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Spielinfos Bewertungen (6) User-Reviews (1) Screenshots (0) Spiel bewerten

768. Gun Metal

Xbox
» Grafik: 76
» Sound: 60
» Spielspaß Solo: 69
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung:
68
» Anzahl Bewertungen: 6     » alle zeigen
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Infos
» Von: otsgrutz
» Am: 23.09.2003
» Spielzeit: 6 - 8 h
» Grafik: 80
» Sound: 60
» Spielspaß Solo: 68
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 66
Qualität
» bewertet mit: 10
Es ist ein Mech!
Nein es ist ein Flugzeug!
Nein, es ist Gun Metal!

Leider hat Gun Metal, von dem inzwischen insolventem englischem Entwickler Rage, nichts mit einem super Spiel zu tun.
Die Idee dahinter ist nie wirklich neu gewesen.
Der Spieler steuert einen Mech, der sich zusätzlich in einen Flieger verwandeln kann (soetwas wünsche ich mir für mein Auto).
Wenn ich jetzt anfange mir zu überlegen, wo man diese Idee abgekupfert hat, so würde ich bei den altehrwürdigen Transformers anfangen und bei der BattleTech-Serie aufhören.
Also ist die Roboter-verwandelt-sich, nicht wirklich eine Neuheit.
Es muß zwar nicht jedes Spiel mit einer neuen Idee glänzen, bei Gun Metal glänzt aber auch sonst nicht viel, außer der Mech.
Die Story ist schnell erzählt und hält sich nicht lange mit irgendwelchen Details auf.
Ihr bekommt einen verwandlungsfähigen Mech und rettet damit die Welt (in R-Type durfte ich wenigstens das Universum retten, hier gerade mal eine Welt, ppfff)in einem plantetarem Krieg.
Jeder der jetzt mehr erwartet, wird enttäuscht von dannen ziehen müssen - das wars.
Erzählt wird diese nervenaufreibende Geschichte in (Trommelwirbel)
Gar nicht.
Tja Leute, es gibt keine Geschichte!
Es geht lediglich von einem Missionbriefing zum nächsten, von einer Mission zur nächsten.
Gut, kompromisloses Ballern kann auch Spaß machen.
Doch leider hat es Rage auch hier nicht weit gebracht.

Grafik
Wenn es etwas positives über diesen Titel zu sagen gibt, dann über die Grafik.
Sie ist, bis auf die Landschaftstexturen, wirklich sehr sehr schön.
Euer Mech glänzt in der Sonne silbern vor sich hin (nein, er kann nicht rosten) und Lens-flare-Effekte blenden euch, wenn ihr in Richtung Sonne fliegt.
Auch die Texturen der Gegner können sich sehen lassen und die großen Schlachtschiffe auf die ihr hin und wieder trefft glänzen mit liebe zum Detail.
Alles in allem, ist die Grafik wirklich gelungen und selbst wenn mehrere Feindverbände durch den Fernsehschirm wuseln bleibt die Framerate konstant.
Ich habe mich sogar dabei erwischt, einfach in Richtung Sonne zu fliegen und die Lens-flare-Effekte zu bewundern, die Missionsziele ignorierend.

Sound
Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich!
Das Gedudel, das euch bei Gun Metal in die Lauscher gepreßt wird, ist aber alles andere als ansprechend.
Die Musikthemen ändern sich zwar von Level zu Level, eines ist jedoch genauso schlecht wie das andere.
Ich muß zugeben, ich habe das Spiel noch nicht durchgespielt, allerdings erwarte ich mir keine Besserung in den kommenden Leveln.
Die Soundeffekte glänzen auch nicht mit Brilianz.
So geht es über ein eintöniges Bum,Krach
nicht wirklich hinaus.
Schmerzlich habe ich auch Funksprüche vermißt!
Irgendwie gibt es während dem ganzen Spiel niemanden, der mit mir ein Schwätzchen hält.
Eine Außnahme bildet die dämliche Blechdose, in der ich sitze.
Die piept mir was ins Ohr, wenn sich eine Rakete nähert, oder wenn meine Panzerung wiedermal die stärke eines Blatt Papiers aufweißt.

Gameplay
Nicht Fisch, nicht Fleisch!
Rage versuchte verkrampft ein wenig Taktik in das Spiel zu bringen und den Flugmodus mit einzubauen.
Als Endergebniß präsentierte sich mir eine "Hetze von A nach B" Mission nach der anderen.
Das verstehe ich nicht unter Spielspaß.
Die Steuerung habt ihr relativ schnell im Griff, schließlich bieten sich hier keine großen Facetten, die man steuerungstechnisch bewältigen müßte oder könnte.
Draufhalten und Ausweichen, eventuell noch Waffen wechseln - thats it.
Leider hat Rage auch verabsäumt einen vernünftigen Schwierigkeitsgrad in das Spiel zu integrieren.
Wenn man jetzt bedenkt, daß es in dem Spiel keine interessante Story gibt, fällt es schwer sich, nach dem Tot in einem Level, die Mission noch "anzutuen".

Fazit
Eigentlich bin ich ein Mech-Liebhaber, bei Gun Metal hatte meine Liebe zu diesem Genre aber ihre Grenzen erreicht.
Eine fehlende Story und der harsche Schwierigkeitsgrad verleiten mich nicht wirklich dazu, dieses Spiel in meine XBox zu legen.
Der einzige Lichtpunkt am Himmel ist die streckenweise schöne Grafik.
Leider kann diese über ein komplett verhunztes Spiel nicht hinwegtäuschen.
Am besten drücken es wohl die Verkaufszahlen des Spieles aus:
In ganz Europa hat man gerademal 3000 (!!!) Einheiten dieses Spieles verkauft.

Fliegt der Sonne entgegen.

ots
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
Publisher
Rage
Entwickler
Rage
Website
www.rage.com/ht...
Release
Erhältlich
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