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» bewertet mit: 9
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El Tejon, ein Revolverheld, und einst stolzes Mitglied der "The Nine" wurde von seiner Bande verraten und zum Sterben zurückgelassen. Nun schwört er Rache, und er wird nicht eher ruhen, bis jeder einzelne der neun Mitglieder seine gerechte Strafe erhalten hat, den Tod.
Gameplay: In der Rolle des Rächers kämpft ihr euch mit 9 verschiedenen Waffen durch 27 unterschiedliche Level. Ihr ballert euch durch Minen, Wälder, Saloons, oder gar Züge. Die Level wurden sehr liebevoll gestaltet, dadurch entsteht eine prima Atmosphäre so dass man sich fast wie in einem Westernfilm fühlt. Besonders gut hat mir das Pokerspielen vor jedem Levelbeginn gefallen, so hat man die Möglichkeit seine Energie oder Munition aufzubessern. Mit dem "spielhallenmäßigen" Punktesystem kann man zudem neue Fähigkeiten freischalten. Punkte bekommt man indem man auf alles ballert, was man zerlegen kann. Flaschen, Fässer, Fenster, Bretter oder gar Bäume können zerballert werden. Leider bietet das Spiel in Sachen Missionsziele keinerlei Abwechslung. Im ganzen Spiel muss man nur Outlaws abknallen, und zum Schluß den Endgegner um die Ecke bringen. Die Steuerung ist gut gelungen, leider haben die Entwickler eine Art "Zielhilfe" eingebaut, wodurch man die Gegner viel zu leicht trifft. Die Spiellänge hält sich zudem auch in Grenzen, Einsteiger dürften das Spiel schon in 6-8 Stunden durchhaben. Dafür kann man das Spiel in 3 verschiedenen Schwierigkeitsgraden durchspielen, und verbessert so seine Punkte. Gespeichert wird übrigens nach jedem Level. Wenn man tod ist, muss man die Mission wieder von vorne spielen. Grafik: Grafisch gesehen ist das Spiel leider nur durchschnitt. Das Spiel besitzt zu wenig Details, und dann läuft es nicht einmal flüssig. Das verdirbt den Spielspaß manchmal enorm, hier hätten sich die Entwickler viel mehr Mühe geben sollen. Sound: Auch in Sachen Sound kann Dead Mans Hand nicht überzeugen. Es wird nicht einmal "in-game Dolby Digital" unterstützt, obwohl dies heutzutage schon fast standard ist. Die Waffengeräusche sowie die Synchronisation sind allerdings ziemlich gut gelungen, dennoch nur Mittelmaß! Multiplayer: Spannende Revolvermatches können leider nur via System Link oder XBOX Live ausgetragen werden. Der Live-Modus enthält allerdings einige Bugs. Falls ihr mehr als 90 Leute in eurer Freundesliste habt ruckelt das Menü extrem. Wenn man dann aber ein Match gefunden hat, was allerdings ziemlich selten passiert, macht das ganze sehr viel Spaß. An Modi a la Team-/Deathmatch oder Kopfgeld wird so mancher Westernfan seine Freude haben. Content Downloads sind übrigens auch angekündigt. Fazit: Dead Mans Hand ist ein netter Shooter für zwischendurch. Schöne Levels sowie nette Ideen werden so manchen Westernfan zufriedenstellen. Leider können Grafik und Sound, sowie der Live-Support nicht ganz überzeugen. Dennoch sollte sich jeder Shooterfan Dead Mans Hand einmal anschauen, vor allem weil das Genre auf der XBOX bislang sehr schlecht vertreten ist. |
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