosen Weitsicht und einer riesigen Bewegungsfreiheit. Die Texturen in der Stadt sind teilweise sehr lieblos und manchmal kaum vorhanden. Dennoch ist es erstaunlich, dass man das nur bei genauerer Betrachtung bemerkt. Die nächtliche Atmosphäre wird dadurch nicht beeinträchtigt. Vielleicht sollte man es den Entwicklern auch nachsehen, denn viel Rechenleistung geht für die Darstellung der eigenen aufgemotzten Autos drauf, die mit ihren individuellen Extras und Neonröhren sehr viel besser aussehen als die restlichen Objekte.

Vor den Rennen gibt es kurze Videosequenzen, die die Fans am Rande der Strecke und die Autos am Start zeigen. Alle anderen Ereignisse werden von Standbildern im Comic-Stil begleitet. Hier hat man das Gefühl, dass die Entwickler keine Zeit mehr hatten, passende Filmchen zu erstellen und dies nur aus Zeitnot getan haben.

Eine besondere Erwähnung verdienen die Verkehrsteilnehmer, die nichts mit den Rennen zu tun haben und nur so in der Gegend herumfahren. Die Texturen dieser Autos und auch die Fahrzeuge selbst sind absurd hässlich. Die Autos sind einfach autoähnliche Kisten, die mit einer Farbe überzogen sind. Auf dieser Farbe finden sich Linien, die Türen und Fenster symbolisieren. Das ist Gameboy-Niveau. Rammt man ein solches Auto, dann bewegt es sich anschließend keinen Meter mehr und steht nur noch herum. Entweder soll das einen Totalschaden symbolisieren, was schwer zu sagen ist, da ein Schadensmodell fehlt, oder der Fahrer ist vor Schreck an einem Herzinfarkt verschieden.

Der Sound der Motoren ist eine der stärksten Seiten. Wenn man durch einen Tunnel rast, wird man aus den hinteren Lautsprechern mit ungemein sattem und realistischen Motorsound verwöhnt. Fährt man aus dem Tunnel heraus, nimmt auch das Dröhnen des Motors ab. In dieser Hinsicht haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet. Eine solch gelungene Tonkulisse gibt es nicht oft.

Ähnlich gelungen ist das Angebot der Musikstücke im Spiel. Es wurde darauf verzichtet, den Spieler mit permanentem Hip-Hop-Gedudel zu belästigen. Stattdessen bietet das Spiel eine reiche Auswahl an rockigen und auch popigen Songs, die teilweise sehr gut zum Spiel passen. Einen Nachteil gibt es allerdings. Man kann die Lautstärke der Songs nicht genügend erhöhen. So hört man während des Rennens kaum etwas davon und muss notgedrungen alle anderen Sounds leiser machen.

Während des Spiels hört man viele Charaktere, die den Spieler mit mehr oder weniger sinnfreien Anrufen traktieren. Sie sind sehr bemüht und wollen cool klingen. Das gelingt zwar nicht immer, aber man kann sie auch sehr gut ignorieren.

Multiplayer

Ein umfangreicher Online-Modus soll den Spielspaß erhöhen. Dabei stehen nicht nur die Rennen im Mittelpunkt, sondern auch das Vorzeigen des eigenen Autos. Die Sorge ist groß, dass Electronic Arts hier eine ebenso miserable Vorstellung wie in Burnout 3 abliefert. Und diese Sorgen sind leider berechtigt.
Die gute Nachricht ist, dass die Rennen mit anderen Spielern flüssig laufen. Das Kantenflimmern nimmt zwar etwas mehr zu, aber das ist nicht weiter schlimm. Bei der Auswahl der Rennen und auch beim Erstellen eines eigenen Spiels hat man die Qual der Wahl der Spielmodi. Art der Rennen, Rundenzahl, Spielerzahl, etc. Hier scheint es recht durchdacht zu sein. Ebenso ist es möglich, eine Fahrzeugklasse festzulegen, um die Chancengleichheit zu wahren. In der Lobby schließlich kann man die aufgemotzten Kisten der Mitspieler begutachten und eine Hinweis beim Gamertag gibt Auskunft, ob das eigene Fahrzeug dem des Kontrahenten überlegen oder unterlegen ist.

