Unterhaltsame Puzzle-Kost für zwischendurch, allerdings mit fragwürdigem Preis-Leistungsverhältnis.
Pikachu!Die Auswahl an Puzzle-Titeln für das Nintendo 64 kann man getrost als mager bezeichnen. Da erscheint es nur logisch, dass sich
Nintendo von einem Genre-Vertreter mit
» Easy to learn, hard to master. |
Pokemon-Anstrich einen großen Erfolg erhoffte. Das 2001 in Europa erschienene
Pokemon Puzzle League ist dabei nichts Weiteres als ein gelungener Port des Klassikers
Panel de Pon (hierzulande eher als
Tetris Attack bekannt). Um einen ständig wachsenden Stapel an verschiedenfarbigen Blöcken zu dezimieren, müsst ihr mindestens drei Blöcke gleicher Farbe neben- oder übereinander arrangieren. Bei Erfolg verschwinden die betroffenen Steine und der Turm schrumpft dadurch etwas. Dabei dürft ihr jeden Block allerdings immer bloß mit seinem linken oder rechten Nachbarn vertauschen.
Das klingt nicht sonderlich aufregend, erzeugt allerdings durchaus Suchtpotenzial. Mit ein wenig Übung gelingen schließlich beeindruckende Kettenreaktionen. Eine
Vielzahl an Spielmodi für Einzel- und Mehrspielerpartien sorgt zwar für Abwechslung, dennoch erscheint der Kostenpunkt von
1000 Wii-Points angesichts der großen Konkurrenz auf Virtual Console und WiiWare etwas unverschämt. Daran ändert auch das prinzipiell gelungene Design im Pokemon-Stil
mit reizenden Animationssequenzen und vielen Wiedererkennungsmomenten nichts.