Jetzt mitmachen!
eBay Oesterreich - Ihr weltweiter Online-Marktplatz
Alle Spiele anzeigen
Nur PlayStation 2-Spiele anzeigen
Nur Xbox-Spiele anzeigen
Nur Gamecube-Spiele anzeigen
Nur PSP-Spiele anzeigen
Nur DS-Spiele anzeigen
Nur Xbox 360-Spiele anzeigen
Nur PS3-Spiele anzeigen
Nur Wii-Spiele anzeigen
Spiele: » Releases | » Alle Spiele | » Neue Spiele | » Was ist neu?
 Go  
Magazin: » News | » Kommentare | » Forum | » Editorials | » User-Liste | » Über uns | » RSS
Master-Review:   » drucken    » versenden

Lost Planet: Extreme Condition

» Autor: Stefan Lehmler
» Datum: 01.03.2008
» Gesamtwertung:
/5
3/5: Unterhaltsam
mit diversen Glanzpunkten.
Wie wir bewerten
Mäßige Portierung eines soliden, aber etwas kurzen Action-Spiels.

Publisher im Portierungswahn
Entwickler Capcom ist derzeit im Portierungsrausch wie kaum ein anderes japanisches Unternehmen. So erwischte es zunächst das als PS3-exklusiv gehandelte Devil May Cry 4, welches nun auch für die
» Wer hat da gerade 'Starship Troopers' gesagt?
Xbox 360 und den PC erschienen ist. Dieses Mal drehen die Entwickler den Spieß um und bringen das ehemals Xbox 360-exklusive Lost Planet auch für Sonys Konsole. Dieses wurde nun veröffentlicht und will wie bereits auf Microsofts fehleranfälligem Lautstärkewunder für gediegene Action-Unterhaltung sorgen.

Im Spiel schlüpft man in die Rolle des jungen Wayne, der fernab der Erde auf einem öden Eisplaneten gegen insektenartige Aliens und fiese Weltraum-Piraten um sein Überleben kämpft. Dabei ist er die meiste Zeit ganz auf sich alleine gestellt, profitiert aber von der immensen Kampfkraft sogenannter Vital Suits. Kampfroboter, die ihrem Benutzer gigantische Feuerkraft und Panzerung verleihen. Gut inszenierte Zwischensequenzen erzählen zwischen den Fights über zwölf Missionen hinweg die unspektakuläre Story.

Kampf auf fernem Planeten
Das Gameplay gestaltet sich simpel und eingängig. Aus der Third-Person-Perspektive steuert man sein virtuelles Alter Ego durch die ausgedehnten Levels und nimmt alles unter Beschuss, was sich einem in den
» Die Effekte sind stimmig!
Weg stellt. Zunächst ist man dabei meistens zu Fuß und mit typischen Infanterie-Waffen wie Maschinengewehren, Panzerfäusten und Schrotflinten bewaffnet unterwegs. Außerdem verfügt die Spielfigur über einen Greifhaken, mit dem man höher gelegene Orte erreichen oder sich an tiefen Stellen abseilen kann.

Dabei sollte man stets seine Thermo-Energie im Auge behalten, welche stetig sinkt und nur durch Extrahieren von Feinden oder Abchecken von Versorgungspunkten wieder aufgefüllt werden kann. Richtig rund geht es, wenn man einen der zahlreichen verschiedenen Mechtypen besteigt. Diese reichen von leichten, flotten Aufklärungsvehikeln bis hin zu schweren, vierbeinigen mobilen Raketenplattformen mit massiver Feuerkraft. Außerdem verfügen die Roboter über die Fähigkeit kurze Strecken zu fliegen, beziehungsweise sich mit einem Turboschub blitzschnell fortzubewegen.

Starker Widerstand in der Eishölle
Natürlich braucht ein Actionspiel auch genügend Widersacher. Hier haben sich die Entwickler ebenfalls nicht lumpen lassen und bieten ein hohes Feindaufkommen. Vom einfachen Insektenkriecher bis hin zum schwer
» Die Umgebungen sind abwechslungsreich.
bewaffneten Piraten-Mech bietet die Standardgegner-Palette genügend Kanonenfutter. Wirklich spektakulär wird es aber erst bei den Bossfights, welche teils gigantische Ausmaße annehmen. Besonders einige Rieseninsekten sorgen hier für WOW-Effekte. Weniger spektakulär hingegen ist das Leveldesign ausgefallen. Die Missionen sind allesamt sehr linear ausgefallen und geizen mit aufregenden Script-Ereignissen. Hier ist pure Action angesagt, die lediglich durch kleine Kletter- und Sprungeinlagen aufgelockert wird.

