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» bewertet mit: 10
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Mech Assault
Knallharte Action auf der Xbox Besonders jetzt, auf der Xbox wird das Genre der Mechaction Spiele wieder entdeckt. Spiele wie Tekki und Mukaramo werden bald erscheinen und ein weiterer Top Hit, um den es sich jetzt handelt, ist Mech Assault. Das Mechgenre wurde zuerst auf dem PC von Spielen wie Heavy Gear 1+2, G-Nome und Mech Warrior 1-4 beherrscht. Diese Spiele wurde von europäischen Firmen entwickelt, doch auch die Japaner erfanden das Genre für sich und entwickelten zum Beispiel Amored Core. Nach einem Abstrich in den Strategiebereich mit war erst einmal Ruhe um das europäische Mechgenre, dass besonders durch die Battletechlizens geprägt wurde. Mech Assault ist ein weiteres Spiel des Battletechuniversums. Jedoch spezialisiert es sich nicht, wie Mech Warrior, auf den Simulationsaspekt, sondern eher auf dieAction. Schließlich wurde es diesmal von den Neulingen Day 1 programmiert, denen ihr Xboxdebüt klasse gelungen ist. 20 Mechs stehen euch zur Verfügung. Eigentlich sind es 10, die jeweils in leicht veränderter Form und unter anderen Namen noch mal im Spiel auftauchen. Die Mechs besitzen verschiedene Eigenschaften, sind aber leider nicht untereinander ausgeglichen. Große Mechs haben durch bessere Panzerung und stärkere Waffen meist die besten Chancen. Jeder Mech besitzt jeweils drei Waffen von drei Waffentypen (Energie-, ballistische- und Raketenwaffen). Dazu besitzen sie noch eine Defensivattacke und die leichteren Mechs eine Sprungdüse. Im Einzelspieler gehört ihr den sogenannten Wolfs Dragonern an. Als Mitglied dieser Söldner müsst ihr den Planeten Helios als Vorhut eines Einsatzkommandos besetzen. Der Planet wird von Fanatikern namens "WoB" (World of Blake) bewohnt, dessen technologischen Vorraussetzungen weit über die der Dragoner stehen. Ihre Aufgabe ist es nun, so viel Verwirrung und Zerstörung wie möglich anzurichten, um die "WoB" zu schwächen und es dem nachfolgenden Trupp zu erleichtern. Die Missionen sind recht abwechslungsreich und reichen von puren Zerstörungsmissionen bis hin zu Verfolgungen und Verteidigung der eigenen Raumstation. Langeweile wird in den 20 grundverschiedenen Missionen wohl kaum aufkommen, doch die kurze Spieldauer und die nicht vorhandene Speichermöglichkeit schmälern den Spielspaß. Außerdem laufen die Aufträge extrem linear ab. Es gibt vier verschiedene Schwierigkeitsstufen: Anfänger, Normal, Elite und Veteran. Dadurch ist das Spiel auch im Einzelspieler für Profis eine Herausforderung. Der Multiplayer ist das Herz des Spiels, denn Mech Assault ist das erste erwerbbare Xbox Live-Spiel. Mit bis zu acht Spielern ist es im Internet oder über I-Link spielbar. Der Multiplayermodus mit nur einer Konsole ist leider nur gegen einen Konkurrenten möglich. Dieser Modus ist jedoch auch sehr gut und lädt immer wieder zum Spielen ein. Es gibt verschiedene Spielmodi, die im folgenden erklärt werden.Als erstes „Fleischwolf", hier ist eure Aufgabe so viele Mechs wie möglich jeweils einzeln zu zerstören. Dies ist leider der einzige Modus, der auch alleine gegen Bots spielbar ist. 2. Zerstörung: Dies ist eine Art Deathmatch, indem jeder zerstörte Mech als Frag zählt. 3. Team Zerstörung: Das gleiche wie Zerstörung nur im Team und besonders beliebt bei den Xbox Live-Spielern. 4. Letzter Mann: ähnelt Deathmath, wobei man nachdem man gestorben ist nicht wieder ins Spiel einsteigen kann. Dies ist auch im Team spielbar. 