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» bewertet mit: 9
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Das Trendsportgenre ist eines der meist vertreteten Genren auf der XBOX. Trotz der großen Anzahl und vielfalt an Trendsporttiteln wurde aber bislang ein Genre, nämlich das Jetskiing, vernachlässigt. Mit Carve ändert Take 2 dies nun. Ob das Spiel ein gelungener Vertreter seines Genres ist, oder das Gameplay doch nur so billig ist wie der Preis, erfahrt ihr im folgenden Review.
Gameplay: Im Vergleich zu Titeln wie Splashdown oder Wave Race, setzt Carve verstärkt auf das Teamplay. Ihr habt die Auswahl zwischen 8 verschiedenen Fahrern, die in 4 verschiedene Teams unterteilt sind. Das Spielprinzip von Carve ist relativ simpel: Ihr fahrt mit eurem Teampartner auf 27 verschiedene Strecken spannende Rennen, dabei müsst ihr darauf achten, dass ihr an gelbe Bojen links, und rote Bojen rechts vorbeifährt, natürlich müsst ihr auch als erster im Ziel sein. Dies gelingt euch durch die Verwendung von Turboboosts, welche ihr euch durch spektakuläre Tricks (leider viel zu wenige an der Zahl) verdient. Doch den Gegnern gefällt das gar nicht, und so werdet ihr gerammt oder mit fiesen Sprüchen beschimpft. Dadurch versaut man so manchen Trick. Aber auch Bestrafungen verhindern so manchen Rennsieg, falls man nämlich öfters die Bojen falsch passiert, wird man einfach disqualifiziert. Leider passiert dies öfters, denn wenn man die versteckten Abkürzungen nehmen will, muss man auf so manche Boje verzichten. Wenn man dann endlich ein Turnier erfolgreich abgeschlossen hat, erwarten euch neue Jetskis, Cheats und neue Strecken. Grafik: Grafisch gesehen ist Carve zwar keine Referenz, dennoch kann die Grafik überzeugen. Die Städte sind teilweise schön gemacht, die unterschiedlichen Wassereffekte gut gelungen, und auch die Charaktere sind durchaus nett gestaltet. Zudem läuft das Spiel auch noch vollkommen ruckelfrei und an technische Schmankerl wie ein 16:9- oder ein 50/60 Hertz Modus haben die Entwickler auch noch gedacht. Lediglich die überflüssigen Wassertropfen auf der Kamera nerven ohne Ende, zumal die Übersicht dadurch manchmal flöten geht. Sound: Auch soundtechnisch weiß das Spiel zu überzeugen. Die Motorsounds sind gut gelungen, die Sprüche kommen gut rüber, und der Soundtrack ist auch nicht schlecht. Allerdings ist das Geschmackssache, vielen Spielern wird der Soundtrack nicht gefallen, leider haben diese nicht die Möglichkeit, ihre eigene Musik ins Spiel zu bringen. Steuerung: Carve lässt sich sehr gut steuern, die Tastenbelegung ist schnell auswendig gelernt, und vor allem die etwas komplizierten Tricks gehen super von der Hand. Multiplayer: In Sachen XBOX Live ist Carve DIE Referenz. Live habt ihr die Möglichkeit mit bis zu 8 Spielern spannende Rennen auszutragen. Bei keinem anderen Spiel wurden die Live-Features so prima umgesetzt. So hat man die Möglichkeit, einen Server auf eine bestimmte Nationalität, Sprachbenutzung oder einen gewissen Schwierigkeitsgrad zu beschränken und via Autoeinladung jeden in der Freundesliste automatisch einzuladen der Carve gerade spielt. Zudem verfügt das Spiel online über eine grandiose Übersicht, denn jeder Spieler verfügt über eine Nationalflagge, so weiß man wenigstens, wo der jenige herkommt. Die Rennen machen dann vor allem durch das nötige Teamplay sehr viel Spaß, leider sollte man, bevor man Online spielt, im Singleplayer Modus erst ein wenig freigeschaltet haben. Aber auch offline macht es Spaß mit Kumpels zu zocken, ihr könnt euch entweder spannende Rennen mit bis zu 4 Spielern via Splitscreen oder bis zu 8 Spielern via System Link liefern. Fazit: Carve ist einer der Überraschungshits des Jahres. Vor allem wegen des günstigen Preises hätte ich nie geglaubt, dass es sich um ein gutes Spiel handelt. Dabei weisen Grafik, Sound, Gameplay und Multiplayer Modus die Qualitäten eines Vollpreisspiels auf. |
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