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Alien versus Predator: Extinction
Drei komplett verschiedene Rassen... Ein nur ein Planet. Entscheide dich für eine Seite und erobere den Planeten. Story: Colonial Marines, Aliens -bekannt aus dem Film "Aliens"- und Predators -bekannt aus dem Film "Predator"- kämpfen um die Vorherrschaft auf dem abgelegenen Planeten LV-742. Die Geschichte ist an den Figuren aus den Filmen angelehnt: Die Marines (Menschen) kommen auf den Planeten und versuchen Aliens einzufangen um sie zu untersuchen und daraus Erkenntnisse für biologische Waffen zu finden. Der auf dem Planeten stationierte Predator-Clan wollte eigentlich nur in Ruhe Aliens jagen, da kommt unerwartet neue Jagdbeute auf den Planeten (die Marines). Die Aliens wollen nur ihre eigene Kolonie vergrößern und da kommen Menschen und Predators als Wirte für die kleinen Aliens ja wie gerufen. Gameplay: Ihr könnt frei wählen mit welcher von den drei Spezies ihr in den Kampf zieht, für jede der Rassen gibt es insgesamt 7 Missionen zu erfüllen. Bei AvP: Extinction handelt es sich um ein taktisches Strategiespiel. Ihr steuert eure Einheiten aus der Iso-Perspektive (von oben) und könnt Ihnen indirekt Befehle erteilen: Bewegen zu Position, Angriff dieser Gegner, euer Team gruppieren, etc. Je nach gewählter Rasse sind dabei die taktischen Möglichkeiten und verfügbaren Einheiten komplett verschieden: Colonial Marines (Menschen): Beste Bewaffnung, aber schwache Einheiten - leicht zu vernichten. - Syntetics besitzen Bewegungssensoren und können getarnte Einheiten erkennen - Commander können am Landepunkt neue Einheiten anfordern - Medics können verletzte Einheite komplett heilen - Sentryguns (automatische Kanonen) müssen von einem Syntetic zur Position getragen werden - Infantry, Flammenwerfer, Scharfschützen, Smartgunner erledigen die Gegner Neue Resourcen für zusätzliche Einheiten müssen durch Reparatur und Verteidigung von sogenannten Atmoshären-Geräten, die auf der Karte verteilt sind erwirtschaftet werden. Aliens: Keine Bewaffnung und leicht zu töten. Aber schier unendliche Anzahl. - Königin kann im Alien-Nest Eier legen (für neue Einheiten), und das verdammt schnell - Facehugger sind die direkt aus dem Ei geschlüpften Aliens - Dronen, Runners sind die Arbeiter. Sie bringen die getöteten Gegner ins Alien-Nest zurück - Warrior, PredAliens sind die Kämpfer der Alien-Kolonie - Praetorians sind reinrassige Aliens und stärkere Kampf-Aliens. Neue Resourcen gibt es für das Befallen von Wirten. Dazu müssen die getöteten Gegner in das Nest ("Hive") gebracht werden, damit sie dort von Facehuggern befallen werden können. Zum Erstellen von neuen Einheiten werden keine Resourcen benötigt. Predators: Gut bewaffnet, getarnt und schwer zu töten. - Hunter beschiesst seine Feinde mit der Schulterkanone - Brawler, Spear Master, Vanguards bekämpfen die Gegner im Nahmkampf - Hydra, Blazer sind extrem starke, militärisch ausgebildete Predators - Shrine ist die mobile Basis der Predators Neue Resourcen gibt es für Trophäen von erlegten Gegner - z.B. der abgerissene Kopf eines getöteten Aliens oder Marines ;-) Wer nun denkt es handelt sich um ein Standard-Echzeitstrategiespiel, der irrt. Den im Spiel wird Wert auf teambasierende Taktik gelegt, wer nur mit Command-and-Conquer Standard-Strategie seine Einheiten baut, sammelt und gemeinsam auf die Gegner losschickt wird nicht weit kommen. Ein gezielter