Jetzt mitmachen!
eBay Oesterreich - Ihr weltweiter Online-Marktplatz
Alle Spiele anzeigen
Nur PlayStation 2-Spiele anzeigen
Nur Xbox-Spiele anzeigen
Nur Gamecube-Spiele anzeigen
Nur PSP-Spiele anzeigen
Nur DS-Spiele anzeigen
Nur Xbox 360-Spiele anzeigen
Nur PS3-Spiele anzeigen
Nur Wii-Spiele anzeigen
Spiele: » Releases | » Alle Spiele | » Neue Spiele | » Was ist neu?
 Go  
Magazin: » News | » Kommentare | » Forum | » Editorials | » User-Liste | » Über uns | » RSS
Master-Review:   » drucken    » versenden

Deus Ex: Invisible War

» Autor: Christian Kellner
» Datum: 20.03.2004
» Gesamtwertung:
/5
4/5: Empfehlenswert
mit zahlreichen Stärken.
Wie wir bewerten
IonStorm schlägt wieder zu und liefert einen würdigen Nachfolger eines der verkanntesten Spiele der letzten Jahre ab.

Der FPS-RPG Hybrid Deus Ex (PC, 2000) wurde von niemandem so unterschätzt wie von der zahlenden Kundschaft: Die Fachmagazine übertrumpften sich gegenseitig in wahren Lobgesängen und auch so mancher Spieledesigner kam in Interviews nicht daran vorbei, auf die Tatsache hinzuweisen, sich den einen oder anderen Kniff vom Vorzeigeprogramm abgesehen zu haben. Kommerziell war das Spiel jedoch ein Flop, die PR-Maschinerie kam nicht und nicht ins Laufen und viele Kunden dürften von der Komplexität des Titels abgeschreckt worden sein. Doch Deus Ex ging nicht unter und mit Deux Ex: Invisible War steht nach knapp 4 Jahren nun der Nachfolger in den Verkaufsregalen. Die Verkaufszahlen des Vorgängers zu toppen dürfte ja so schwer nicht sein, oder?

Sentimentalitäten
Deus Ex Veteranen werden beim Anblick des Hauptmenüs zuerst einmal eine Träne zerdrücken: Die alte Erkennungsmelodie blieb erhalten und wurde nur leicht abgeändert ins Spiel integriert. Dem Spiel wird hier also gleich zu Beginn ein Stempel aufgedrückt, der einem klarmacht: „Das hier ist Deus Ex und nichts anderes… hattest du etwas anderes erwartet?!?“. Nein, haben wir nicht: Von den ersten Artworks Anfang 2001 bis zu Ingamesequenzen aus der Betaphase des Titels haben alle Fans auf eine konsequente Fortführung der Stärken des Titels gehofft, eingebettet in ein neues Setting…

JC war einmal
Viele Jahre sind ins Land gezogen, über das Schicksal von JC Denton (dem Protagonisten aus Teil 1) existieren nur Gerüchte („Lebt er noch?“, „Wo ist er?“). 20 Jahre nach dem Kollaps steht die Weltordnung vor einer neuen Zerreissprobe: Die WTO als Weltmacht auf der einen Seite, der „Orden“, eine religiöse Verbindung, auf der anderen. Plötzlich ein Desaster: In Chicago wird eine Nanitbombe gezündet, die alles Leben in Sekundenschnelle auslöscht… von den Gebäuden bleiben nur Ruinen übrig. Als junger Rekrut Alex D. der Tarsus-Akademie (wahlweise männlich oder weiblich) gelingt euch in allerletzter Sekunde die Flucht nach Seattle. Doch die Frage, die jeden beschäftigt, lässt auch unseren jungen Kadetten nicht los: Seit wann greift der Orden zu solch radikalen Maßnahmen, um die Bevölkerung auf seine Seite zu bringen? Oder steht in Wirklichkeit jemand anderes dahinter? Ein Geheimbund? Eine Sekte? Oder einfach nur ein verrückter Einzeltäter? The Conspiracy lautete der Untertitel des ersten Teils und der Name ist auch hier Programm.

