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33. PGR 2: Project Gotham Racing

Xbox
» Grafik: 92
» Sound: 90
» Spielspaß Solo: 90
» Spielspaß Multi: 95
» Gesamtwertung:
93
» Anzahl Bewertungen: 78     » alle zeigen
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» Gesamtwertung: 5 /5
» Durchschnittswertung: -
» Anzahl Bewertungen: 0     » alle zeigen
Infos
» Von: meckiemesser
» Am: 31.05.2005
» Spielzeit: 6 - 8 h
» Grafik: 93
» Sound: 83
» Spielspaß Solo: 80
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 84
Qualität
» bewertet mit: 8
Aller guten Dinge sind 3…..

Nach Metropolis Street Racer und Project Gotham Racing beschert uns Bizarre mit dem zweiten Teil der PGR Serie ein weiteres Rennspiel Highlight. Schon PGR konnte zum XBOX Launch mehr als nur überzeugen, für viele galt es über Monate hinweg als Referenztitel. Spätestens mit dem Nachfolger hat sich das aber geändert. Waren es im ersten Teil „nur“ 4 Städte so kann man in PGR2 durch 10 äußerst detailgetreue Städte rasen. Es seien hier nur Moskau, Florenz, Barcelona und Washington D.C exemplarisch angeführt. Neben dem Umfang, der Möglichkeit online zu zocken und der Grafik hat sich eines nicht geändert – stupide Raser werden hier nicht weit kommen. Es gilt nicht nur Rennen zu gewinnen sondern oder gerade möglichst stylish und unbeschadet ins Ziel zu kommen.

Money, Money, Money…..

Ähnlich wie bei GT kann man Autos „erwerben“, im Gegensatz zur Referenz auf der PS2 bekommt man beim Kollegen auf der XBOX aber nicht (nur) für das Gewinnen Geld. Es gilt Rennen zu gewinnen, Radar auszulösen, Slaloms zu fahren, möglichst viele Überholmanöver zu erledigen oder eine Runde in einer vorgegebenen Zeit zu beenden. Die Kudos sind Stylepunkte die man (sofern man eifrig gesammelt hat) gegen eines der über 100 Autos eintauschen kann, die man für spätere Rennserien braucht. Für erledigte „Missionen“ gibt es noch eine weitere Belohnung – Medaillen, Anfänger werden sich hier mit bronze oder silber zufrieden geben, wirkliche Hardcorefans werden hier wochenlang beschäftigt sein alle Platin Medaillen zu erspielen.

Offline? ONLINE!!

Neu in PGR2 ist weiters der Online Modus, für viele der Hauptgrund dieses Spiel zu kaufen. Doch zuerst zu den Offline Qualitäten des Games: Im recht übersichtlichen Optionsmenü kann man zwischen 3 Möglichkeiten wählen. Neben dem Arcade Modus dem allseits bekannten Zeitrennen gibt es noch die Kudos – Weltmeisterschaft. Hier gibt es in insgesamt 14 Autoklassen seinen Mann zu stehen. Nach und nach schaltet man die Serien frei, angefangen bei der Mittelklasse, über Geländewagen und Oldtimer bis hin zur Extreme Serie. Jede einzelne Klasse ist wiederum unterteilt in Aufgaben, wie zB. Rennen, Blitzgerät oder Zeitvorgabe. Für die Erfüllung der Missionen erhält man Kudos die man wiederum in neue Autos eintauschen kann, wovon es bis zu 20 pro Serie gibt.
Online zählt PGR2 sicher zu den Referenziteln, neben Quickrace und Optimatches kann man online seine erspielten Kudos vergleichen, getrennt derer die man offline erspielt hat berechnet werden. Neben diesem Feature gibt es noch eine Vielzahl an anderen Statistiken die für viele Gamer ein großer Anreiz sind sich gegenseitig überbieten zu wollen.

Größer, schöner, besser!!

Schon Project Gotham Racing konnte mit toller Grafik und Sound überzeugen, der zweite Teil legt hier noch (mehr als) eine Schaufel drauf. Die Grafik ist ohne zu übertreiben 1.Klasse, alles von den Automodellen, Straßen und die Städte sind hoch detailliert und sehr liebevoll nachgestellt. Slowdowns sind hier ein Fremdwort. Ebenso überzeugend ist die Soundkulisse, jedes Auto klingt sehr „echt“ und außer dem aus jeder Kameraperspektive anders. Wem die Mitgelieferten Radiostationen nicht gefallen der kann auch seine eigenen Lieder oder Cd´s während des Autofahrens hören.





Fazit
Last but not Least, das Fazit:

Wie man (hoffentlich) schon aus dem Review herauslesen konnte, und wie auch jeder Xbox Besitzer weiß ist PGR2 ein „must have“. Eine bis dato unübertroffene Langzeitmotivation, eine Grafik die plattformübergreifend eine Referenz darstellt, und mehr als 100 Strecken und Autos sprechen für sich. Lediglich Leute die es noch nie gereizt hat in einem Ferrari, Mercedes, Lexus, Saleen, BMW oder Porsche in einer der 10 verschiedenen Metropolen herumzurasen sollten das Spiel zuerst Probe spielen. Negatives gibt es kaum, aber PGR2 ist nicht perfekt. Viele Spieler hätten sich vielleicht eine Innenkamera gewünscht, ein Schadensmodell oder eine Tuningmöglichkeit. Aber um ehrlich zu sein, sind wir nicht froh das PGR2 nicht perfekt ist? Wenn doch gäbe es doch keinen Grund sich auf Teil 3 zu freuen.