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Wenn 47 sein Kloster verlässt, seine Ballers aus dem Schrank holt und seine alte Agentur anruft, dann bedeutet es für den Spieler Spannung, logisches Denken, leises Töten und - ganz wichtig - das richtige Kostüm. Letzteres sollte nicht einfach nett aussehen, sondern tarnen, was sich nur auf die gegnerischen Wachen bezieht. Ziel ist es das die gegnerischen Wachen nicht wie bei Splinter Cell euch überhaupt nicht sehen dürfen, sie sollen glauben ihr seid einer von ihnen. Tötet in einem unbeobachteten Moment eine der Wachen, verschleppt sie, so dass sie nicht von anderen Wachen entdeckt wird. Wenn das passieren sollte sind die Wachen noch scharfsinniger und misstrauischer euch gegenüber. Aber dank ausgiebiger Waffenauswahl könnt ihr ja auch einige von ihnen töten, denn 47 ist nicht so sehr anfällig auf Schüsse wie sein gesetzestreues Gegenstück Sam Fisher. Vielleicht wundert ihr euch über den Namen 47 - zu recht. 47 ist ein Klon und Profikiller - ein Hitman eben. Er hat keinen menschlichen Namen, was einen nicht überraschen mag, denn 47 arbeitet zu brutal um ein Mensch zu sein. Nicht zu unrecht ist das Spiel ab 18 freigegeben. Alles dreht sich um den professionellen Mord. Vergiften, erschießen, in die Luft jagen oder doch lieber aus der Distanz mit dem Scharfschützengewehr ausschalten? Ihr habt die Wahl. Ihr habt in Hitman 2 in jedem Level mindestens 2 Möglichkeiten eure Ziele zu erreichen. Schwierigkeitsgrade gibt es 3, die sich dadurch unterscheiden keine (schwer), 3 (normal) oder 7 (einfach) Speicherpunkte euch zur Verfügung zu stellen. Zur Grafik lässt sich sagen das sie Pc orientiert und der Ps2 Grafik sehr ähnlich ist. Sie ist recht hübsch, aber nicht umwerfend. Der Sound der Budapester Philharmonika wirkt orchestralisch und ist genial umgesetzt. Die Steuerung passt, wobei man die Geschwindigkeit des Fadenkreuzes einstellen kann, was sehr nützlich, aber nicht notwendig ist. Wer gerne ein schnelleres Fadenkreuz wie man es von PC Shootern gewöhnt ist haben möchte, kann das hier einstellen. Die Umwelt in der ihr arbeitet reicht von der Prunkvilla bis zum Basar in Bagdad. Das Spiel verlangt denktechnisch einiges von euch ab, aber packende Zwischensequenzen und der phantastische Sound spornen euch immer wieder an in diese Welt ein zu tauchen, eine Welt die nichts mit unserer gemein hat. Korrumpierung, Verrat, Betrug, Gewalt und Hass sind allgegenwärtig. Verbrecherbosse, Hacker und Terroristen werden von ihren Privatarmeen bewacht, während ein reicher Kapitalisten mit Badenixen in seinen Whirlpool erst wartet bis die Lichter um ihn ausgehen, eher er selbst "ausgegangen wird".
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