Menschen, die keine Menschen mehr sind
Euer Alter-Ego durchläuft zu Beginn des Spiel zuerst einmal ein kleines Tutorial, welches aber gleich in die Geschichte eingebettet wird: So lernt ihr, ohne auch nur einmal ins Handbuch schauen zu müssen, die wichtigsten Funktionen und Möglichkeiten, die euch das Programm bietet, kennen und seid gleich mitten drin statt nur dabei. FPS-typisch präsentiert sich das Spiel mit einem HUD (Head Up Display), welches alle wichtigen Körperfunktionen wie Lebensenergie und Bioenergie anzeigt. Ebenso wird die Hälfte eures Inventars angezeigt, welches bequem mithilfe des digitalen Steuerkreuzes zu erreichen ist. Auf der rechten Seite des Bildschirms haben eure Biomodifikationen Platz. Diese sind Körpermodifikationen, welche euch verschiedene Vorteile bringen: Eine hilft euch z.B. eure Lebensenergie zu regenerieren, andere wiederum erhöhen Körperkraft oder Sprunghöhe, und euch in Netzwerke hacken könnt ihr damit auch. Doch: Für den Einbau der Modifikationen müsst ihr diese erst finden! Ebenso ist die erlaubte Höchstzahl an installierten Modifikationen mit 5 (die 6. Modifikation „Licht“ ist vorinstalliert) ziemlich knapp bemessen, es gilt also sorgfältig unter den 15 möglichen Modifikationen auszuwählen. Habt ihr euch also für eine Modifikation entschieden, könnt ihr deren Funktionsqualität mithilfe von „Upgrade“-Einheiten auch 3-stufig verbessern. Allen technischen Spielereien gemein ist jedoch die Tatsache, dass sie Bioenergie benötigen, um zu funktionieren (ausgenommen hiervon sind „passive“ Modifikationen wie „Kraft“, die euch ständig zur Verfügung stehen). Kommt ihr im Laufe des Spiels darauf, dass ihr vielleicht doch lieber eine andere Modifikation als die installierten hättet, so könnt ihr diese natürlich auch jederzeit ändern. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass alle bisherigen Upgrades im Slot verloren gehen, ihr euch also mit einer Stufe 0 Modifikation zufrieden geben müsst. Auf dem Schwarzmarkt (bei der Rasse der so genannten Omar) sind auch so genannte „Illegale Mods“ erhältlich, welche euch verbotene Fähigkeiten wie Hacken oder Bot-Kontrolle verleihen.

Und… Action!
Was Deus Ex von normalen First-Person Shootern abhebt ist die Tatsache, dass ihr euch nicht Level für Level gegenseitig Blei um die Ohren schießen müsst. Vielmehr kann man das Spiel aus 2 Blickwinkeln betrachten: Als Shooter gepaart mit Aufgabenstellungen, deren Erledigung euch auch oft genug in zivile Gebiete bringt, oder als Adventure mit Rollenspielcharakter, bei dem auch die Action nicht zu kurz kommt. Beide Sichtweisen beschreiben das Spiel ziemlich gut: Während es in den Gesprächsabschnitten vor allem darum geht, die Story voranzutreiben, Gut und Böse vorzustellen (was jeder Gesprächspartner natürlich anders auslegt) und euch einen Blick auf das Zusammenspiel der Kräfte ermöglicht, dienen die Shooterpassagen meist dem Zweck der weiteren Informationsbeschaffung, z.B. im gegnerischen Hauptquartier. Außerdem zeichnet das Spiel seine Vielfältigkeit im Missionsdesign aus. Wie schon der Verpackungstext sagt: Es gibt keine guten und keine schlechten Entscheidungen. Ihr werdet lediglich vor die Wahl gestellt, ob ihr lieber dem einen oder dem anderen Weg folgen wollt. Bei der Entscheidungsfindung helfen euch aber auch die unzähligen Nebenquests, die zwar nichts zur Auflösung bzw. Beendigung des Spiels beitragen, euch aber genauere Einblicke in den Hintergrund einzelner Charaktere und Organisationen bieten. Diese Informationen erlauben euch im weiteren Verlauf des Spiels die eine oder andere Situation anders zu meistern als vielleicht vorgesehen. Doch soll es sich nicht auch materiell lohnen, die eine oder andere Zusatzbelastung auf sich zu nehmen? Eben. Und so werdet ihr meistens mit Credits, Munition oder heißen Informationen wie z.B. Safecodes versorgt. Auch die eine oder andere Biomodifikation liegt durchaus im Bereich des möglichen. So verbringt ihr oft einige Zeit damit, wirklich jede Ecke eines Levels auszuforschen, um nur ja kein Ereignis oder keine Kontaktperson zu übersehen, Jäger und Sammler dürften ihre wahre Freude haben.

