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87. Ninja Gaiden (2004)

Xbox
» Grafik: 95
» Sound: 88
» Spielspaß Solo: 91
» Spielspaß Multi: 1
» Gesamtwertung:
91
» Anzahl Bewertungen: 31     » alle zeigen
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» Gesamtwertung: 5 /5
» Durchschnittswertung: -
» Anzahl Bewertungen: 0     » alle zeigen
Infos
» Von: mikmaxim
» Am: 29.12.2005
» Spielzeit: 20 h
» Grafik: 96
» Sound: 90
» Spielspaß Solo: 90
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 90
Pro
Super Gameplay
Hammer Grafik und Sound
Umwerfende künstliche Intelligenz
Contra
Sehr schwer
Nervige Kamera
Qualität
» bewertet mit: 7
Nonja Gaiden

Taktische Ninjaaction

Erste Spiele aus der berühmten „Ninja Gaiden“-Serie erschienen bereits 1988: den Anfang machte eine Automatenversion, gefolgt mit einer Umsetzung für das NES. Die 16-Bit-Umsetzungen blieben leider aus, so dass wir nur im grandiosen Dead or Alive den Haupthelden des Spiels - Ryu Hayabusa - bewundern konnten. In diesem Jahr erschien endlich der lang erwartete Nachfolger exklusiv für die Xbox, und ich kann euch sagen: das warten hat sich mehr als gelohnt!
Der Hauptheld ist Mitglied des Klans Hayabusa, der seit ewigen Zeiten zwei mächtige Artefakte bewacht hat: Dark Dragon Blade und Dragon Sword. Als der Dark Dragon Blade dann gestohlen wurde, macht sich unser Ninja selbstverständlich auf den weg, um das Relikt zurückzuerobern und Rache für seine getöteten Kameraden auszuüben.
Der Hauptheld ist sehr cool, am ehesten könnte man ihn vielleicht mit Dante aus Capcoms „Devil May Cry“ vergleichen. Im Spiel von Team Ninja sehen alle Tricks dank der butterweichen Animationen des Protagonisten extrem realistisch aus. Davon muss man im Laufe der Handlung auch sehr oft Gebrauch machen, denn „Ninja Gaiden“ ist wahrlich eine harte Nuss! So eine ausgeklügelte künstliche Intelligenz der Feinde habe ich, ehrlich gesagt, in kaum einem anderen Spiel vorher gesehen. Manchmal scheint es sogar so, als ob die Gegner eure Gedanken lesen könnten, und so was erfordert von euch immer wieder ein wohlüberlegtes und taktisches Vorgehen.
Das wirklich Gelungene im „Projekt des Jahres“ (wie es im Vorfeld von manchen Videospielzeitschriften tituliert wurde) ist ohne Zweifel die schweißtreibende Action und Drive, die euch wie noch nie vor den Bildschirm fesseln werden! Auf der anderen Seite ist das Spiel leider etwas zu kurz ausgefallen, so dass geübte Spieler schon nach ca. 15-20 Stunden schon den Abspann werden sehen. Das Design der Levels verdient eigentlich den höchsten Lob, denn „Ninja Gaiden“ durchspielt ihr ohne eine einzige Minute Langweile. Allerdings musste ich feststellen, dass das Spiel nicht unbedingt zum Ende gravierend schwieriger wird, wie man das vielleicht von anderen Games her kennt, denn ich hatte meine größten Probleme am Anfang (vielleicht ist es auch darauf zurückzuführen, dass man sich noch mit der Steuerung vertraut macht). Unbedingt muss man anmerken, dass das Spiel zu keinem Moment unfair wirkt, denn der Schwierigkeitsgrad spielt hier eine ähnliche Rolle wie z. B. auch bei Virtua Fighter 4, d. h. man wird ständig motiviert, seiner Kampftechnik den letzten Feinschliff zu verpassen, um gegen die riesige Horde der Widersacher zu bestehen.
In grafischer Hinsicht holt „Ninja Gaiden“ wirklich alles aus der Xbox heraus: stabile Framerate, wundervolle Farben in den Locations, effektvolle und interessante Zwischensequenzen, die ohne Probleme mit denen aus Final Fantasy mithalten können. Beim Sound ließ man sich auch nicht lumpen lassen: jeder Level hat eine eigene Musikuntermalung, von epischen Kompositionen im Stil eines „Gladiator“ bis zu stimmungsvollem Techno. Die Melodien passen immer wunderbar ins Spielgeschehen und lassen euch komplett in die Spielhandlung eintauchen. Die Sprachausgabe erfolgt wahlweise auf Japanisch oder Englisch, wobei ich persönlich die erste authentischer finde.
Fazit
Ich finde, dass dieses Spiel zu einer Art Restauration der Ideen wurde, die schon im klassischen Vorgänger eingelegt waren. „Ninja Gaiden“ ist zweifelsohne ein weiterer Kaufgrund für die Spielkonsole von Bill Gates.