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Spielinfos Bewertungen (33) User-Reviews (11) Screenshots (11) Spiel bewerten

93. RalliSport Challenge 2

Xbox
» Grafik: 95
» Sound: 90
» Spielspaß Solo: 88
» Spielspaß Multi: 90
» Gesamtwertung:
91
» Anzahl Bewertungen: 33     » alle zeigen
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» Gesamtwertung: 4 /5
» Durchschnittswertung: -
» Anzahl Bewertungen: 0     » alle zeigen
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Infos
» Von: KoRnflake
» Am: 15.07.2005
» Spielzeit: 15 h
» Grafik: 92
» Sound: 88
» Spielspaß Solo: 87
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 91
Pro
langer Karrieremodus
famose Fahrzeug-Modelle
Online-Spiel für bis zu 16 Spieler
eigene Soundtracks möglich
gute Soundkulisse
Contra
Karriere-Modus etwas zu leicht
Schäden weitestgehend ohne Auswirkungen
kaum Bewegung an der Strecke
Qualität
» bewertet mit: 10
Als Mai 2002 die Xbox ihren Stapellauf endlich auch in Deutschland in Angriff nahm, kam sie mit einem relativ großen Launchtitel Aufgebot auf den Markt. Ganze 16 Games buhlten um die Gunst des Spielers. Neben eher schlechten bis mittelmäßigen Titeln, wie Blood Wake und Fuzion Frenzy, stachen besonders drei Spiele hervor: Halo, Amped und Rallisport Challenge. Schon nach kurzer Zeit wurde für jeden dieser Systemseller ein Nachfolger angekündigt.

Ab auf die Piste
"Der in diesem Spiel vorherrschende Fahrstil hat keinen Realitätsbezug und wäre auf tatsächlichen Straßen äußerst gefährlich. Unterlassen Sie diesen unter allen Umständen im Straßenverkehr."
Jaja, solch eine Warnung sollte man nicht einfach außer Acht lassen. Denn was euch in den Bergfahrten, Eisrennen und klassischen Rallyes geboten wird, sollte man als verwandwortungbewusster Autofahrer im gewöhnlichen "50ger-Zone" Straßenverkehr lieber sein lassen. Fahrt ihr schon auf normalen Checkpoint-Rallyes, die den Großteil der insgesamt 91 Rennen ausmachen, weit über der erlaubten Geschwindigkeit durch Wälder und Wüsten, erleben Sicherheitsfanatiker in den Rundkursrennen gegen drei weitere Gegner einen kleinen Alptraum. Alle anderen finden im Karrieremodus, welcher in vier Abschnitte unterteilt ist, genug Platz, um sich mal so richtig Gas zu geben. Die ersten drei Kategorien (Amateur, Profi und Meister) sind sofort anwählbar und offenbaren einen rennlaufreichen Terminplan in Form eines Baumdiagramms. Im Gegensatz zum straighten Vorgänger könnt ihr hier die verschiedenen Läufe und Anforderungen (für jedes Rennen gibts Punkte) schon vorher einsehen. So ist es auch nicht zwingend nötig, zum Abschluss der einzelnen Abschnitte, alle Rennen gefahren zu haben und so können ungeliebte Arten auch einmal ausgelassen werden. Wollt ihr allerdings jedes der 238 Boni (neue Lackierungen, andere Boliden, neue Strecken) in eurem RSC2 Repertoire wiederfinden, ist die Fahrt aller Rennen von Nöten. Habt ihr diese drei Kategorien erfolgreich beendet, dürft ihr in der sogenannten Superrally euer Können auf langen Ausdauerstrecken unter Beweis stellen. Insgesamt ist der Schwierigkeitsgrad im Singleplayer-Modus aber sehr moderat, so dass auch Einsteiger nicht lange auf Erfolge warten müssen.
Die Steuerung ist dabei wie auch schon im Vorgänger nicht so simulationslastig, wie es sich Fans von Colin McRae vielleicht wünschen würden, allen sonstigen Zockern mit Geschwindigkeitsfaible aber genau das geben, was sie verlangen: Unkompliziertes Spielen im Matsch! Leicht zu Erlernen, schwer zu Meistern. Denn in den doch recht langen Ladezeiten vor einem Rennen können Profis die Wagenvoreinstellungen penibel verändern, um das letzte aus ihrem Boliden und der Strecke rauszuholen. Generell sind aber schon die an sich besten Einstellungen vorgenommen worden, weshalb man diesen Punkt getrost beiseite lassen kann.

