Das etwas andere Spiel nun auch für die Wii.
Angeln auf der WiiVon der Spielhalle über die Dreamcast auf die Wii. Sega spendiert nun auch allen Wii-Besitzern mit Freude am Angeln das etwas andere Spielerlebnis.
Sega Bass Fishing setzt nicht auf Ballereien, Story oder das
Sammeln von Erfahrungspunkten, sondern auf ein ruhiges Händchen und Geduld. In
vier verschiedenen Modi kann man sein Geschick an der Angelrute unter Beweis stellen. Anfänger begnügen sich zunächst mit dem Trainings-Modus, welcher die Grundzüge des Spiels vermittelt. Wer dann erst einmal in aller Ruhe üben möchte, kann im Naturmodus ganz ohne Zeitdruck und Zielvorgaben vor beliebiger Kulisse auf Fischfang gehen.
Arcade- und Turniermodus schließlich sind für alle ergeizigen Angler gedacht. Hier gilt es in teils sehr knappen Zeitspannen eine bestimmte Anzahl an Fischen einzufangen, um in die nächste Runde gelangen. Anfänger dürften hier zunächst auf frustige Misserfolge stoßen – mit etwas Übung und Verständnis der Spielmechanik ist aber alles machbar. Gesteuert wird der Titel natürlich über die
Wiimote, was
sehr ordentlich funktioniert. So wirft man Köder mit einem beherzten Schwung aus, während beim Einziehen nicht nur wildes Kurbeln mittels Nunchuck sondern auch das Entlasten der Schnur durch Bewegen der Wiimote von Nöten ist.
Die Kunst des FischensAbseits vom simplen Auswerfen der Angelrute, anschließendem Abwarten und schlussendlichem Einziehen im richtigen Moment bietet das Spiel noch ein paar Finessen. So müssen bei entsprechend der Wetterbedingungen
» Grafisch immer noch Dreamcast-Niveau. |
verschiedene Köder eingesetzt werden, da sich die Fische in unterschiedlichen Wassertiefen aufhalten. Gesättigte Beute muss mittels bunten Ködern und/oder durch das Bewegen des Spinners zum Beißen animiert werden.
Technisch haben es die Entwickler leider verpasst den Titel an heutige Standards anzupassen. Das Spiel sieht nicht besser aus als in der Dreamcast-Version und
dümpelt somit im grafischen Durchschnittsbereich zwischen zahllosen anderen Wii-Titeln. Die Sounduntermalung ist mit ihren flotten Tracks und trashigen Sprachsamples typisch arcadig ausgefallen und sorgt für gute Spielhallen-Atmosphäre. Einen Mehrspieler-Modus gibt es leider nicht. Allerdings können
Ranglisten zur Leistungsverifizierung herangezogen werden, was das Messen mit anderen Spielern möglich macht. Leider bietet das Spiel auch keine Möglichkeit, diese Ergebnisse online zu teilen.