Solides Jump'n'Run ohne echte Highlights.
Death Junior nun auch für WiiDass die Wii im Vergleich zu den anderen beiden Next-Gen-Konsolen nicht sonderlich leistungsfähig ist, muss mittlerweile auch der letzte Nintendo-Fanatiker zugeben. Kein Wunder also, dass oft PSP-Spiele für eine
» Death Jr. vs. riesiger Spielzeugroboter. |
Portierung beziehungsweise Parallel-Entwicklung herhalten müssen. Dieses Mal hat es das Jump'n'Run
Death Jr.: Roots of Evil getroffen, welches nun auch für die Wii verfügbar ist. Im Spiel übernimmt man die Rolle des Sohnes vom Tod oder dessen Freundin Pandora und bahnt sich seinen Weg durch
insgesamt 19 Levels. Welcher Charakter dazu gewählt wird, macht spielerisch kaum einen Unterschied – absolvieren beide doch die gleichen Levels und differenzieren sie sich auch in ihren Fähigkeiten und Waffen nur minimal. Wahlweise darf immerhin
zu zweit kooperativ im Split-Screen gespielt werden.
Ansonsten zeigt sich
Death Jr.: Root of Evil durchwegs solide, ohne jedoch ausgelatschte Jump'n'Run-Pfade zu verlassen. So schwingt man sich über Abgründe, springt Klippen entlang, hangelt sich über gefährliche Flüssigkeiten und kämpft gegen zahlreiche Monster sowie einige Bosse. Dazu stehen einem neben Nahkampfwaffen, welche sich durch Button-Drücken und Wiimote-Schwingen vermöbeln lassen, auch allerlei
witzige Ballermänner zur Verfügung. Gezielt wird natürlich per Wiimote, was ausreichend funktioniert. Weniger beeindruckend ist hingegen die störrische Kamera, die ständig nachjustiert werden muss. Technisch wird nur durchschnittliche Kost geboten: Der Grafik sieht man zu sehr an, dass sie von der PSP stammt, während der Sound etwas pompöser hätte ausfallen dürfen. Allerdings
überzeugt der Stil des Optik, der nicht nur bunt, sondern auch schön schräg ausgefallen ist.