Gewohnt hochwertige Fortsetzung der beliebten Action-Jump'n'Run-Reihe.
Clank in seinem ersten eigenen AbenteuerNachdem Ratchets treuer Robotergefährte bereits in sechs Abenteuern die zweite Geige spielen musste, bekommt er nun endlich sein eigenes Spiel spendiert. Wie auch Sidekick-Kollege
Daxter feiert er diese Premiere auf der
» Clank macht eine gute Figur als Agent. |
PlayStation Portable. Für die Entwicklung zeichnen sich die High Impact Studios verantwortlich, die bereits bei
Ratchet & Clank: Size Matters hervorragende Arbeit ablieferten. Am grundlegenden Gameplay hat sich trotz des Charakterwechsels nichts geändert.
Nach wie vor steuert man den Protagonisten aus der
Third-Person-Perspektive durch gut designte Levels, vernichtet Feinde mit Nahkampfattacken sowie allerlei einfallsreichen Waffen und absolviert Sprungeinlagen. Zwischendurch wird das Geschehen durch Triggerevents, Schleichpassagen, Minispiele, Snowboardfahrten und spielbare Abschnitte mit
Ratchet,
Captain Quark und kleinen Hilfsrobotern abgerundet. Während letztere den Fokus auf simple Rätsel legen, wird in der Haut von
Ratchet und
Captain Quark hauptsächlich in Arenalevels geballert.
Technisch gelungen aber nicht topNatürlich haben es auch die Bolts wieder ins Spiel geschafft. Eine Art Währung, die man von vernichteten Feinden und durch das Zerstören von Objekten bekommt. Von diesen wiederum können neue Waffen wie
» Kleiner Roboter in großer Gefahr! |
fleischfressende Riesenpflanzen oder klingenbesetzte Manschettenknöpfe sowie entsprechende Munition gekauft werden.
Die Steuerung zeigt sich abermals durchdacht: In den Optionen richtig eingestellt kann man sich per L1+R1-Trigger umschauen, während man mit dem Analogstick seitlich, vorwärts und rückwärts läuft. Starkes Auto-Aiming der Waffen macht das Treffen der Feinde zum Kinderspiel. Lediglich die Kamera kommt hin und wieder nicht ganz nach, macht insgesamt aber eine solide Figur.
Zwischen all der Action gibt es natürlich wieder allerlei Sequenzen zu begutachten, welche den
typischen Ratchet & Clank-Humor besitzen. Dank dem Agentensetting haben es auch einige Anspielungen und Verballhornungen bekannter Geheimdienst- und James Bond-Streifen ins Spiel geschafft, die für viele Schmunzler sorgen. Grafisch hat sich im Vergleich zu
Size Matters nicht viel getan. Somit besitzt das Spiel zwar immer noch eine insgesamt sehr ordentliche Optik, vermag nach Grafikkrachern wie
God of War: Chains of Olympus oder
Crisis Core: Final Fantasy VII aber nicht mehr wirklich zu begeistern. Akustisch sorgen professionelle deutsche Sprecher, eine gute Musikuntermalung und passende Effekte wie immer für qualitative Kost. Auch der Umfang passt: Mit
rund zehn Stunden Spielzeit ist
Secret Agent Cank eine lohnende Anschaffung.