Mäßiges Olympia-Spiel für unterwegs mit suboptimalem Mehrspieler-Modus.
Im Rausch von OlympiaDie olympischen Spiele stehen vor der Tür und das ist natürlich Anlass genug, um Sportfreunden entsprechendes Videospiel-Futter zu bieten. Nach dem durchschnittlichen Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen
» Schönheitswettbewerbe gewinnt der Titel keine. |
und dem guten
Beijing 2008 von Sega, versucht nun
International Athletics die Fans zu bedienen. Wie der Name schon verrät handelt es sich hierbei um keinen offiziellen Olympia-Titel – inhaltlich ändert dies alledings nichts. In
leider nur 14 olympischen Disziplinen versucht man in bester Buttonmash-Manier zu gewinnen. Sei es beim Wettlauf, Weitsprung, Speerwerfen oder Gewehrschießen: Stets sind entweder schnelle oder geschickte Finger erfordert – manchmal ist auch beides erfordert.
Was prinzipiell ordentlich von der Hand geht, passt leider konzeptionell nicht auf Sonys edlen Handheld: Wer will schon gerne sein teures, mobiles Zockgerät mit all zu wildem Buttonmashing in den vorzeitigen Ruhestand schicken? Abseits des mageren Umfangs gibt es auch technisch nur eine unterdurchschnittliche Darbietung: Die
schwache Grafik sieht nicht nur unspektakulär aus sondern bringt gleichzeitig noch horrende Ladezeiten mit sich. Der Sound hält sich unscheinbar im Hintergrund und bietet außer wenigen Melodien und der üblichen Stadion-Geräuschkulisse nichts.
Mehrspieler-Duelle sind darüber hinaus nur per lokalem Wi-Fi mit bis zu vier Spielern möglich. Alternativ können sich die Spieler an einem System abwechseln, was allerdings bei Disziplinen wie Wettläufen sehr suboptimal ist.