Allerdings hält die Bedienung dabei einige Tücken bereit. Das Springen ist vor allem mit den Mechs etwas zu behäbig und schwerfällig ausgefallen. Beim Zielen hingegen nervt das wandernde Fadenkreuz. Dieses ist nicht immer zentral auf dem Bildschirm, sondern in einem kleinen Radius beweglich. Will man seine Spielfigur also drehen, muss zunächst das Fadenkreuz ein kleines Stück bewegt werden. Das ist ungewohnt, unnütz und zudem ziemlich nervig.

Xbox 360-Version > PS3-Version
Abseits der leider nur rund fünf bis sieben Stunden umfassenden Kampagne bietet Lost Planet noch einen Mehrspieler-Modus, in dem man online auf dem Eisplaneten gegen menschliche Kontrahenten antreten darf.
» Einige Gegner sind wirklich groß.
Dieser zeigt sich gelungen und weiß vor allem durch seine Mech-Gefechte zu überzeugen. Verschiedene Spiel-Modi sorgen darüber hinaus für genügend Abwechslung. Die PS3-Version ist darüber hinaus gleich mit den kostenpflichten Download-Maps und Multiplayer-Skins der Xbox 360-Variante ausgestattet - löblich.

Die technische Umsetzung weiß nicht ganz zu überzeugen. Zwar wurden im Vergleich zur Xbox 360-Version keine merklichen grafischen Abstriche gemacht, was den Titel immer noch hübsch aussehen lässt, allerdings ist die Framerate auf der PS3 weitaus unbeständiger. Angesichts eines Jahres an Portierungszeit sowie einer vorangehenden, rund viertelstündigen Zwangsinstallation ist dies nur durch Schlampigkeit bei der Programmierung zu erklären. Immerhin hat Capcom beim Preis Fairness walten lassen. Statt den üblichen 59,99 Euro bekommt man den Titel bereits für zwanzig Euro weniger.
Pro
Gute Zwischensequenzen
Solide Ballerkost
Fette Bossfights
Guter Mehrspieler-Part
Bonus-Inhalte
Contra
Zu kurz
Ständiger Zeitdruck
Unsaubere Portierung (Ruckler und Slowdowns)
Viertelstündige Zwangsinstallation
Nerviges, wanderndes Fadenkreuz
08/15-Story
Kleinere Steuerungsmacken
Fazit
Lost Planet ist auch auf der PlayStation 3 ein solides Action-Spiel mit viel Krawumms-Action und schicken Mechs. Besonders die Bossfights überzeugen und die Inszenierung der an sich öden Story ist gelungen. Auch der Mehrspieler-Part abseits der leider viel zu kurz ausgefallenen Kampagen weiß zu gefallen. An die Bedienungsmängel, das wandernde Fadenkreuz sowie das nervige T-Energie-Sammeln gewöhnt man sich nach einiger Zeit ebenfalls. Allerdings ist es schon traurig, dass man selbst nach einem Jahr Portierung plus aufgezwungener, umfassender Installation nicht die gleiche Performance wie auf der Xbox 360 hinbekommt. Die PS3-Version leidet unter Slowdowns und kleineren Rucklern, die das Spielgeschehen nicht ganz zerstören, aber merklich nerven. Vor allem dann, wenn man zuvor die Xbox 360-Variante gezockt hat. Darüber täuschen auch die Bonus-Inhalte sowie der faire Preis von 39,99 Euro nicht hinweg. Wer also Interesse an dem Spiel und die Wahl hat, der sollte zur X360-Version greifen.
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
Publisher
Capcom
Entwickler
Capcom
Website
-
Release
29. Februar 2008
Spiel kaufen
»  Game World
»  game4game
User-Bewertung
76
2 Bewertungen
0 Reviews
Features
userrankings.com    » Werbung | » Impressum/Kontakt | » Hilfe    © 2003 - 2008
RSS News RSS Reviews www.sevenpixel.com  0.0715