Freundeslisten

In Burnout 3 kann man, mit etwas Glück, seine Freundesliste einsehen. Bei den Namen der Freunde steht allerdings nur, dass sie online sind. Welches Spiel sie spielen, wird nicht verraten. Es sei denn, sie spielen ein Spiel von Electronic Arts. Wie etwas Fifa 2005. Hier wird den hauseigenen Spielen eindeutig der Vorzug gegeben. Das ist bei Need for Speed Underground 2 gottlob vorbei. Zwar sieht man bei allen EA-Spielen ein eigenes kleines Icon, aber man kann nun endlich auch sehen, ob jemand Halo 2 spielt oder vielleicht Splinter Cell. Leider werden die Freundeslisten nur sehr langsam aufgebaut. Es kann passieren, dass man zuerst nur wenige Namen sieht, die restlichen Spieler, die online sind, aber erst nach einigen Minuten aufgeführt werden. Scrollt man durch diese Liste, dann springt der Cursor immer wieder nach oben und man muss erneut scrollen. Das nervt.
Man kann einen Namen in einer Freundesliste markieren und einer Gruppe zuordnen. Was diese Funktion zu bedeuten hat, ist vollkommen unklar.

Symbole und Menüs

Die Benutzeroberfläche ist voller kleiner Symbole. Da sie leider nicht im Handbuch erwähnt und erklärt werden, kann man nur raten, was sie bedeuten. Bekommt man eine Einladung zu einem Sprach-Chat, dann erkennt man das nur mit Glück. Der Sprach-Chat ist eine sehr nützliche Funktion. Man kann sich mit einem Spieler unterhalten, ohne in das Dashboard von Xbox Live zu wechseln. Warum ebenfalls ein völlig überflüssiger Text-Chat im Spiel integriert ist, erschließt sich erst, wenn man bedenkt, dass das Spiel ebenfalls für die Playstation erschienen ist. Dies ist ein Überbleibsel der Konvertierung.

Die Ernüchterung

Die Funktion Optimatch findet nur sehr zögernd freie Spiele. Wählt man einen Spieler aus der Freundesliste, kann man ihm nur beitreten, wenn er sich nicht in einem Spiel befindet. Es findet sich kein Hinweis auf diese Beschränkung. Man kann ihm einfach nicht beitreten. Erstellt man ein eigenes Spiel, dann kann man ebenfalls keine Einladungen an Freunde verschicken, die gerade in einem anderen Spiel sind.

Nun aber kommt die wirkliche Ernüchterung. Ist ein Rennen beendet, wird eine Liste der Platzierungen der einzelnen Fahrer eingeblendet. Am unteren Bildschirmrand gibt es eine einzige Option: Spiel beenden. Nun kann man raten. Wird damit wirklich das Spiel beendet oder ist es eine schlechte Übersetzung und man kann doch wieder in die Lobby. Drückt man nun den A-Button, wird man tatsächlich aus dem Spiel geworfen. Also nimmt man sich vor, nach dem nächsten Rennen diesen Knopf nicht mehr zu drücken. Der Host wird dann schon alle Spieler wieder in die Lobby befördern. Weit gefehlt. Der Host selbst hat nur die Möglichkeit, das letzte Rennen zu wiederholen oder ebenfalls das Spiel zu verlassen. Das bedeutet, dass eine Lobby nur immer für ein Rennen besteht. Es gibt keine Möglichkeit, nach einem Rennen, neue Strecken zu wählen, sich zu unterhalten oder einfach die Autos der anderen Fahrer zu betrachten.
Dass man vor dem Spiel mal wieder den Geschäftbedingungen von Electronic Arts zustimmen muss, dass im Handbuch steht, dass vor dem Spielen eine vorherige Registrierung nötig ist und dass Electronic Arts sich das Recht vorbehält, den Online-Service jederzeit einstellen zu können, sind weitere Ärgernisse, die man als Spieler wieder in Kauf nehmen muss.

Auch in diesem Spiel wagt dieser Publisher einen Alleingang, der zwar technisch nicht mehr so stümperhaft wirkt wie noch in Burnout 3, der aber einen sehr schalen Nachgeschmack hinterlässt.

Fazit

Need for Speed Underground 2 ist definitiv die Mutter aller Proll-Racer. Und das ist nicht negativ gemeint. Freunde von getunten Autos werden ihre helle Freude an dem Spiel haben. Wenn der Sammeltrieb erst geweckt ist, hat man mehrere Wochen damit zu tun, sein persönliches Traumauto zu erschaffen.
Wer an einem reinen Rennspiel interessiert ist, wird etwas enttäuscht sein, denn die Rennen sind keine große Herausforderung und auch das nächtliche Setting ist nicht nach jedermanns Geschmack.