5. Nicht ich: In diesem Spiel wird ein Mech ausgesucht, der von allen gejagt wird. Der jenige, der ihn zerstört erhält Punkte und wird zum Gejagten. Sehr enttäuscht hat mich die Anzahl der Maps. Gerade mal 6 Karten sind anwählbar, nur durch Xbox Live werden weitere downloadbar sein. Das riecht leider sehr danach, als ob Microsoft Xbox Live damit beliebter machen will. Nun sind schon zwei neue Maps und zwei neue Mechs im Internet verfügbar und ein weiteres Update steht schon vor der Tür. Grafisch kann Mech Assault auf der ganzen Linie begeistern. Wunderschöne Landschaft, schöne Details und klasse Lichteffekte sind nur einige Beispiele hierfür. Besonders gut ist das Schadensmodell der Gebäude und der Mechs, denn es lässt sich fast alles zerstören. Einstürzende Gebäude fallen nach mehrmaligem Beschuss in sich zusammen und hinterlassen nur noch Asche. Auch den Mechs ist der Schaden anzusehen. Nach jeweiligen Treffern fangen sie an zu qualmen und zu brennen, später sind ihre Bewegungen nicht mehr so rund und sie scheinen zu humpeln, um nachher in einer finalen Explosion ganz vom Erdboden zu verschwinden. Nur die Weitsicht hätte ein wenig besser sein können, da die Landschaft in einen dichten Nebel gehüllt, der jedoch sehr gut zur Atmosphäre passt. Dazu kommen ein paar logische Fehler. Hierzu zwei Beispiele: Ein Mech wandert durch einen Wald, doch jeder Baum bleibt stehen, obwohl der Mech sie berührt. Ein weiteres ist folgender Fehler: die kleineren Autos explodieren meist so, als ob sie bis zum Rand mit Kerosin gefüllt seien. Trotzdem ist die grafische Umsetzung im Großen und Ganzen klasse gelungen an den sich die Konkurrenten erst einmal messen müssen. Die Framerate ist zum größten Teil stabil. Der Sound ist ebenfalls so begeisternd wie die Grafik. Durch einen gelungen DD 5.1 Umsetzung hört man jeden Schuss und jeden Explosion und kann sie orten. Die Atmosphäre ist dadurch bedrückend echt. Falls es zum Kampf kommt begleiten harte, passende Gitarrenriffs die Schlacht. Die Steuerung ist nach einer halben Stunde leicht erlernt. Mit dem rechten Trigger bedient ihr die Waffe, mit dem linken wechselt ihr zwischen den drei Waffentypen. Mit dem rechten Stick gebt ihr die Bewegung an, mit dem linken bewegt ihr den Torso. Die Analogtasten dienen zum direkten anwählen der Waffen. Pro: klasse Xbox Live-Unterstützung gute Grafik wunderbarer Sound Contra: kurzer Einzelspieler keine Bots im Multiplayer Eigene Meinung: Mech Assault ist das beste Mechspiel auf dem Markt. In Zukunft werden andere Mech-Spiele wahrscheinlich einen besseren Einzelspieler hinlegen, doch in Punkto Xbox Live bleibt Mech Assault ungeschlagen. Im Großen und Ganzen wird uns eine perfekte Präsentation geboten, mit einer genialen Technik und spitzen Sound. Die Spieler, denen die Vorgänger (Mech Warrior) gut gefallen haben, könnten ein wenig enttäuscht sein. Der Simulationsaspekt wurde fast ganz ausgelassen, zumindest im Einzelspielermodus. Anfänger, die eigentlich schnell ins Spiel wollen ohne viel einzustellen, werden viel Spaß an Mech Assault haben, vorrausgesetzt sie besitzen Xbox Live oder haben immer mal einen menschlichen Freund in der Nähe. Der Einzelspieler hätte um einiges besser sein können, den die 20 Mission sind einfach zu kurz. Trotzdem sind sie abwechslungsreich und anspornend. Wer die kleinen Markel in Kauf nimmt bekommt ein spitzen Spieleerlebnis geboten, dass mit Xbox Live-Anschluss nicht mehr zu toppen ist. |
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