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171. The Elder Scrolls 3: Morrowind - Game of the Y...

Xbox
» Grafik: 81
» Sound: 87
» Spielspaß Solo: 92
» Spielspaß Multi: 1
» Gesamtwertung:
90
» Anzahl Bewertungen: 19     » alle zeigen
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» Gesamtwertung: 4 /5
» Durchschnittswertung: -
» Anzahl Bewertungen: 0     » alle zeigen
Infos
» Von: Asmodeon
» Am: 18.07.2005
» Spielzeit: 50-400 h
» Grafik: 78
» Sound: 86
» Spielspaß Solo: 90
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 90
Pro
riesige Welt
Freiheit!
viel neben Aufgaben
Individuelle Charaktere
Contra
keine gute Grafik
schelchtes Kampfsystem
unübersichtliches Tagebuch
Qualität
» bewertet mit: 10
Die Elder Scrolls Spiele erfreuen sich großer Beliebtheit, mit Morrowind kam der mittlerweile 3. Teil der Reihe auf den Markt. Seit geraumer Zeit ist die "Game of the Year Edition" erhältlich, welche die Erweiterungen "Bloodmoon" und "das Tribunal" beinhaltet. Was dieses epische Abenteuer zu bieten hat, lest ihr hier.

Solltet ihr Morrowind Veteranen sein könnt ihr euren bereits vorhandenen Charakter übernehmen, für alle Neulinge beginnt das Spiel auf einem Schiff. Ihr werdet nach "Seyda Neen" gebracht und es gilt einen Charakter zu erstellen. Der Name, die Rasse, Axt- oder Schwertkämpfer bleibt euch überlassen. Diese nervigen Einstellungen wurden wunderbar in den Prolog eingeführt, so dass sie sich nicht mehr als nervig erweisen. Doch Vorsicht bei der Auswahl: Die richtige Rasse und Attribute auszuwählen ist in Morrowind äußerst wichtig. So steigt der Protagonist nicht mit Erfahrungspunkten auf, sondern verbessert seine Fähigkeiten indem er sie anwendet. Wer beispielweise viel mit dem Schwert handtiert wird den Umgang mit der Waffe früher oder später perfektionieren. Ihr merkt, dass ihr früh Schlapp macht? Dann solltet ihr dafür trainieren. Auch die einzelnen Rassen unterscheiden sich frappierend von einander. Der klobige Ork ist beispielweise ein richtiger Hau-drauf-Bursche, hingegen ist der zierliche Hochelf für den Umgang mit der Magie besser geeignet.

Das Abenteuer beginnt!

So, werdet ihr euch erstmal denken, wohin jetzt? Eure erste kleine Aufgabe ist es euch bei Caius Cosades zu melden. Doch sobald dies erledigt ist, könnt ihr tun und lassen was ihr wollt. Eine riesige Welt wartet darauf von euch erkundet zu werden. Unzählige Dörfer und Großstädte gibt es zu finden. In diesen Loactions könnt ihr dann eure Einkäufe tätigen und den Helden ausrüsten und verbessern. Die Anzahl an Rüstungen und Waffen ist dabei beachtlich und unterscheiden sich sehr voneinander. Es gibt z.B. leichte, mittlere und schwere Rüstungen, bei den Helmen verhält es sich genau so. Desweiteren kurz- und Langwaffen usw. usw. usw. ... . Leider ist die Interaktion mit den Bewohnern nicht zufriedenstellend, mehr als ein kleines Pläuschen ist nicht drin, zudem bekommt ihr oft die selben antworten. Auf Vvardenfell verstecken sich außerdem eine enorme Anzahl von Neben – Aufgaben, ihr müsst nur danach suchen. Wenn euch nach einem schicken Eigenheim ist könnt ihr dieses im Laufe des Spiels errichten. Wenn ihr mal genug vom ewigen Erkunden der Welt habt und mal wieder was handfestes tun wollt, könnt ihr einer Gilde beitreten, in welcher ihr euch durch Aufträge hocharbeiten könnt. Oder ihr folgt einfach der spannenden Storyline, ihr werdet von Auftragskillern angegriffen und stellt euch die Frage: wer oder was hat dies veranlasst, dem wollt ihr natürlich auf den Grund gehen. Doch wer durch Morrowind geführt und eine Story mit fetten Sequenzen erleben möchte ist bei Morrowind sicher falsch. Das Spiel nimmt euch nämlich kein bisschen an die Hand, Sequenzen sucht ihr vergebens und Anfangs denkt ihr es gibt nicht mal sowas wie eine Geschichte. Ihr müsst euch alles selber erarbeiten, holt euch Informationen über Ereignisse und geht so der Story auf die Spur.

Hack´n Slay oder komplexes Kampfsystem?

Hier lautet die Antwort leider: Hack´n Slay. Ihr prügelt euch mit der rechten Schultertaste durch die Gegner. Mittels Druckintensität beeinflußt ihr die Stärke der Attacke. Beim Zaubern läuft es exakt genau so ab. Ihr wählt einen Zauberspruch aus und attackiert eure Gegner mittels rechter Schultertaste. Das Spektrum der Zaubersprüche ist dabei gigantisch und reicht von Feuer und Blitz Zaubern bis zu Beschwörungen und der gleichen, alle zu besitzen ist schlichtweg unmöglich.

Um euch auf der großen Welt zurechtzufinden, habt ihr eine übersichtliche Karte. Welche die komplette Welt zeigt, sowie die örtlichen Abschnitte. Desweiteren könnt ihr auf sogenannte "Schlickschreiter" zurückgreifen, diese bringen euch von Ort zu Ort. Ein Tagebuch, indem alle wichtigen Ereignisse festgehalten werden, steht euch ebenfalls zur Verfügung. Allerdings wird dieses nach knapp 100 Seiten sehr unübersichtlich und ihr solltet euch sehr bald eine Word – Datei anlegen. Ihr werdet sonst garantiert den Überblick verlieren.

Schöne Weltreise?

Grafisch ist das Spiel ordentlich, leidet allerdings unter derben Pop-ups und sieht an vielen Stellen recht karg und plump aus. Es gibt aber auch malerische Orte und Landschaften die zum stehen bleiben einladen. Der Sound hingegen ist sehr gelungen, die wunderschönen Melodien passen perfekt zum Spiel. Was allerdings nicht gut gelungen ist, ist die Lauf – Animation des Protagonisten. Der Held bewegt sich als hätte er einen Besen verschluckt.

Am Rande: Der GOTY Edition liegt ein Karten – Poster der Welt Vvardenfell bei.
Fazit
Morrowind gefällt mir super. Das Erkunden der Welt und das Ausrüsten meinen Charakters motiviert für Stunden. Und es gibt so viel zu machen, Häuser bauen, Aufträge erledigen, Einkaufen, ausrauben, Höhlen durchforsten... usw.
Leider ist das Kampfsystem eher schlecht als recht und die Grafik veraltert. Ansonsten gibts nicht viel zur kritisieren, Freunde von umfangreichen Rollenspielen mit enormer Freiheit greifen blind zu!