In den Staub, Unwürdiger!
Wenn man die verschiedensten Berichte zu aktuellen Rallyspielen ansieht, springt einem häufig ein Vergleich ins Auge: Colin McRae Rally und Rallisport Challenge. Wird des ersten unerreichte realitätsnahe Steuerung gewürdigt, kommt bei Microsofts Racer bis heute niemand an dessen Grafikpracht heran. Gerade die wunderschönen Umgebungsgrafiken haben endlich Schluss mit 2D-Bitmap-Vegetation und übertriebenen Lens-Flair Effekten gemacht. Und schon nach den ersten Präsentation des Nachfolgers war klar, dass den Spieler wieder ein technisches Meisterstück erwarten wird. Diese Annahme wird in der finalen Version dann auch schon bei den ersten Rennen (fast) ohne Ausnahme bestätigt: Wunderschöne Landschaften, für ein Rennspiel sehr ansehnliche Polygon-Zuschauer, Staub- und Blendeffekte vom Feinsten... die Liste der grafischen Finessen ließe sich noch lange fortsetzen. Am erwähnenswertesten ist aber wohl die starke Verbesserung der Rally-Boliden, die jetzt durch Echtzeit-Environment Mapping die Umgebung wiederspiegeln und nun auch ein realistisches Schadensmodell besitzen. Scheiben bekommen erst feine Risse bevor sie zersplittern, Heckspoiler fliegen ab und sind auf der Strecke von nun an als animiertes Hinderniss zu betrachten und schon beschädigte Türen und Motorhauben wackeln haltlos vor sich hin, wenn man einmal wieder nicht auf des Beifahrers "nicht schneiden!" gehört hat. Dabei wird das 60fps Gerüst nur äußerst selten von kleinen Rucklern gestört. Bei Rennen zu viert müssen man aber dafür auf einige Details verzichten, wie zum Beispiel der Schatten der Karren.
Beim Sound sind noch weniger Kritikpunkte zu finden. Zwar überzeugen nicht alle Standard-Computer Musiken, doch wird dies mit der Möglichkeit, seine eigene Musik von der Festplatte der Xbox ins Spiel zu integrieren wieder wett gemacht. So fahre ich zu "In The Summtertime" durch Schweden, mit "Wise Guys - Grumpig" durch Afrika und "Spinal Tap" durch Englands Wälder. Da die Lautstärke der Soundeffekten, Musik und Sprecher immer noch einzeln reguliert werden kann, darf es dann auch mal etwas lauter zugehen, ohne die Kommentare des Beifahrers zu überhören. Leider ist dieser nicht perfekt gelungen und gibt manchmal erst zu spät an, wie man die nächste Kehre zu fahren hat, oder warnt schon vor einem Abhang, wenn dieser noch lange nicht erreicht ist. Profis dürfen sogar auf eine zweiten Kommentar umschalten, der zusätzlich zu den Standardkommentare, wie "scharf rechts" und "leicht links" noch eine Gradzahl entsprechend ihres Winkels vorrausschickt. Durch die hohe, wenn sie nicht gerade durch Regen oder Staub verhindert ist, Weitsicht kann man aber schon meistens vorher abschätzen, ob man nun die Handbremse zur Hilfe nehmen muss, oder nicht. Fünf verschiedene Perspektiven, wobei die Cockpit-Ansicht leider ohne Lenkrad auskommen muss und "nur" die Sicht durch die Scheibe gewährt ein bisschen enttäuscht.

Xbox-Live Boni
Wie es es sich für jedes gute Xbox Spiel gehört, unterstützt natürlich auch RSC 2 Microsofts Online Dienst Xbox-Live. Hier könnt ihr euch ähnlich wie bei Project Gotham Racing 2 auf Online-Ranglisten wiederfinden, Ghost-Autos anderer Spieler zum Üben runterladen und natürlich Rennen gegen andere Spieler fahren. Dabei ist es möglich gegen bis zu drei Gegner mit und mit bis zu 15 Gegenspieler ohne Kollisionsabfrage zu spielen. Bei einem Spielerquartett werden hingegen eure Gegner nur als Gittermodelle angezeigt. Aus Sicht der Performance und der "engen" Strecken (sie sind nicht für einen dermaßen große Anzahl an Wagen gemacht) eine logische Folgerung. Auch in der Bedienung ist viel Liebe zum Detail eingflossen, so dass ihr nach verschiedenen Parametern (Ländereinstellungen etc.) eure Gegnerschar heraussuchen könnt oder als Host nur bestimmte Wagenklassen und Kameraperspektiven zulasst. Per Headset könnt ihr immer (nur) die direkten Gegner vor und hinter euch erreichen, in der Lobby hingegen könnt ihr mit allen Sprechen.

Fazit
Und wiedereinmal bekommt ein sehr guter Vorgänger einen genialen Nachfolger. Wem Colin McRae zu simulationslastig ist und die Power seiner Xbox gerne in Spielen bewundert, kann bedenkenlos zugreifen. Auch im Multiplayer werden keine Fehler gemacht und somit sollte nach dem relativ einfachen Beenden des Karriere-Modus, auch wenn dieser aufgrund der Quantität einige Zeit in Anspruch nimmt, Rallisport Challenge 2 nicht so schnell aus der Xbox verschwinden.
Infos
Erhältlich für
Genre
Racing
Publisher
Microsoft Game ...
Entwickler
Digital Illusio...
Website
www.xbox.com/de...
Release
21. Mai 2004
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Features
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