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» bewertet mit: 10
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Star Wars K.o.t.o.R.
Leider sind Rollenspiele auf der Xbox selten. Mit Kotor gibt es aber mal wieder einen richtigen Kracher, der nicht nur auf PC oder PS2 rauskam. Wer wissen will, ob die hohen Erwartungen erfüllt wurden, sollte weiterlesen, wer zu faul dazu ist, kann sich ja auch nur die Wertung anschauen.;) Die Story Die Story spielt 4000 Jahre vor der Zerstörung des Todessterns. Die Republik steht kurz vor dem Untergang, weil Darth Malak seine unbesiegbare Armee auf die Republik losgelassen hat. Malak war ein Schüler von Darth Revan, einem frühren Sith Lords. Allerdings hat er diesen in einer Schlacht gegen die Republik getötet. Die Story in Kotor sehr wichtig, wichtiger als bei anderen Spielen, weil man gerade dadurch immer wieder zum Controller greift, um weiterzuspielen und zu erfahren, wie`s weitergeht. Die Geschichte hält auch viele Überraschungen bereit, mit denen man vorher nicht gerechnet hätte. Man bekommt vorher allerdings immer wieder Hinweise auf das, was bald passiert, wenn es dann so weit ist, versteht man das ganze erst. Ich finde, das ist einfach genial gemacht, weil ich mir danach gedacht habe, dass ich da auch früher drauf hätte kommen können. Wie ihr seht, ist die Story bei Kotor wichtiger als bei vielen anderen Spielen und man sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, um die teilweise ellenlangen Dialoge/Monologe anzuhören. Es lohnt sich! Das Spiel Weil es sich an diesem Spiel messen muss, vergleiche ich es ein bisschen mit Morrowind, obwohl es zwei ganz verschiedene Spiele sind. Am Anfang wählt man einen Charakter aus. Es gibt hier weniger Frisuren und Gesichter als bei Morrowind, was aber nicht so schlimm ist, weil diese Anzahl noch locker ausreicht. Es gibt ja schließlich auch nur eine Rasse, die Menschen. Es gibt drei Charakterklassen, die Gauner, die Soldaten und die Späher. Natürlich hat jede dieser Klassen, wie auch in Morrowind verschiedene Vor- und Nachteile. Soldaten sind natürlich die besten Kämpfer und schaffen es leichter, unentdeckt zu bleiben. Mir gefallen die Soldaten am besten, weil das Kämpfen bei Kotor doch sehr wichtig ist. Als nächstes wählt man verschiede Attribute aus. Dazu steht eine bestimmte Anzahl an punkten zur Verfügung, die sich auf die verschiedenen Möglichkeiten verteilen lassen. Dazu gehören Stärke, Geschicklichkeit, Verfassung, Wesheit Intelligenz und Charisma. Dann kommen die Fähigkeiten, zu denen z.B. die Fähigkeit zu heilen gehört. Danach kommen noch die Talente, wo man sich dann auswählen kann, wie gut der Charakter mit den verschiedenen Waffen umgehen kann. Zum Beispiel gibt`s für die Lichtschwerter viele Verschiedene Angriffe, die sich dann im Kampf kombinieren lassen. Das sollte man tun, weil die Gegner sonst die Angriffe leichter abwehren können. Als erstes gilt es dann, von einem Raumschiff zu entkommen, dass von den Siths beschossen wird. Hier wird in einem kleinen Tutorial alles erklärt, was für den Anfang wichtig ist. Dann muss man mit Hilfe von Blastern und einem ersten Teammitglied versuchen, zu flüchten. Wie das bei vielen Rollenspielen ist, stellt sich auch hier der Spielspass erst nach einiger Zeit ein. Das Kämpfen mit den Blastern macht mir nicht wirklich Spaß. Man