Forderndes Action-Adventure, welches gegen die starke Genre-Konkurrenz jedoch ins Hintertreffen gerät.
Ab in den Süden!Nach dem großen Erfolg der beiden NES-Zeldas veröffentlichte
Nintendo in Europa und den USA (Japan ging ausnahmsweise leer aus) das weniger bekannte, spielerisch jedoch ähnliche
StarTropics. Das
» Das Gameplay erinnert stark an das erste Zelda. |
zu den Spätzeiten des NES erschienene Action-Adventure ist für
500 Wii-Punkte im Virtual Console Store zu erstehen und erzählt die Geschichte von Mike, einem durchschnittlichen Teenager mit einer Vorliebe für Baseball. Der Racker wird von seinem Onkel zum Tropenurlaub eingeladen und sieht sich kurze Zeit später mit einer Entführung konfrontiert, die das Abenteuer in Gang setzt.
Mit einem Yo-Yo (!) bewaffnet macht sich der Junge nun auf den Weg von Dungeon zu Dungeon und bekämpft in typischer Zelda-Manier bildschirmweise diverseste Feinde. Zum Abschluss jedes Verlieses wartet natürlich ein knackiger Bossgegner. Abseits der Dungeons verkehrt ihr auf der Oberwelt und unterhaltet euch mit Einwohnern oder versucht Aufgaben zu lösen, um im Spiel voran zu kommen. Feindesbegegnungen bleiben euch hier erspart.
StarTropics weist einen fordernden Schwierigkeitsgrad auf, der nach den ersten Verliesen schnell nach oben zeigt. Auch die bockige Steuerung sowie unbarmherzige Rücksetzpunkte innerhalb der Dungeons tragen hier ihr Scherflein bei. Grafisch präsentiert sich der Titel für NES-Verhältnisse durchaus ansprechend, die nervigen Hintergrundmelodien waren jedoch schon seinerzeit kein Renner.