Infos
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» Grafik: |
70 |
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» Sound: |
80 |
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» Spielspaß Solo: |
90 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
85 |
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Pro
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Abwechslungsreiche Umgebungen |
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Soundtrack |
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Editoren |
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Contra
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knifflige Aufgaben |
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Qualität
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Der fünfte Teil der Tony Hawks Serie kommt mit einem gehörigen Maß an Neuerungen daher. Aber Sind diese Neuerungen auch wirklich sinnvoll, oder haben nur Hardcore-Skate-Freaks ihren Spaß an diesem Teil?
Neuerung: Die Story
Es klingt ungewöhnlich, sowohl für die Tony Hawks Serie als auch für ein Skateboard-Spiel im allgemeinen, aber Tony Hawks Underground hat tatsächlich eine Story. Denn zum ersten mal geht es hier nicht mehr nur darum, in diversen Skate-Parks die besten Tricks hinzulegen, sondern man muss das "Handwerk von der Pike auf lernen". Soll heissen: zu Beginn des Spiels ist man ein kleiner unbekannter Skater in den tristen und schmutzigen Straßen von New Jersey. Um dieser Einöde zu entfliehen müssen wir uns nach ganz oben arbeiten, indem wir mehrere "Missionen" erfüllen oder aber Profis beeindrucken die grade ganz rein zufällig in der Stadt sind.
Große Bandbreite:
Die oben genannten Aufträge und Missionen reichen von realistisch bis absurd. Wenn man im späteren Verlauf des Spiels Tricks für die Kameras von skater-Magazinen machen soll, leuchtet das ein, soll man aber Werbeplakate anbringen, indem man an der Wand entlang skatet ("damit diese besser Halten" orig. Zitat aus dem Spiel), dann ist der Realismus flöten gegangen.
Hierzu muss man allerdings ganz klar sagen, dass Tony Hawks Underground nicht ganz so realistisch daher kommt. Ähnlich wie in den Vorgängern auch schon, kann man hier auch das ein oder andere mal über eine Stromleitung grinden, ein experiment, dass in Wirklichkeit wohl niemandem zu empfehlen ist.
Doch Tony Hawks Underground hat die Priorität halt eindeutig auf die Action und die spektakulären Tricks gelegt, wodurch das ganze oftmals ein wenig an MTV's Jackass erinnert.
Tony Hawks per pedes:
Neu in Tony Hawks Underground ist auch die Möglichkeit, mal vom Skateboard abzusteigen, sich dieses unter den Arm zu klemmen und die Umgebung mal auf Schusters Rappen zu erkunden. Oftmals ist das auch zwingend notwendig um eine Mission zu beenden, denn viele Objekte, die es des öfteren einzusammeln gilt, sind auf Dächern versteckt. Also muss man sich an Dachkannten hochziehen oder über dünne Masten balancieren um diese Positionen zu erreichen. So kann man zum Beispiel auch bessere Ausgangsositionen für noch spektakulärere Tricks erreichen.
Raus aus dem Skate Park:
Eine der wohl wichtigsten Neuerungen in Tony Hawks Underground ist die dramatische Vergrösserung der Spielwelt. War man in den Vorgängern an einen mehr oder weniger großen Skatepark gebunden, so ist in Underground nun eine Stadt unser Skatepark. Hier kann man sich nach Herzenslust austoben. Man hängt sich an fahrende Autos, springt über Treppen, grindet über Parkbänke und Geländer und nutzt Gebäude, deren Wände freundlicherweise wie eine Quarterpipe angelegt sind.
Trotzdem finden sich auch Skateparks in Tony Hawks Underground. Diese sind meist in die Städte mit eingebunden. Hier werden diverse Wettkämpfe ausgetragen oder man kann dort einfach seine Tricks trainieren oder die Profis beeindrucken.
Rollenspiel:
Nein, das ist jetzt kein schlechter Wortwitz in Anlehnung an das Skateboard. Nein, in Tony Hawks Underground gibt es tatsächlich Rollenspiel-Elemente. Während unser Protagonist zu Beginn des Spiels noch relativ schwach in allen Bereichen ist, entwickelt er sich im Laufe des Spiels zusehends. Durch das vollführen bestimmter Tricks und Kombos kann man diverse Werte des Skaters erhöhen, was merklich Einfluss auf die Steuerbarkeit hat.
Die ganz grosse Freiheit:
Wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich Tony Hawks Underground auch nahezu komplett nach seinen persönlichen Wünschen anpassen. Das beginnt bei der Auswählbaren Oberfläche für das Hauptmenü. Zwar ist das Zusammenstellen eigener Playlists aus einem wirklich riesigen Repertoire an Liedern heutzutage zwar keine Besonderheit mehr, soll hier aber auch erwähnt werden.
Ausserdem kann man per Editor das Aussehen des Skaters einstellen und auf Wunsch auch ein persönliches Foto als Gesicht verwenden. Auch eigene Tricks und Strecken lassen sich per Editor gestalten.

Fazit
Fazit:
Tony Hawks Underground bietet wirklich umfangreiche Möglichkeiten für Skateboard-Fans und alle die es werden wollen. Zwar ist die Actionlastige Story nicht jedermanns Geschmack aber Fans von waghalsigen Tricks kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Für Frustmomente sorgen teilweise allerdings einige Aufgaben. Wenn man zum Beispiel einen Trick zwischen zwei Säulen absolvieren soll, diesen auch macht, aber das Programm einem immernoch eiskalt erklärt, man habe ihn nicht gemacht kann das doch für Nervenzusammenbrüche sorgen.
Alles in allem ist Tony Hawks Underground aber ein gutes Spiel mit dem man sich wirklich lange beschäftigen kann.
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