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Burnou3-ob es besser als der Vorgänger ist?
Die Antwortlautet jein...Nachdem Entwicklerteam Criterion mit "Burnout" und "Burnout 2 - Point of Impact" bereits riesen Erfolge feiern konnte, folgt nun mit "Burnout 3 - Takedown" der dritte Teil der Serie. In meinem Rewiew erfahrt ihr was sich geändert hat, und ob das Spiel ein würdiger Nachfolger der grandiosen Arcaderacer geworden ist. Kein Realismus Burnout war und ist kein normales Rennspiel. Von einer realistischen Fahrphysik kann keine Rede sein und Simulationsfreaks sollten sich eher mit Spielen wie "DTM Race Driver 2" oder "Gran Turismo" beschäftigen, denn Burnout schlägt einen komplett anderen Weg ein: Anstatt wie in besagten Rennsimulationen die perfekte Wageneinstellung für eine Strecke zu finden und möglichst gekonnt um Kurven und über Curbs zu driften, gibt es in Burnout 3 nur ein Motto: "Rasen bis der Sprit leer ist". Zunächst bestimmt ihr auf welchem der drei Kontinente (Amerika, Asien und Europa) euer gewünschtes Event stattfinden soll. Danach dürft ihr euch für einen der 5 Spielmodi entscheiden, zur Auswahl stehen Rennen, Face Off, Road Rage, Special Event und der alt bekannte Crashmodus. Habt ihr euch abermals entschieden wählt ihr als letztes eines der 70 Fahrzeuge aus und schon kann es los gehen. Wir haben uns für den Spielmodi „Rennen“ entschieden, werden euch danach aber noch ausführlich die restlichen 4 Spielmodi erläutern. Auf geht’s „3, 2, 1 ... Los!“ Das Rennen beginnt und ihr beschleunigt in wenigen Sekunden auf eine enorm hohen Speed und ein Geschwindigkeitsgefühl wie es in kaum einem anderen Spiel vorhanden ist, macht sich bemerkbar. Plötzlich stößt etwas mit enormer Wucht gegen euer Fahrzeug und ihr werdet gegen die Straßenbegrenzung geschleudert und fliegt durch die Luft. Plötzlich ändert sich die Kameraperspektive und das geschehen läuft in Zeitlupe ab. Obwohl ihr euch in der Luft befindet und euer Wagen auf den Schrottplatz gehört, habt ihr die Möglichkeit mit Hilfe des Digikreuzes euren Wagen in eine bestimmte Richtung zu lenken. Glücklicherweise nähert sAich euch einer der anderen 4 Kontrahenten und ihr könnt ihn mit einem gekonnten Manöver ebenfalls von der Piste fegen. Dies hat zur Folge, dass sich eure Boostleiste, welche schon im ersten und zweiten Teil vorhanden war, auffüllt und ihr durch pressen des „A-Buttons“ eure schon enorme Geschwindigkeit um ein Vielfaches erhöhen könnt. Die Boostleiste wird also nicht mehr nur durch enges Überholen und „fahren auf der falschen Straßenseite“ erhöht, wie es in Teil 1 und 2 der Fall war, sondern auch durch gelungene Crashes, die eure Gegner von der Strecke bringen. Nun geht das Rennen auch schon weiter, ihr werdet mit einem komplett reparierten Wagen zurück ins Rennen geschickt, und macht euch auf die Verfolgung der anderen Gegner. Mit Hilfe des Boost nähert ihr euch mit großem Schritten dem Gegner, der euch kurz zuvor noch gegen die Bande gerammt hat. Doch diesmal seid ihr vorbereitet und diesmal seid ihr es, der den Gegner mit Karacho gegen die Straßenbegrenzung donnert. Euer Boostvorrat verdoppelt sich und ihr rast mit ungeheurer Geschwindigkeit dem Ziel entgegen, doch noch seid ihr nicht auf der ersten Position. Vor euch fährt noch ein weiterer Fahrer, der unbedingt zuerst das Ziel erreichen möchte. Schliesslich seid ihr neben ihm und es geht um alles oder nichts. Risikobereit wie ihr seid rammt ihr euren Gegner und drängt ihn auf die falsche Straßenseite. Dort hat er im dichten Verkehr wenig Chancen unbeschadet ins Ziel zu kommen, sodass