Infos
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» Spielzeit: |
30-40 h |
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» Grafik: |
93 |
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» Sound: |
89 |
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» Spielspaß Solo: |
91 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
92 |
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Pro
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Phänomenale Präsentation |
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Pfeilschnell!!! |
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Großer Umfang |
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Intuitive Steuerung |
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Contra
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Keine Lizenzen |
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Serverbrowser nicht optimal |
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Qualität
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Die ersten Sporen
Zu Beginn des Spieles erwartet euch nach einem schönen Intro erst mal die Qual der Wahl in welchem Spielmodus ihr nun eure ersten Crashes erleben wollt. Hier stehen neun Modi für den Singleplayer zur Verfügung, wie Meisterschaft, Rennen, Zeitfahren und Double Impact und einige mehr. In der Meisterschaft fahrt ihr in den USA, Europa und Asien auf 40 verschiedenen Strecken eure Rennen, die ihr mit der Zeit freischalten müsst, und kämpft hier um Gold, Silber und Bronze Medaillen. In diesem Modus lernt ihr eigentlich die meisten weiteren Modi schon kennen, da diese dort als Rennen auftauchen.
So könnt ihr dort neben normalen Rennen auch Road Rages und Double Impact erleben. Das wichtigste an Burnout 3: Takedown sind aber in allen Rennen die Takedowns, sprich wenn ihr einen Gegner im Rennen zu einem Crash verleitet. Diese gibt es in verschiedenen Variationen, wie zum Beispiel der einfache Mauer Takedown, wo ihr euren Gegner in eine Mauer drückt, oder auch spezielle Takedowns, zum Beispiel wenn ihr euren Gegner in einen entgegenkommenden Bus drückt. Für die Takedowns erhaltet ihr dann im Verlauf der Meisterschaft auch Belohnungen, wie einen neuen Wagen.
Das aber wohl wichtigste am Spiel ist die Freude an der Zerstörung und am Risiko. Denn durch die Takedowns und zum Beispiel besonders aggressives Fahren und dem Fahren im Gegenverkehr erhaltet ihr Boost. Dies kann man sich quasi als immer wieder auffüllbares Nitro vorstellen, durch das ihr noch schneller durch den Verkehr rasen könnt. Natürlich steigen mit den neuen Wagen auch eure Geschwindigkeiten und auch der Schaden den ihr anrichten könnt.
Insgesamt gibt es hier neun verschiedene Wagenklassen in denen ihr 72 Fahrzeuge vorfindet. Die Krönung für den Zerstörungsspaß ist dabei die allseits beliebte Massenkarambolage, bei der ihr mit Vollgas auf eine volle Kreuzung zurast und so viel Schaden durch den Crash an den Fahrzeugen verursachen müsst wie es nur geht. Je mehr Schaden ihr anrichtet, desto besser ist dabei auch eure Wertung. Durch eine zusätzliche Explosion die ihr verursachen könnt steigt dazu der Schaden noch mal an.
Bleifuß Spaß!
Alle Fahrzeuge haben aber gemein, dass sie nur auf eines ausgelegt sind, Spaß! Denn Burnout 3: Takedown ist ein reinrassiger Arcade Racer der keinerlei Wert auf Realismus legt. So bleiben selbst bei den wildesten Kurvenfahrten immer alle Räder auf dem Boden und ihr könnt sogar noch nach einem Crash per Aftertouch euren Wagen lenken während ihr durch die Luft segelt und so auch gleich besonders schöne Crashflüge erleben oder sogar noch dadurch einen Gegner mitreißen. Generell regiert hier der Bleifuß. Je schneller und gewagter ihr fahrt, desto mehr Spaß macht das Spiel auch. Selbst eigene Crashes sind durch den erwähnten Aftertouch noch mit Spaß verbunden und das Siegen avanciert hier oft auch mal zur Nebensache, auch wenn eine Goldmedaille schön aussieht.
Grafikbombe!
Grafisch kann das Spiel auch wunderbar überzeugen. Die Strecken sind vielfältig, von diversen Städten auf den drei Kontinenten geht’s über Bergstraßen und Tunneln an die See. Die Umgebung ist, auch wenn man sie meist nicht sehr genau wahrnimmt, gut gelungen, bietet sie doch viele schöne Details. Die Crashes selbst sind natürlich die Hingucker schlechthin. Hier explodieren Fahrzeuge, rasen wild ineinander und dank eines guten Schadensmodells kann man auch detailliert sehen wo was wann zerstört wird. Allerdings ist die Grafik bei den Wagen nicht ganz Rund. Denn diese wirken doch leicht eckig, auch wenn dieses kaum auffällt und vor allem durch schöne Spiegelungen und Effekte übertüncht wird.
Der Sound ist im Großen und Ganzen auch sehr gut gelungen. Wobei die rockige Musik eventuell nicht jedermanns Geschmack ist. Aber zum Glück kann man ja auf der Xbox auch einfach die eigene Musik auswählen. Die Sounds der Wagen und bei den Explosionen sind ebenfalls gut und klingen mächtig aus den Boxen. Neben diesen schönen Ohrgenüssen gibt es aber noch den Radiomoderator im Spiel, der irgendwie mit seiner Stimme überhaupt nicht passt und auch ein wenig die Nerven belasten kann. Gott sei es getrommelt das man den aber einfach deaktivieren kann.
Lass deine Freunde in der Mauer stecken
Nachdem EA ja inzwischen auch endlich bei Xbox Spielen Multiplayer mit einbaut, könnt ihr also auch bei Burnout 3: Takedown euch über Xbox Live! mit Freunden online in den Geschwindigkeitsrausch bringen. Hierfür stehen auch wieder diverse Modi zur Verfügung die in den Rennen mit maximal sechs Spielern für viel Spaß sorgen können. Sehr schön ist auch, dass EA eine Rangliste hat bei der ihr immer sehen könnt wie gut ihr gerade steht.
Neben dem Online Spiel könnt ihr euch aber auch im Split Screen Modus mit einem Freund auf dem heimischen Sofa verlustieren.

Fazit
Burnout 3: Takedown von EA und Criterion Games ist ganz klar ein King unter den Arcade Racern. Die schnelle Action auf den Straßen, die grafisch schönen Crashes und die Vielzahl an Modi ermöglichen hier eine lange Zeit viel Spaß. Zumal mit dem Multiplayer über Xbox Live! und die angebotene Rangliste und Spielersuche auch nach dem erreichen aller Ziele in der Meisterschaft noch genug Möglichkeiten bestehen neue Crashes und Herausforderungen zu finden.
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