Feuer frei!
Konversation schön und gut, aber soll man dem drohenden weltweiten Chaos etwa nur durch Schönreden begegnen? Geht doch gar nicht, weswegen ihr auch auf ein wunderbar umfangreiches Waffenarsenal zurückgreifen könnt: Energieschwerter, Pistolen, Schrotflinten, MPs, Scharfschützengewehre, Granaten, EMP-Granaten (mit denen ihr vorzugsweise Bots, Kameras und unbemannte Geschütze ausschaltet) und sogar Prototypen wie die Mag Rail stehen zur Verfügung. Die Besonderheit: Alle Waffen bedienen sich ein und desselben Munitionstyps, es wird lediglich nach Munitionsverbrauch unterschieden. Während sich also z.B. die Pistole genügsam gibt, verbraucht der Flammen- oder Raketenwerfer schon ordentlich vom kostbaren Gut. Noch heftiger fällt der Verbrauch ins Gewicht, wenn ihr eure Waffen modifiziert… jaaaa, auch die vertragen ein paar zusätzliche Upgrades. Jede Waffe stellt 2 Slots zur Optimierung zur Verfügung, die mit Waffenupgrades voll gestopft werden können. Vom Schalldämpfer bis zur Schussfrequenzerhöhung ist alles erlaubt, die Verwendung von „Hohlgeschoßen“ und die Ausstattung eurer Geschoße mit „Mini-EMP-Ladungen“ zehren dann schon anständig an euren Munitionsreserven. Alle Waffentypen besitzen auch eine Sekundärfunktion: So verschießt die MP Blendgranaten und die Pistole erleuchtet für euch dunkle Passagen und Gänge.

Alex D, der Wunderwuzzi
Doch auch ohne den Einsatz von Waffen seid ihr nicht völlig auf euch allein gestellt. MacGyver’s Herz würde vor Freude Purzelbäume schlagen und Q würde sich angesichts seiner eigenen, schmählichen Erfindungen in sein Kämmerlein zurückziehen, wenn bekannt würde, was ihr so alles lernt auf der Tarsus-Akademie: Schon seit Deus Ex stellen Codetafeln kein großes Problem dar. Flugs ein so genanntes Multitool gezogen und schon ist das System überbrückt, der Weg frei. Habt ihr mal kein Multitool zur Hand oder seid ihr mehr der Rambo-Typ, reicht auch eine gezielte Granate um eine versperrte Tür zu sprengen. Ganz Gefinkelte hingegen legen sich die Hackermodifikation zu und öffnen die Tür einfach am nächsten Sicherheitsterminal. Doch soviel Anstrengung zollt auch seinen Tribut: Neigt sich die Lebensenergie dem Ende zu, werft ihr einfach ein paar Schokoriegel ein (die ihr euch aus dem nächsten Lebensmittelautomaten rausge“hackt“ habt), trinkt eine Dose Cola oder benutzt einen der herumstehenden Trinkwasserspender. Auch Medikits stehen euch zur körperlichen Erfrischung zur Verfügung, sofern ihr welche gefunden habt natürlich. Auch bei Munitionsmangel ist unser(e) Alex nicht auf den Kopf gefallen: Mithilfe der Hackmodifikation oder eines passenden Codes kontrolliert ihr ganz einfach am nächsten Terminal die nahe gelegene Selbstschussanlage und haltet euch so die Feinde vom Leib. Auch ein gezielter Schuss auf eines der radioaktiven und/oder explosiven Gefäße mag oft wahre Wunder bei der Schädlingsbekämpfung wirken.