ihr ohne Probleme eurem ersten Sieg entgegen fahrt und als erster über die Ziellinie huscht. Das actionreiche Rennen ist beendet. Die Spielmodi Dazu muss man nichts mehr sagen, sodass nun die Erklärungen zu den restlichen Spielmodis folgen. Fangen wir mit dem „Face Off“-Modus an. Dieser Spielt sich genau wie „Rennen“, der einzige Unterschied besteht darin, dass ihr lediglich einen Kontrahenten habt, der versucht euch den Sieg streitig zu machen. Im „Road Rage“-Modus geht es darum so viele Gegnerische Autos wie möglich von der Strecke zu rammen. Außerdem müsst ihr darauf acAhten selber so wenig Schaden wie möglich zu nehmen. Das „Special-Event“ kommt ganz ohne Gegner aus und ihr fahrt lediglich gegen die Zeit. Zuletzt ist der „Crash“-Modus zu erwähnen, der bereits ind Burnout 1 und 2 für Furore gesorgt hat. Hier geht es weder um Zeit oder Sieg, sondern lediglich um einen möglichst hohen Versicherungsschaden zu erzeugen. Meist rast ihr in eine Kreuzung, auf der viel Verkehr vorhanden ist und ihr müsst so viele Fahrzeuge wie möglich in euren Crash verwickeln. Euch steht natürlich wieder besagter Zeitlupenmodus zur Verfügung und ihr könnt vor dem Crash einige Bonussymbole einsammeln, die euch noch mehr der beliebten $-Scheine einbringen. Seid ihr nicht mehr fähig euer Auto zu bewegen, habt ihr wenige Sekunden Zeit um eine Bombe zu zünden, die nochmal einige Autos mehr zerschrottet und wiederum einen höheren Versicherungsschaden verursacht. „Burnout 3 – Takedown“ bietet also einiges an Abwechslung und durch die 100 Strecken stimmt auch der Umfang, sodass für viel Langzeitmotivation gesorgt ist. Nicht nur Soloaction Mit Teil 3 bekommen die Spieler nun auch einen ausgedehnten Multiplayerpart geboten. Entweder dürft ihr online(Xbox und PS2) gegen Menschliche Fahrer antreten oder zu zweit über einen Splitscreenmodus über die Strecken heizen. Zwar leidet die Übersicht im Splitscreenmodus und ihr müsst mit einer niedrigeren Framerate rechnen (das Spiel bleibt trotzdem flüssig), dennoch bieten die witzigen Modi einiges an Spaß und sind immer Mal für ein Runde zu gebrauchen. Zum Onlinemodus können wir leider nichts sagen, da wir nicht die Möglichkeit haben diesen zu testen. Wir gehen anhand Information anderer Spielmags davon aus, dass dieser ebenfalls rockt und sehr gut spielbar ist. Grafikbrett und Soundkanone Doch nicht nur spielerisch hat Burnout 3 einiges zu bieten. Auch aus technischer Hinsicht gibt es wenig zu meckern. Die Grafik ist grandios und schöne Verwisch- und Spieglungseffekte zieren euren Bildschirm. Die Autos sind durchweg klasse modelliert und vollenden den tolAlen Gesamteindruck der Grafik und lediglich leichtes Flimmern, was vor allem die PS2 Version des Spiels betrifft, trüben diesen ein wenig. Das tolle Schadensmodell lässt so manche Herzen höher schlagen, teilweise wird die Hälfte eurer Karosse in Stücke gerissen und ihr versteht warum Burnout 3 keine Lizensierten Wagen bietet. Ferarri, Mercedes BMW & Co halten ihre Lieblinge für zu schade um von der Gamer-Gemeinde zerstört zu werden. Neben der prachtvollen Optik ist der Sound ein Schmauß für die Ohren. Motorengeräusche, heiße Drifts und zerberstende Scheiben fliegen euch um die Ohren und verhelfen dem Spiel zu einer noch dichteren Atmosphäre. Der rockige Soundtrack macht seine Sache ebenfalls sehr gut und passt wunderbar zum Rest des des Spiels. Die Grafik ist auf der Xbox ein wenig hübscher (geringeres Flimmern) als auf der PS2, wobei der Sound auf beiden Konsolen gleich gut geworden ist. MfG Killer |
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