Infos
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» Spielzeit: |
7 h |
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» Grafik: |
89 |
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» Sound: |
92 |
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» Spielspaß Solo: |
80 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
82 |
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Pro
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- Tolle Grafik |
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- Super Synchronisation |
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- Klasse OST |
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- Facettenreiche Story |
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- Gute Atmosphäre ... |
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Contra
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- ... mit Designfehlern (Rülpser, ...) |
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- Gameplayschwächen |
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- Begleitende Charaktere nerven |
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- Es fehlen serientypische Elemente |
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- Später wiederholen sich die Abschnitte |
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Qualität
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Vor 2 Jahren zog Henry Townshend in Apartment 302 in South Ashfield ein, einem Wohnblock in Ashfield, einer Stadt mittleren Größe.
Henry war zufrieden und genoss sein neues Leben.
Doch vor 5 Tagen passierte etwas seltsames. Jede Nacht schlich sich derselbe Traum in Henrys Schlaf ...
Und dieser sich wiederholende Traum ist schließlich der gesetzte Startpunkt des aktuellsten Silent Hill -Teils.
Man befindet sich nach der Startsequenz in Henrys, einem Mann in jungen Jahren, etwas ranzigem Apartment und bewegt sich ungewohnter und gewagter Weise in der Ego-Perspektive in der Wohnung umher. Alles scheint unrealistisch, denn die Wände sehen aus wie Fleisch und ein seltsamer Schrei zerreist die beängstigende Stille. Man untersucht die Fenster und stellt entsetzt fest das diese sich entgegen jeden Kraftaufwandes nicht öffnen lassen. Der Blick schweifft durch den Raum und bleibt an der Wand hängen an der die Bilder des Helden hängen, welche allerdings befremdlich auf den Protagonisten wirken. Was ist das ? An der Wand scheint sich ein Gesicht abzubilden, aus dem nur wenige Sekunden später ein schrecklich entstellter Mann, aus einer Art Dimensionstor klettert und den Helden niederreist. Nach dieser kurzen Spielphase wird das Spiel durch ein hervorragend schönes Intro mit gewohnt gänsehautgarantiger Musik von "Akira Yamaoka" eröffnet und Henry erwacht in seinem Bett ...
Scheinbar hat er wieder nur geträumt und sieht sich etwas schlaftrunken in seiner kleinen Wohnung um. Alles scheint normal zu sein, bis er sich zur Haustür dreht: Die Wohnungstür wurde mit mehreren Ketten versiegelt und ein Entkommen aus den eigenen 4 -Wänden scheint in ungreifbarer Nähe gerückt zu sein.
Hier wird auch schnell eine der größten Stärken des neuen Ablegers der Serie klar - Das Gefühl der vollkommen Isolation. Henry wurde scheinbar eingesperrt. Nicht nur seine kettenbehangene Tür macht die Situation deutlich, sondern auch die versiegelten Fenster und das tote Telefon, dass entgegen aller physikalischen Gesetzte trotzdem manchmal klingelt und ein seltsames Grunzen frei gibt. Traurig schaut man auf die belebten Straßen des Wohnblocks und beneidet die mit Freiheit gesegneten Menschen die ihrem stressigen Alltag entgegen schreiten.
Plötzlich kracht es laut in der Wohnung und dieses Geräusch scheint nicht von draussen zu kommen.
Henry begibt sich in sein Badezimmer, aus dessen Richtung der Krach kam und erkennt ein riesiges, in der Wand klaffendes Loch das zuvor nicht dort war ...
Verstört überlegt der wortkarge, introvertierte Held wie er mit dieser ungewohnten Situation umgehen soll. Er beschließt, mit dem Vorwand sowieso nichts mehr verlieren zu können in das Loch zu krabbeln und reisst das gebrochene Abwasserrohr von der Wand, ehe er sich in die Dunkelheit begibt ...
Henry erwacht nach kurzer Besinnungslosigkeit und erkennt den Ort an dem er sich jetzt befindet: Es ist die U-Bahnstation in seinem Wohnort South Ashfield.
Schnell wählt man in dem neuen HUD -Inventar das eben mitgenommene Rohr aus und erkundet die menschenleere Gegend, ehe man die leicht bekleidete Cynthia trifft.
Cynthia ist mindestens genauso ahnungslos wie Henry und beschließt ihn erstmal zu begleiten. An den Damentoiletten spielt Cynthias Magen verrückt und sie begibt sich auf die Toilette, vor dessen Tür Henry gelangweilt auf die Dame wartet. Plötzlich tut sich die Herrentoilettentür auf und 2 seltsame Hunde greifen den Protagonisten an, die dank netter Kraftanzeige mit wenigen Schlägen getötet werden.
Henry findet Cynthia nicht mehr wieder und erkundet die U -Bahnstation weiter, bis er ihre Leiche findet, auf deren Rücken einige, seltsame Zahlen eingeritzt wurden.
Verstört wacht Henry in seiner Wohnung auf und vernimmt, während er sich fragt ob dies eben Wirklichkeit war, Sirenen eines Krankenwagens die von der U -Bahnstation ausgehen ...
Ausserhalb des Apartments spielt sich das Spiel wie von der Serie gewohnt in der Verfolgeransicht. Hier fällt sofort die erstklassige Grafikpräsentation, die mit den tollen Licht- und Schatteneffekten ihr Sahnehäubchen aufgesetzt bekommt, auf, die die etwas schwache Atmosphäre des Horrorspiels unterstreicht.
Die Horroratmosphäre ist begründet schwach genannt worden, da typische Silent Hill -Elemente wegrationalisiert wurden sind: Zum einen fehlt die Taschenlampe und zum anderen das Frühwarnsystem, dass Radio. All diese Dinge haben frühere Teile so einzigartig und gruselig gemacht. Zudem ist der 4. Teil zugleich der hellste Teil und bietet so gut wie gar keine Dunkelheit mehr.
Zwar sind die Soundeffekte wieder hervorragend gelungen, bis auf kleine Ausnahmen wie Rülpser (!) der riesigen Krankenschwestermonster, allerdings können diese auch nicht helfen.
Zudem schwächelt das Gameplay an allen Ecken und Kanten.
Das neue Kampfsystem funktioniert soweit zwar perfekt, allerdings stimmt die Kollisionsabfrage überhaupt nicht und das neue Echtzeitinventar nervt nicht nur aufgrund des begrenzten Itemspeichers.

Fazit
Alles in allem bleibt zu sagen das Silent Hill 4: The Room der bislang schwächste Teil der Serie ist, abgesehen davon trotzdem solide Horrorkost bietet.
Es ist kampflastiger und actionreicher als seine Gefolgschaft geworden und die Charaktere haben kaum mehr eine tiefere Bedeutung. Am meisten mag dies am Helden des Spiels stören. Es mag sein das Konami einen Helden schaffen wollte mit dem sich der Spieler identifizieren kann, allerdings sind einige Handlungsweisen, was vorallem Sterbesequenzen von Nebencharakteren angeht unnachvollziehbar.
Entgegen dieser Kritikpunkte kann man trotzdem behaupten das das mutige, etwas andere Serienoberhaupt dennoch in der Oberliga mitspielt und eine gewohnt gute Story mit vielen Überraschungen bereithält, die nicht davor zurückschrecken sich an den Vorgängern, vorallem an Silent Hill 2, zu bedienen.
- Steve
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