Around the World
Abgesehen vom ausrüstungstechnischen Schnickschnack bietet das Programm natürlich auch noch eine erlesene Handvoll Locations, die rund um den Globus verteilt sind: Seattle, Kairo und Trier sind nur einige wenige Aufenthaltsorte, die ihr im Laufe eurer Ermittlungen kennen lernen werdet. Um zwischen den einzelnen Städten hin und her zu hüpfen bedient ihr euch eines Piloten, um den ihr euch gleich zu Beginn des Spiels in Seattle kümmern müsst. Der Kniff dabei: 2 verschiedene Piloten bieten euch jeweils unterschiedliche Arten der Beförderung. Während der erste von der Polizei gesucht wird und dementsprechend nicht gesehen werden darf, wird er an eher unzugänglichen Orten landen, weit weg vom eigentlichen Primärziel eurer Reise. Zweiterer hingegen setzt euch sozusagen direkt vor der Haustür ab, füllt daneben noch Landeformulare aus und besorgt euch noch dazu wichtige Stadtpläne und Pässe, die ihr ansonsten mühevoll zusammensuchen hättet müssen. Doch dieser Service hat auch seinen Preis, unter 500 Credits pro „Deluxe“-Flug ist nichts zu machen, während euch die Billig-Airline kostenlos in der Weltgeschichte herumkutschiert. Hier ist aber anzumerken, dass unserem lieben Alex Geldmangel ein Fremdwort zu sein scheint: Einfach einen Bankomaten oder Safe knacken und schon regnet es Credits. Auch die bereits erwähnten Nebenquests werfen ordentlich Kohle ab, womit wohl jeder den 1. Klasse Flug vorziehen kann und wird.

Unreal und Havoc, Licht und Schatten
Schon die ersten Screens und Videos zeigten recht eindrucksvoll, was den Physik-Fan in Deus Ex: Invisible War erwartet: Licht- und Schatteneffekte in nie zuvor gesehener Pracht (Wird z.B. eine von der Decke baumelnde Glühbirne angeschossen, wirft sie auf alle Objekte in der Nähe einen physikalisch korrekten Schatten). Leider wirkt das ganze Konzept, insbesondere im Hinblick auf herumstehende Objekte, aber noch ein wenig unausgegoren: So lassen sich Kisten, Sofas und anderer herumstehender Tand mit einem einzigen Fußtritt oder gezielten Schuss mit der Schrotflinte oft meterweit durch den Raum schleudern. Eigentlich ziemlich unrealistisch, aber wenn unser Protagonist nun versucht, eben jenes Objekt aufzuheben, scheitert er daran („Zu schwer“). Abgesehen davon treten auch ab und zu Framerateeinbrüche auf, welche sich jedoch im Rahmen halten und nur bei besonders starkem Gegner- bzw. Objektaufkommen sichtbar sind. Ansonsten läuft das Spiel flüssig.

Deus Ex vs. Deus Ex: Invisible War
Für alle Fans des Vorgängers seien hier noch schnell die Gameplay-Änderungen vorgestellt. Im Gegensatz zum ersten Teil erhaltet ihr für Aktionen (sei es das Lösen von Neben- und Hauptquests, das Finden von Geheimräumen usw.) keine Erfahrungspunkte mehr. Ebenso wurde auch auf das Implementieren von Fertigkeiten verzichtet. Ihr könnt euch also nicht mehr auf bestimmte Waffentypen oder bestimmte Fähigkeiten (Schwimmen, Computer, Schlösser knacken) spezialisieren, sondern seid in allen Disziplinen gleich gut bzw. schlecht. Auch die Anzahl der Modifikationen wurde von 10 auf 6 heruntergesetzt. Eine Neuerung bietet auch das Inventar: Wurde beim Vorgänger noch die Größe der Inventarobjekte berücksichtigt, so belegt in Deus Ex 2 jeder Gegenstand genau einen von 10 Slots (12 mit Kraftverstärker). Beibehalten wurde hingegen das Speichersystem (sprich: Speichern/Quicksave ist jederzeit möglich, ein Spielstand beansprucht in etwa 700-1000 Blocks auf der Festplatte) und die Möglichkeit, das Spiel auf mehrere Arten inklusive unterschiedlichem Abspann durchzuspielen, was natürlich dem Reiz des erneuten Durchspielens förderlich ist.