Überfall als getarnte Predators auf das Alien-Nest, zwei an strategisch Punkten aufgestellte Sentry-Guns helfen hier wesentlich mehr. Naja, die Aliens müssen sehr wohl mit Kamikaze-Angriff in reiner Überzahl auf die Gegner losstürmen - aber Aliens benötigen dann auch keine Resourcen um die Einheiten wieder neu zu erstellen. Alle Einheiten sind mit entsprechenden Resourcen verbesserbar. Upgrades verbessern die Fähigkeiten der Einheiten (z.B. Alien-Warriors können dann auch noch mit abgeschossenen Beinen weiterkämpfen und sich im Nest wieder regenerieren). Ein großes Manko ist allerdings der Aufbau der Levels. Ein Level sieht fast aus wie das andere, es gibt kaum Abwechslung. Eigentlich gibt es nur zwei Arten von Levels: Innenlevel in einer Militärbasis uns Außenlevels in Dschungel, die je immer fast gleich aussehen... Hier hätte mehr Abwechslung sicher nicht geschadet. Steuerung: Um die umfangreichen Funktionen von Gruppenmanagment, Gruppenbefehlen, Quick-Jump auf der Minikarte auf dem Controller unterzubringen sind die meisten Tasten doppelt belegt. Trotzdem gibt es nach Durchspielen des Tutorials -es existiert je eines pro Rasse- kaum Probleme. Die einzelnen Funktionen sind vernünftig auf dem Controller angeordnet, man kann sich auf der gesamte Spielkarte immer rasch Bewegen. Die Kamera kann zwischen 3 Perspektiven umgeschalten werden, von Übersicht (fast schon Draufsicht) bis zu Nahperspektive, die wohl eher zum kurzfristigen Beobachten eines Kampfes als zum taktischen Spielen selbst dient. Grafik: Die Figuren der 3 Rassen sind allesamt nett modelliert, aber leider in keinem Fall überdurchschnittlich gut. Die Levels sind vom Aussehen her -ähnlich wie vom Aufbau her- nicht wirklich abwechslungsreich gestaltet. Sound: Größtenteils wurden Originalsounds aus den Filmen verwendet. Da fürchtet man schon mal um seinen kleinen Marines-Trupp wenn der Bewegungsmelder mit seinem "Ping-Ping-Ping" (wie in Aliens - die Rückkehr) das Vorrücken der Aliens anzeigt. Originalschreie beim Heilen der Predators, und original Smartgun-Feuergeräusche der Marine-Truppen runden das Programm ab. Das Spiel ist mit einigen sehr düstere Musikstücken hinterlegt, alles in allem hebt Sound/Musik die Stimmung im Spiel um einiges. Fazit: Einige lässtige Ungereimtheiten (z.B. KI beim Vorrücken deines Team in Innenräumen, da laufen die Einheiten herum wie es ihnen gefällt anstatt dorthin vorzurücken wo man sie haben will) trübern den Spielspass doch sehr. Nachdem man eine komplette Kampagne einer Rasse abgeschlossen hat ist das Spiel einfach "aus", nicht mal Credits mit "Gratuliere du hast es geschafft." oder ähnlichem werden angezeigt - man wird einfach ins Hauptmenü zurückgeworfen... Einen Bonus zum Freispielen oder andere Motivation das Spiel durchzuspielen sucht man Vergeblich - naja, das merkt man aber erst wenn man das Spiel ja schon durchgespielt hat haben sich die Entwickler hier wohl gedacht. Am meisten vermisste ich aber einen Multiplayer-Modus. Das Spielprizip wäre ja gerade dazu optimal, sodaß sich 2 Spieler mit je einer Rassen gegenseitig bekriegen. Leider ist das ganze Spiel aber ein reines 1-Player-Game. Alles in Allem wird das Spiel auf jeden Fall Taktik-Echtzheit-Fans gefallen, die aus Mangel an Alternativen -auf der XBox gibt es sonst nur noch Commandos 2 mit einem im entferntesten ähnlichen Spielprinzip- zu dem Spiel greifen werden. |
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