Einsteigerfreundlicher Rennspaß mit integriertem Editor und tollem Geschwindigkeitsgefühl.
Need for SpeedAuf dem PC ist die
Trackmania-Reihe dank der großen und einfallsreichen Community seit Jahren ein riesiger Erfolg – besser gesagt: Ein Phänomen. So zeichnet sich die Serie durch eine gute Spielbarkeit, verschiedenste
» Die Aufholjagd kann beginnen. |
Spielmodi und einen hervorragenden Editor aus. Letzterer sorgt für die Langlebigkeit der Games, denn die Zockergemeinde stellt regelmäßig neue – teilweise völlig verrückte – Strecken ins Netz. Mit
Trackmania DS versuchen die Entwickler nun im Konsolensektor Fuß zu fassen, welches ähnliche Stärken bieten soll wie die großen Brüder für den PC.
So erwarten den interessierten Videospieler ein einsteigerfreundliches Rennspiel mit drei unterschiedlichen Modi und einem
umfangreichen Editor. Aber nicht nur spielerisch, sondern auch in punkto Präsentation möchte der Titel beeindrucken. Optisch hinterlassen die 3D-Strecken und Wagen einen ordentlichen Eindruck, jedoch hätten sie noch detaillierter sein können. Außerdem trüben gelegentlich
Clipping-Fehler das Bild. Allerdings gleicht das
beeindruckende Geschwindigkeitsgefühl diese Schwächen locker wieder aus und lässt alle DS-Konkurrenten sowie so manche Heimkonsolen-Vertreter blass aussehen.
BastelstundeNeben den klassischen Rennen in mehreren Schwierigkeitsstufen, in denen es als Belohnung Medaillen zu gewinnen gibt, stehen auch der
Puzzle- und
Plattform-Modus zur Auswahl. In
» Ein verrückter Parcours ruft. |
letzterem zählt es nicht als Erster ins Ziel zu kommen, sondern den mit Hindernissen (z.B. Sprungschanzen oder Löcher) gespickten Parcours in so wenigen Versuchen wie möglich zu meistern. Hingegen gilt es im Puzzle-Modus die vorgegebenen Streckenpunkte (Start, Ziel und Checkpoints) mit einer geringen Anzahl an Bauteilen zu verbinden, wodurch nicht nur schnelle Reaktionen, sondern auch die grauen Zellen gefordert werden.
Sollten die zur Verfügung gestellten Rennstrecken aus den drei unterschiedlichen Themengebieten – Stadion, Wüste, Rallye - nicht ausreichen, empfiehlt es sich den Editor auszuprobieren. Dieser erlaubt das Zusammenstellen und
Abspeichern 60 eigener Parcours, jedoch hat das Werkzeug mit einem Problem zu kämpfen. Man weiß nie genau, ob ein Bauteil richtig platziert wurde, da keine Perspektive eine optimale Übersicht offeriert. Umso leichter fällt die Kontrolle der Autos aus – Gas geben und Spaß haben ist die Devise. Die
Steuerung wirkt zwar leicht schwammig, trotzdem hat man die Gefährte nach wenigen Runden sicher unter Kontrolle. Dadurch steht unterhaltsamen Mehrspielerpartien für bis zu vier Zocker per drahtlosem Einzelkarten-Spiel nichts im Wege.