Müde Neuauflage zweier alter Klassiker.
Vergangenes Kriegstreiben neu aufgelegtAls wenn die Spiele-Welt nicht schon genug Weltkriegs-Shooter haben würde, fängt Ubisoft nun auch noch damit an, alte Schinken neu aufzulegen – natürlich für die Wii. Während sich Besitzer von PlayStation 3 und Xbox
» Sieht immer noch so aus wie damals ... |
360 derzeit über das gelungene
Brothers in Arms: Hell's Highwayfreuen dürfen, muss die Wii-Gemeinde ja schließlich auch bedient werden. Doch anstatt sich die alte Engine zu krallen und herum ein neues Spiel zu stricken,
legt man einfach Brothers in Arms: Road to Hill 30 sowie den Nachfolger
Brothers in Arms: Earned in Blood neu auf, verpackt sie in einen schicken Pappschuber und nennt das Ganze
Brothers in Arms: Double Time. Dass das Paket dann zum Vollpreis in den Laden wandert, ist natürlich selbstverständlich, auch wenn Xbox-, PlayStation 2 und PC-Versionen dieser Titel problemlos für deutlich unter zehn Euro überall zu haben sind.
Was wir von den einzelnen Titeln halten – beziehungsweise vor einigen Jahren mal hielten – kann in den passenden Master-Reviews (
Road to Hill 30 |
Earned in Blood) in Erfahrung gebracht werden. In diesem Kurz-Review werden wir nur auf die
marginalen Änderungen gegenüber den Originalen eingehen. So haben die Entwickler die natürlich Steuerung komplett auf Wiimote und Nunchuck angepasst, was allerdings mehr Fluch als Segen ist. Im Vergleich zu anderen Wii-Ego-Shootern steuert sich
Brothers in Arms: Double Time nämlich recht ungenau und fummelig. Ebenfalls negativ fällt auf, dass sämtliche Mehrspieler-Modi in beiden Teilen gestrichen wurden. Dazu kommt eine recht schlampige Portierung, die für
Nachladeruckler- und Framerate-Probleme während des Spielens sorgt.