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88. RalliSport Challenge 2

Xbox
» Grafik: 95
» Sound: 90
» Spielspaß Solo: 88
» Spielspaß Multi: 90
» Gesamtwertung:
91
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» Gesamtwertung: 4 /5
» Durchschnittswertung: -
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Infos
» Von: FloKu
» Am: 15.10.2004
» Spielzeit: > 10 h
» Grafik: 95
» Sound: 90
» Spielspaß Solo: 90
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 91
Qualität
» bewertet mit: 10
Anno 2004 sorgte das schwedische Entwicklerteam Dice mit ihrem Rennspiel Rallisport Challenge für großes aufsehen in der Zockergemeinschaft und zeigte, was man so alles aus der Xbox rausholen kann. Jetzt, 2 Jahre später, steht der Nachfolger in den Startlöchern und muss den hohen Erwartungen der vielen Fans erst mal gerecht werden, was jedoch kein Problem darstellen sollte, da schon nach den ersten Spielminuten feststeht: Das Ding ist ein Hammer!

Grafik-Overkill
Schon im Vorgänger überzeugt vor allem die sehr ansehnliche Grafik, die es so bis dahin noch nicht gab. Der Nachfolger ist in dieser Hinsicht auch wieder eine Referenz. Noch nie gab es solch Realistisch wirkende Landschaften zu betrachten die so voller Details stecken. Auch an der Fernsicht kann man nicht mäkeln. Lediglich geisterhaft erscheinende Schilder und Pylonen fallen teilweise auf, aber auch nur wenn man nicht selber am Lenkrad sitzt sonder zusieht. Da grenzt es dann auch schon fast an ein Wunder, das dass Geschehen nicht ins stocken gerät und konstant flüssig über den Bildschirm läuft. Was auch positiv auffällt ist das verbesserte Schadensmodel der Fahrzeuge. Bekam diese im ersten Teil der Serie nur leichte Dellen, so kann man sie nun regelrecht auseinandernehmen. Eine Anzeige am unteren rechten Bildschirmrand zeigt an wie sehr bestimmte Teile wie z.B. Motor, Reifen oder Aufhängung beschädigt sind. Teilweise ist der Wagen sogar so demoliert das ihr euch damit nicht mehr bis ins Ziel retten könnt. Da das Spiel bei „Totalschaden“ nicht von alleine abbricht, heißt es dann nur noch: Aufgeben.

Ab auf die Piste
Insgesamt gibt es fünf Verschiedene Rallye-Arten in RSC2. Zum einen gibt es zwei Versionen in denen man nur von Punkt A nach Punkt B gelangen muss (Rallye und Bergfahrt) und dabei nur gegen die Zeit der Kontrahenten fährt und nicht direkt mit ihnen in Kontakt gerät. Dann gibt es noch drei Arten in denen man in Rundkursen direkt gegen seine Gegner antritt. Zwei davon sind noch aus dem ersten Teil bekannt, undzwar die normale Gelände-Rallye und die Eisfahrten. Neuzugang sind hier die Crossover-Strecken, die quasi wie ein normaler Rundkurs aufgebaut sind aber in der Mitte der Fahrbahn noch eine Abgrenzung haben und man somit mit seinem Gegner auch nicht in Kontakt kommt. Was noch neu ist, ist die Tatsache das man vor Rundkurs-Rennen erst eine Qualifikationsrunde bestreiten muss. Je nachdem wie gut man abschneidet kommt man dann in die zugehörige Gruppe. Die ersten vier in Gruppe A, die Plätze fünf bis acht in Gruppe B und so weiter. Je nachdem in welcher Gruppe man ist kann man auch nur noch eine gewisse Anzahl an Punkten bekommen. So kann man in Gruppe B z.B. nicht mehr die vollen 20 Punkte abräumen die es nur für den ersten Platz in Gruppe A gibt. All diese Rallye-Arten werden in der Meisterschaft vereint und sind dort nach und nach frei anwählbar. Hauptziel ist es natürlich durch Siege die meisten Punkte in der Gesamttabelle zu erreichen und damit dies auch für Anfänger nicht zu schwer fällt ist die Meisterscahft in vier Pokale unterteilt, die jeweils eine Schwierigkeitsstufe darstellen.
Im Multiplayer Modus kann man dann alle Strecken, sofern man sie in der Meisterschaft schon freigeschaltet hat, mit bis zu vier Spieler gleichzeitig fahren oder sich Online ein par Kontrahenten suchen und dort mit bis zu 12 Spielern gleichzeitig ein Rennen fahren. Die XSN-Anbindung ist hier auch eine gute obendrein Gabe, da somit durch die Highscore-Jagd für lange Motivation gesorgt wird.

Garage days
Da sich dir Steuerung eher an Arcade-Racern orientiert bietet RSC2 eine perfekte Alternative zu der Simulations-lastigeren Colin McRea Rallye Serie. Dennoch kommen auch Tuning-Fans nicht zu kurz. So kann man während der Ladezeiten alle möglichen Feineinstellungen an seinem Auto vornehmen, obwohl auch schon die Grundeinstellungen immer reichen, um seine Gegner hinter sich zu lassen und zu merken, dass sich die Wagen nicht nur auf dem Papier unterscheiden sondern alle ein anderes Fahrverhalten an den Tag legen.

Fazit:
Eigentlich führt kein Weg an diesem Spiel vorbei solange man auch nur ein kleinwenig für Rennspiele übrig hat. Die Grafik setzt neue Maßstäbe, das Geschwindigkeitsgefühl kommt perfekt rüber und auch der Sound ist super. Dazu sind dann auch noch Online-Rennen mit bis zu 12 Gegner möglich, wobei hier dann doch etwas Enttäuschung aufkommt, da diese ab vier Gegner nur gegen Gittermodelle gefahren werden und ohne Schadensmodel auskommen. Aber auch Einzelspieler haben mit dieser Perle lange ihre Freude, da der Schwierigkeitsgrad nie zu hoch angesetzt ist aber es trotzdem nicht langweilig wird!