Übersetzung & Ungeziefer
Noch eine Anmerkung zum Schluss: Während des Tests sind keine Bugs, die noch in der US-Version zu finden waren, aufgetreten, Gratulation an die QA von Eidos. Auch die Übersetzung ist stimmungsvoll in Szene gesetzt. Einige Sprecher hätten ihrer Stimme vielleicht ein wenig mehr Ausdruck verleihen können, aber insgesamt geht die Synchronisierung in Ordnung. Weniger in Ordnung hingegen sind die ganz vereinzelt auftretenden Übersetzungsfehler, die eigentlich keine Übersetzungsfehler sind: Sie wurden offenbar einfach vergessen, denn zwei, drei Textpassagen präsentieren sich in reinstem Englisch. Dies betrifft jedoch nur kleine Textlinks, die auf dem Bildschirm auftauchen, sobald eine bestimmte Aktion möglich ist. Gesprochene Texte sind hiervon ausgenommen.


Grafik
Die Grafik präsentiert sich recht stimmungsvoll, leider aber auch ein wenig trist und einfärbig: Zumeist bevölkert die Farbe grau in allen möglichen und unmöglichen Variationen den Bildschirm, grafische Leckerbissen wie die Moschee in Kairo oder die Disco in Seattle bilden leider die Ausnahme. Dennoch lässt die Unreal-Warfare-Engine erkennbar ihre Muskeln spielen: Eindrucksvolle Licht- und Schatteneffekte integrieren sich perfekt ins Spielgeschehen und im Zusammenwirken von Grafik- und Physik-Engine steckt nach wie vor ein Riesen-Potenzial, welches Deus Ex zwar eindrucksvoll demonstriert, aber dennoch das Gefühl aufkommt, dass es leider nicht ganz zu Ende gedacht wurde.

Sound
Die Titelmelodie in Ehren! Doch auch sonst wurde nichts falsch gemacht: Dolby Digital wird gut unterstützt, und die deutsche Synchronisation ist, wie schon oben angeführt, sehr gut gelungen. Die Soundeffekte selbst verdienen zwar nicht das Prädikat „Sound des Jahres“, vermitteln die Stimmung und Atmosphäre jedoch glaubhaft.

Spielspaß Solo
Solospieler kommen bei diesem Spiel voll auf ihre Kosten: Das interessante Spielprinzip und die zahllosen Möglichkeiten Situationen zu meistern und Fallen zu umgehen fesseln stundenlang vor den Bildschirm. Auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt: Will man alles sehen und jede Nebenquest erfüllen, kann man mit einer Nettospieldauer von 18-20 Stunden rechnen. Schnellzocker, die sich nur auf das Erfüllen der Hauptquests konzentrieren, sehen das Ende von Deus Ex: Invisible War natürlich um einiges schneller, nehmen sich dabei aber selbst sicherlich 50% des Spielspaßes. Alle geduldigen Spieler und Forschernaturen werden aber sicherlich viel Freude am Rumschnüffeln haben.

Spielspaß Multi
Im Spiel ist kein Multiplayer-Modus enthalten.
Pro
Ansprechende Story
Gute Atmosphäre
Fantastische Licht- und Schatteneffekte
Physikengine
Gute Synchronisation
Deus Ex - Gameplay
Contra
Physikengine
Einige wenige Übersetzungsfehler
Stellenweise auftretende Framerateeinbrüche
Fazit
Ich habe Deus Ex geliebt und bei Deus Ex: Invisible War ergeht es mir nicht anders: Grandiose Stimmung, gut durchdachte Story und ein abwechslungsreiches Gameplay machen Deus Ex 2 zu einem würdigen Nachfolger. Zugeständnisse an den Massengeschmack wie das Weglassen der Rollenspielelemente aus Teil 1 sind zwar schmerzlich, machen das Spiel als ganzes gesehen aber nicht schlechter. Einziger Wermutstropfen, der wirklich ein wenig sauer aufstößt, ist aber die seltsame Implementierung der Physikengine. Ein wenig Feintuning hätte dem aber sicherlich Abhilfe schaffen können. Dennoch gilt es hier eine eindeutige Kaufempfehlung abzugeben, bessere Unterhaltung werden Solospieler nur schwer finden!
Infos
Erhältlich für
Genre
Adventure • Ego-Adventure
Publisher
Eidos
Entwickler
Ion Storm
Website
www.eidos.de/ga...
Release
05. März 2004
Spiel kaufen
»  Game World
»  game4game
User-Bewertung
88
10 Bewertungen
3 Reviews
Features
userrankings.com    » Werbung | » Impressum/Kontakt | » Hilfe    © 2003 - 2008
RSS News RSS Reviews www.sevenpixel.com  0.1007