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Im letzten Jahr konnte Codemasters DTM Race Driver nicht ganz überzeugen. Erst kam es ohne Live Support raus, und dann war dieser in der nachgereichten Version überaus enttäuschend. Codemasters scheint allerdings aus den Fehlern gelernt zu haben und schickt nun den Nachfolger ins Rennen. Dieser soll viel komplexer als der Vorgänger sein, und aus einer anderen Perspektive gespielt werden. Ob das Spiel diesmal vollends überzeugen kann, oder seinen Erwartungen doch nicht gerecht wird, erfahrt ihr in diesem Review. Lady´s and gentlemen start your engines!
Gameplay: Ihr seid ein talentierter Rennfahrer, dessen Ziel es ist der Allergrößte im Motorsport zu werden. Doch der Weg ist lang, 33 verschiedene Rennserien warten auf euch. Unter anderem lassen sich DTM, V8, Formula Ford, oder gar Rallyewagen fahren, diese verfügen über ein ungemein realistisches Schadensmodell. Solch große Auswahl besitzt kein anderes Rennspiel auf der XBOX! Sehr detaillierte Zwischensequenzen erzählen die Story des Spiels, diese sieht man allerdings nicht wie im Vorgänger aus der Sicht des Ryan McCane, sondern aus der Ego-Sicht, die Entwickler möchten damit erreichen, dass man sich persönlich angesprochen fühlt. Um in andere Rennserien wechseln zu können, müsst ihr bestimmte Bedingungen erfüllen. Mal müsst ihr es auf das Podium schaffen, einen bestimmten Gewinn erzielen oder gar die Meisterschaft gewinnen. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist immer fair, lediglich die Truck-Serie hat mir wegen dem schwierigen, aber dennoch realistischen Fahrverhaltens einige Probleme bereitet. Neben dem Story-Modus, welcher der Hauptteil des Spiels ist, könnt ihr natürlich auch Standardmodi wie Time Trial oder Einzelrennen spielen. Grafik: DTM Race Driver 2 ist ein Augenschmaus! Hochauflösende Texturen, eine hohe Framerate sowie tolle Effekte überzeugen auf ganzer Linie. Im Vergleich zur PC-Version flimmert das Spiel aber ein wenig. Dennoch: Ein Lob an Codemasters! Sound: Dank des Ingame-DolbyDigital-Supports erzeugt DTM2 durch eine tolle Atmosphäre. Zum Glück besitzen die Wagen, im Vergleich zu manch anderen Spielen, unterschiedliche Motorgeräusche. Diese sind auch noch sehr gut gelungen.Jeder, der etwas Musik im Spiel haben will, kann das Soundtrackfeature benutzen. Steuerung: Auch die Steuerung überzeugt voll und ganz. Man hat sich die Controllerbelegung auch schnell eingeprägt. In manchen Serien lassen sich die Autos allerdings ein wenig zu träge steuern, dies kann aber daran liegen, dass Codemasters es so realistisch wie möglich wollte. Multiplayer: Das Spiel lässt sich entweder zu zweit auf einer Konsole oder mit bis zu zwölf Spielern via System-Link oder XBOX Live steuern. Der Live-Modus ist Codemasters zum Glück besser gelungen als im Vorgänger. Dennoch sollten sie an dem Netzcode arbeiten, man benötigt nämlich, um es mit mehr als acht Spielern zu zocken eine sehr gute Leitung. Content Downloads wird es leider nicht geben, dafür gibt es eine Statistik, in der ihr euch alle Zeiten in Ruhe anschauen könnt. Fazit: DTM Race Driver 2 ist um Klassen besser als der Vorgänger. Die meisten Fehler wurden behoben und der Umfang erweitert. Eine grandiose Grafik, ein atmosphärischer Sound sowie ein guter Multiplayer Modus überzeugen auf ganzer Linie. Lediglich der Netzcode des Live-Modus hätte Codemasters besser hinkriegen müssen. Jeder Rennspielfan sollte sich dieses Spiel anschauen. |
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