Infos
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» Spielzeit: |
15 h |
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» Grafik: |
85 |
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» Sound: |
90 |
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» Spielspaß Solo: |
91 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
90 |
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Pro
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Grafikstil |
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Story |
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Erinnert irgendwie an die Rare N64 Klassiker |
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Contra
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Fortsetzung noc nicht angekündigt :( |
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Qualität
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Inhalt:
Zu Beginn des Abenteuers wacht ihr schwer verletzt am Strand auf und werdet
prompt von einer „Baywatch Badenixe“ inklusive sexy Badeanzug gerettet. Euer
kleines Problem : Ihr könnt euch an nichts erinnern, ihr leidet unter massiven
Gedächtnisschwund. Die einzigen Anzeichen für eure Vergangenheit sind ein
Tattoo mit dem Schriftzug XIII sowie der Schlüssel eines Schliessfaches, die
euch vorerst nicht weiterhelfen. Viele Gedanken könnt ihr euch darüber nicht
machen, von nun an seid ihr auf der Flucht!
An bestimmten Schlüsselstellen habt ihr Visionen, die grafisch schwarz-weiß
dargestellt werden und euch einige wertvolle Details aus der Vergangenheit
preisgeben. Relativ bald im Spiel erfährt ihr von einer riesigen Verschwörung,
als Hauptverdächtiger macht ihr euch auf um die rätselhafte Ermordung des
Präsidenten aufzuklären.
Gameplay:
Ego Shooter typisch wandert ihr meist durch lineare Levels, schiesst auf alles
was bei 3 nicht am Boden ist und sammelt Schlüssel oder sonstige Items ein um
zügiges Vorankommen zu gewährleisten. Was XIII von anderen Spielen
unterscheidet sind bestimmte Gegenstände wie Stühle, Ziegel etc die ihr in
„Schleichmissionen“ verwenden könnt um eure Gegner effektiv und lautlos
auszuknocken. Sehr hilfreich hat sich euer „sechster Sinn“ erwiesen, der durch
einen Comiceffekt den Aufenthaltsort eures Gegners hinter Wänden verrät.
Ausserdem könnt ihr verharrende Gegner von hinten packen und als menschliches
Schutzschild oder Geisel verwenden, was sich bei hohem Gegneraufkommen als
sehr nützlich erweist. Die KI eurer Widersacher befindet sich irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn: Einerseits verstecken sie sich geschickt hinter Kisten oder werfen sogar Tische um, um in Deckung zu gehen. Andererseits agieren sie etwas zu langsam oder hören Schüsse, die im selben Raum fallen, nicht.
Insgesamt gibt es 15 Waffen, darunter natürlich auch
Granaten und Scharfschützengewehre, aller Wummen verfügen über einen
sekundären Feuermodus der den Gegner mit Sicherheit einheizen wird. Ausserdem
könnt ihr unter 3 verschiedenen Schwierigkeitsgraden auswählen, im Optionsmenu
ist weiters eine „Kindersicherung“ verfügbar, durch ihre Aktivierung werden
Blut und besonders brutale Scenen aus dem Spiel gestrichen.
Der durchaus gelungene Multiplayer Modus kann mit 21 clever gestalteten Maps
auftrumpfen, leidet aber an etwas zu wenigen Einstellungsoptionen.
Waffen zum Beispiel sind für jede Map charakteristisch eingeteilt und lassen
sich nicht manuell verändern. Insgesamt könnt ihr 3 Bots hinzuschalten, die in
4 verschiedenen Schwierigkeitsgraden klug beziehungsweise dumm agieren. Genre
typisch gibt es einen Deathmatch und Teamdeathmatch Modus sowie Capture the
Flag. GameCube exklusiv ist der äusserst spassige Ghosthunter Modus, der sich
am besten mit Fangenspielen vergleichen lässt. Wer den Geist als erster ein
zweites Mal ins Jenseits befördert, gewinnt das Match.
Grafik:
Der Ego-Shooter XIII wird im Celshading Look präsentiert, Hauptgrund für die
Auswahl dieses Stils ist sicherlich die in Frankreich ziemlich populäre Comic
Vorlage von Van Hamme, der unter anderem für Largo Winch verantwortlich ist.
Die Texturen sind für den Celshading Look typisch etwas eintönig und werden
bei näherer Betrachtung unscharf, was aber irgendwie zur einzigartigen
Präsentation des Spieles gehört. Besonders die Charaktere wurden sehr gut in
Scene gesetzt und strotzen nur so vor Farbreichtum und und kleinen Details.
Die Grafik läuft stets mit flüssigen 40 Bildern pro Sekunde und gerät nur
selten bei hohem Gegneraufkommen verbunden mit effektvollen Explosionen ins
stocken. Ausserdem wird bei bestimmten Geräuschen (zum Beispiel Schritte,
Explosionen) ein für Comics typischer „geräuschbeschreibender Schriftzug“ wie
„bumm“ oder „tap“ passend angehängt.
Durch diese und andere Grafik Effekte kann man XIII durchaus als spielbaren
Comic bezeichnen, der an Atmossphäre kaum zu übertreffen ist.
Sound:
Die Musik passt sich perfekt der aktuellen Situation an und fällt eigentlich
nie negativ auf. Die Schüsse zischen mit realistischen Soundeffekten durch die
Luft und Explosionen bringen euer Wohnzimmer zum Beben.
Besonders viel Wert haben die Entwickler auf die Synchronisation gelegt, in
der englischen Fassung spricht David Duchovny (Akte X) Agent 13, in der
deutschen Sprachausgabe Ben Becker.

Fazit
Hinter der originellen Fassade verbirgt sich ein überdurchschnittlicher,
kurzweiliger Ego-Shooter mit gelungener Optik, fantastischer
Verschwörungsstory und akzeptablen Multiplayer, dem es aber am Feintuning und
Einstellungsmöglichkeiten fehlt. An Atmosspäre ist XIII kaum zu überbieten,
Schritt für Schritt werdet ihr in die kinoreife Story gezogen die euch selbst
nach dem Durchspielen nicht loslassen wird. Warum, müsst ihr wohl selbst
erfahren ;-) . Mit besseren Multiplayer Modus und etwas höherem Umfang wäre
eine (noch) höhere Wertung dringewesen.
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