drückt im Kampf ständig die gleichen Tasten, und wartet bis endlich mal ein paar Schüsse ihr ziel treffen. Immerhin ist das aber nicht so langweilig wie bei Morrowind, wo man am Anfang schon sehr viele Schläge braucht, um einen Ratte zu erledigen. Der Unterschied zwischen den beiden Spielen ist hier, dass bei Morrowind in Echtzeit und bei Kotor in Runden gekämpft wird. Wenn man das endlich geschafft hat, landet man auf dem Planten Taris, der eigentlich nur aus einer Stadt besteht. Der Auftrag ist, Bastlia, eine ebenfalls auf Taris abgestürzte Jedi zu retten. Wo man hin muss, und was zu tun ist, weiß man Am Anfang noch nicht. Dafür muss man erst mal in der Stadt rumlaufen und die Leute nach Tipps fragen. Aber es geht dann schon einigermaßen voran. Jeder Spieler wird aber froh sein, wenn er diesem Planeten weg ist, weil die anderen eben um einiges schöner sind. Nachdem man in der Kanalisation mit einigen nervigen Monstern gekämpft hat, gelingt es endlich mit einem nicht ganz legal erworbenen Raumschiff zu flüchten. Es geht nach Dantooine, wo man dann endlich sein Lichtschwert bekommt. Jetzt geht das Spiel erst richtig los. Man sollte sich vorher schon entschieden haben, ob man ein dunkler oder heller Jedi sein will. Für beide Richtungen gibt es verschiedene Fähigkeiten, z.B. kann man Blitz als heller Jedi nur sehr schlecht einsetzen, weil man dafür zu viel Mana verbraucht. Auf der dunklen Seite, funktionieren die hellen Fähigkeiten natürlich nicht so gut. Ob man dunkel oder hell ist, entscheidet sich von Anfang an dadurch, ob man gute oder böse Taten tut. Ein Beispiel: Jemand wird ausgeraubt. Man hat nun die Möglichkeiten, ihm zu helfen, und die Räuber zu töten, wofür es Helle-Seite-Punkte gibt. Oder man hilft den Räubern, wofür es auf die dunkle Seite geht. Hört sich sehr frei an, aber an Morrowind kommt Kottor nicht ran. Man kann z.B. niemanden einfach ohne Grund angreifen, obwohl mir das besser gefallen hätte. Jedenfalls gibt es nach Dantooine noch sechs andere Planeten und Raumschiffe, deren Fläche leider immer sehr begrenzt ist und nicht an Morrowind rankommt. Was aber noch alles kommt, müsst ihr selbst rausfinden... Grafik/ Sound Die Grafik sieht auf jeden Fall besser aus, als bei Morrowind. Aber überdurchschnittlich gut ist sie nicht. Vor allem die Innenräume sehen nicht so toll aus, aber dafür sind die Außenareale sehr schön. Besonders gut sehen die Wüste und der Strand aus. Die Animationen sind im Kampf mit den Schwertern sehr schön, beim Laufen sehen sie allerdings etwas steif aus. Der Sound ist typisch Star Wars, also göttlich! Mehr müsste man dazu eigentlich nicht sagen, wenn sich nicht ein paar Bugs eingeschlichen hätten. Manchmal bewegt sich ein Mund, aber man hört keine Stimme, die übrigens komplett in deutsch ist. Naja, zum Glück gibt`s Untertitiel. Shortcut Pro: -es ist Star Wars -fantastischer Sound -grosse Spielwelt -nette Grafik Contra: -Soundbugs -Ruckeln! -extrem nervige Ladezeiten Fazit Kotor ist trotz kleiner technischer Probleme ein Spiel, dass ich jedem empfehle. Hier stimmt eigentlich alles. Wenn man das Lichtschwert hat, machen auch die Kämpfe viel mehr Spaß. An Morrowind kommt es allerdings nicht ganz ran, weil das einfach noch länger motivieren kann und an Komplexität fast nicht zu schlagen ist. |
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