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111. Crimson Skies: High Road To Revenge

Xbox
» Grafik: 90
» Sound: 87
» Spielspaß Solo: 89
» Spielspaß Multi: 90
» Gesamtwertung:
90
» Anzahl Bewertungen: 43     » alle zeigen
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» Gesamtwertung: 5 /5
» Durchschnittswertung: -
» Anzahl Bewertungen: 0     » alle zeigen
Infos
» Von: erki_ferki
» Am: 25.12.2003
» Spielzeit: 8 - 10 h
» Grafik: 92
» Sound: 76
» Spielspaß Solo: 90
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 91
Qualität
» bewertet mit: 10
Crimson Skies ist wie die meisten im Herbst von Microsoft gepublishten Spiele gut gelungen. Speziell im Multiplayer, aber auch Solo hat das Spiel die Erwartungen vieler erfüllt. Auch meine.
Die Geschichte spielt in einem fiktiven Szenario, welches durch die Weltwirtschaftskrise 1928 auftreten hätte können – aber zu 99%iger Wahrscheinlichkeit nicht aufgetreten wäre. Die USA sind am Boden, den ihre Staaten bekriegen sich. Banditen und Piraten machen das Land unsicher für ehrliche Bürger. Es entstehen merkwürdige Staaten wie die United Industrial States of America, Arixo und andere seltsame. Der Brüller an der Story war für mich aber das man gegen den Staat Hollywood hat kämpfen müssen. Endlich Rache nehmen für Filme die die Volksverblödung fördern wie Natürlich Blond! Überhaupt ist die Story ein einziger Witz und einfach nur Trash. Aber gerade das macht sie witzig. Die Dialoge passen auch in diesen Trashstil hinein, sie sind ein Griff ins Klo. Der Held Nathan verwendet derart lahme Sprüche, dass man meistens nur mitleidig mit dem Storyschreiber lächelt. Im Wesentlichen geht’s bei der Story darum das ihr ein Luftpirat seid der sich der guten Sache verschrieben hat, aber es stehen immer Probleme an, weil der „Doc“, ein Professor, ermordet wird. Dieser erklärt unseren unsympathischen Helden, dass er noch eine Maschine konstruieren wollte, wozu er Titan gebraucht hätte. Danach habt ihr die Ehre 5 Levels lang nach der verdammten Titanmine zu suchen. Zwischendurch gibt’s immer wieder mal lustige Bossfights gegen mechanische Ungetüme wie Titanwürmer, Spinnen, etc. Natürlich hat jedes dieser Viecher eine Schwachstelle wie Kiemen oder das offene Maul oder was auch immer.
Die Synchro ist aber auch eher misslungen, Microsoft war eine gute Übersetzung anscheinend nicht viel Geld wert – Man kann aber damit leben. Die Grafik ist auf sehr hohem Niveau, Patronenhülsen fallen weg, Flieger brennen und hinterlassen lange dunkle Rauchspuren. Die Levels sind schön und recht abwechslungsreich gemacht. Wenn ihr tief fliegt könnt ihr auch mal landen und euch auf ein MG Geschütz setzen, wozu ihr nur an das Geschütz heran fliegen müsst und dann drückt ihr X.
Eure Aufgaben wiederholen sich( beschütze den Zeppelin, beschütze den Hubschrauber, usw), aber das ist nicht zu schlimm, weil es ja Spaß macht.
Untermalt werden die Levels mit Soundtracks die unglaublich schmalzig und meiner Meinung nach ungenießbar sind. Aber weil man sie abstellen kann – kein Problem. Die Geräusche der Waffen hingegen sagen mir zu. Jedes Flugzeug hat mehr oder weniger unterschiedliche Primär- (MGs, Strahlen) und Sekundärwaffen (Raketen, Lenkraketen, richtig böse Raketen, fiese Laser). Die Auswahl der Flieger ist durchschnittlich, die Flugzeuge sind alle sehr gut designt. Auch kann man die Flieger in den Fähigkeiten Panzerung, Geschwindigkeit und Waffenstärke tunen, aber jedes Flugzeug nur einmal. Schlussendlich erwischt man sich dabei das man doch immer wieder das Gleiche verwendet. Empfehlenswert hierbei sind:
Die Devastator – durchschnittliche Panzerung und Geschwindigkeit, recht starkes MG, Lenkraketen.
Der Bulldog – schlechte Panzerung, sehr schnell, schwache Primärwaffe, Shotgun(!) als Sekundärwaffe. Der Flieger der absoluten Profis. Mir pers. liegt er nicht.
Der Piranha – gute Panzerung, langsam, schwache Primärwaffe, Sekundär bietet er Stromschläge(!), die den Gegner schaden und lähmen.
Die Steuerung von Crimson Skies ist sehr einfach, außer man will alle Manöver wie Schrauben, Immelmanns, usw können. Besonders 1-st party Spieler kennen die Steuerung von anderen MS Spielen bereits und fühlen sich gleich pudelwohl. Von den Tricks ist nur der Immelmann notwenig, spielt man auf normalem Schwierigkeitsgrad. Zur Auswahl gibt’s standartgemäß leicht, normal, schwer und sehr schwer, was erst freigeschalten wird.
Der Muliplayer von Crimson Skies bietet alles was man sich als Multiplayerfan wünschen kann. Es geht bis zu 16 Spielern, wobei 4 an einer Box spielen können. Offline geht’s zu 4., Online natürlich auch zu 16. Speziell online macht Crimson Skies großen Spaß. Hinzukommt das man sich einen neuen Flieger, den Fury, und ein neues Multiplayerlevel runterladen kann.
Das neue Level „Caverns“ ist riesig, mir gefällt es aber nicht. Die beste Multiplayermap ist imo Chicago. Es gibt verschiede Spielmodi, wie sie Shooterfans kennen oder sie Shooterfans in leichter Abwandlung kennen. Eigentlich gibt’s zum Multiplayer nicht viel zu sagen, außer das er klasse ist! ;-)
Fazit: Kauft es euch wenn ihr Shooter mögt und den hohen Lüften auch nur ein bisschen abgewinnen könnt. Erwartet aber nicht eine Sim, Crimson ist Arcade pur.