Infos
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» Spielzeit: |
15 h |
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» Grafik: |
92 |
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» Sound: |
91 |
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» Spielspaß Solo: |
91 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
92 |
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Pro
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nach wie vor überragendes Gameplay |
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m Multiplayer-Modus einfach unschlagbar |
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gut durchdachte Neuerungen |
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Contra
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teilweise langweilige Innenareale |
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Qualität
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Nachfolger des Über-Shooter
Als mit der Veröffentlichung der XBox auch der Ego-Shooter Halo erschien, waren sich Experten und Fans einig: Dieses Spiel ist einer der besten Ego-Shooter, nicht nur auf der XBox, sondern auch konsolenübergreifend. Natürlich könnte sich jeder Zocker denken, dass früher oder später auch ein Nachfolger erscheinen musste und letztes Jahr war es soweit: Das heiß erwartete Halo 2 erschien. Die Hoffnungen waren groß, dass der zweite Teil den Erfolg des Vorgängers wiederholen könnte, ob das wirklich gelungen ist, verrät euch dieser Test.
Wieder einmal sind es die Aliens, die den Menschen das Leben zur Hölle machen, denn sie greifen die Erde an und wollen dort erstmal alles zerstören, was ihnen in die außerirdischen Finger kommt. Doch hinzu kommt noch, dass sie auch die Halo-Ringe aktivieren wollen, die Fans des ersten Teils noch bekannt sein dürften. Um genau das zu verhindern, schlüpft ihr wieder einmal in die Rüstung des Master Chief.
Seid ihr erstmal in der ersten Mission, fallen euch zuerst keine so großen Änderungen auf, denn im Großen und Ganzen spielt sich Halo 2 wie der Vorgänger. Noch immer stellen sich euch ganze Horden von Aliens in den Weg, die ihr mit Hilfe der verschiedenen Waffen ausschalten müsst. Egal ob es sich um ein Maschinengewehr oder um eine Schrotflinte handelt, der Master Chief weiß mit allem umzugehen. Natürlich dürft ihr euch auch wieder die Waffen eurer toten Widersacher unter den Nagel reißen und die Aliens mit ihren eigenen Waffen bekämpfen. Auch aus dem Vorgänger bekannt ist die Möglichkeit sich hinter das Steuer diverser Fahr- oder auch Flugzeuge zu klemmen. Das macht nicht nur Spaß, sondern bringt auch Abwechslung in die zum Teil sehr langen Level. Alle Fahrzeuge des Vorgängers sind auch in Halo 2 wieder dabei, wie zum Beispiel die Ghosts oder der beliebte Warthog-Jeep.
Soweit ist also alles beim Alten geblieben, aber natürlich gibt es auch einige Neuerungen. So könnt ihr nun auch zwei Waffen gleichzeitig mit euch herumtragen, allerdings nur wenn es das Gewicht und die Größe zulässt. Unrealistische Kombinationen wie Raketenwerfer und Scharfschützengewehr sind nicht möglich. Zwei Waffen verleihen euch logischerweise mehr Durchschlagskraft, allerdings solltet ihr euch bewusst sein, dass ihr keine Granaten mehr werfen könnt, sobald ihr mit zwei Waffen hantiert.
Eine weitere Neuerung ist, dass ihr nicht das ganze Spiel als Master Chief spielt. Einige Abschnitte bestreitet ihr auf der Seite der Allianz, also in der Haut eines Aliens. Das sorgt zwar auch wieder für viel Abwechslung, allerdings machen die Passagen mit den Aliens weniger Spaß als die des Master Chiefs.
Zum Großteil sehr gut gelungen sind die verschiedenen Areale, in denen ihr euch bewegt. Vor allem zu Beginn des Spiels trefft ihr immer wieder auf unterschiedliche Umgebungen, die auch sehr abwechslungsreich sind. Leider ist davon gegen Ende des Spiels leider nichts mehr zu sehen, denn da beherrschen enge Innenareale das Geschehen, die bei weitem nicht an die tollen Level am Anfang heranreichen. Teilweise sind diese Umgebungen so eng und unübersichtlich, dass man die Orientierung verliert und einen Teil des Weges zurückläuft ohne es zu bemerken. Das hat der Vorgänger besser hingekriegt.
Schon der Vorgänger bestach vor allem durch seinen Ausgezeichneten Mutliplayer-Modus und das ist löblicherweise in Halo 2 auch nicht anders. Sowohl off- als auch online sind die unterschiedlichsten Spielmodi verfügbar. So könnt ihr zum Beispiel offline das gesamte Abenteuer mit einem Freund bestreiten, da macht das Alien Abschießen gleich doppelt Spaß. Natürlich könnt ihr euch auch in den zahlreichen anderen Multiplayer Modi bearbeiten, allerdings müsst ihr hier auf von der CPU gesteuerte Bots verzichten. Da sind die unterschiedlichen Multiplayer-Varianten online schon wesentlich sinnvoller.
Grafisch kann der Titel fast auf ganzer Linie überzeugen. Warum nur fasst, werden sich manche vielleicht jetzt fragen, aber die Antwort ist einfach. So sieht Halo 2 zwar insgesamt etwas besser aus als der Vorgänger und die riesigen Areale sind liebevoller gestaltet, wer sich allerdings die Wand- oder Bodentexturen von nahem ansieht, dem wird auffallen, dass diese schlechter aussehen als im ersten Teil. Eigentlich etwas unverständlich, aber zum Glück fällt das nur bei genauem hinsehen auf. Ansonsten gibt es an der Präsentation wenig auszusetzen, denn auch der Sound weiß zu überzeugen.

Fazit
Ist Halo 2 nun also der erwartete Megahit? Ganz eindeutig mit ja kann ich diese Frage nicht beantworten. Natürlich ist Halo 2 wie auch schon sein Vorgänger ein hervorragender Ego-Shooter, allerdings gibt es einige Kritikpunkte, die das Spiel sogar schlechter machen als den Vorgänger. So sind einige der Levels einfach nicht überzeugend und die Texturen aus der Nähe betrachtet recht verwaschen. Auch die Abschnitte in denen man die Allianz spielt konnten mich nicht zu 100% überzeugen. Halo 1 hat mir da in vielen Bereichen besser gefallen. Doch trotz allem ist Halo 2 immer noch ein Ego-Shooter, der andere Vertreter des Genres hinter sich lässt, da das Gameplay nach wie vor überragend ist. Wer den Vorgänger mochte und sich für Ego-Shooter begeistern kann, kann ohne Bedenken zugreifen.
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