Solide Ballerkost mit gelungenem Koop-Modus-Modus.
Army of TwoDie Conflict-Reihe gehört hierzulande nicht unbedingt zu den bekanntesten und beliebtesten Action-Spiel-Serien, hat es aber dennoch bisher auf vier Titel gebracht. Mit
Conflict: Denied Ops wagt auch diese
Serie den Schritt in die aktuelle Konsolengeneration und überlässt dem Spieler die Geschicke zweier Elite-Soldaten, die rund um die Welt in diversen Krisenherden für Ordnung sorgen. Dabei geht es weniger taktisch als beispielsweise in
Ghost Recon: Advanced Warfighter sondern eher ballerlastig zur Sache, wobei man vor allem in den höheren Schwierigkeitsgraden seine Deckung nicht vernachlässigen sollte.
Jeder der beiden Charaktere verfügt über
individuelle Ausrüstung und Fähigkeiten. So ist Graves mit einem Scharfschützengewehr ausgerüstet, mit dem er auf große Entfernung Feinde zielsicher ausschalten kann. Lang hingegen ist der Mann fürs Grobe und löscht mit seinem Maschinengewehr schon einmal ganze Feindgruppen auf einen Schlag aus. Im Verlauf des Spiels wächst das Repertoire beider Protagonisten von Mission zu Mission an. So erhält der eine Soldat beispielsweise einen Raketenwerfer und Granatwerfer-Aufsatz für sein Maschinengewehr, während der Andere sich über einen Schalldämpfer und Schrotflinten-Aufsatz freuen darf.
08/15-Bumm-Bumm-ActionDie Missionen sind rund um den Globus angelegt. Von Ruanda über Sibieren bis hin zum Nordpol und wieder zurück in den mittleren Osten. Das Geschehen läuft dabei aus der
First-Person-Perspektive ab. Per Knopfdruck
» Gemeinsam sind wir stark. Vor allem im Koop-Modus. |
kann jederzeit zwischen den beiden Charakteren gewechselt werden, um entsprechende Situationen besser zu meistern. Weitaus spaßiger gestaltet sich das Ganze natürlich wenn man einen Mitspieler an seiner Seite hat und das Game im
Koop-Modus angeht. Dieser kann sowohl lokal im Splitscreen als auch über das Internet gespielt werden. Alternativ gibt es auch diverse Versus-Modi für bis zu 16 Spieler.
Der Rest ist Stangenware:
Viel Geballer, wenig Hirn. Sowohl Leveldesign als auch Inszenierung befinden sich auf einem überdurchschnittlichen Niveau, ohne jedoch wirklich aus der Masse herauszustechen. Die KI macht nicht viel mehr als rumstehen und schießen. Akustisch wissen vor allem die
brachialen Soundeffekte sowie der dramatische Soundtrack zu begeistern. Richtig schlimm hingegen ist die deutsche Synchro. Bei der Grafik ist es vor allem der extrem leblose Stil, der vergrault, obwohl sich diese rein technisch auf solidem Niveau bewegt. Die Physik-Effekte hingegen wissen jedoch zu gefallen.