Langwieriges, ödes, unausgereiftes, hässliches PSP-RPG.
Auf der Suche nach dem schwarzen DrachenJapano-Rollenspiele gibt es auf der PSP wie Sand am Meer. Leider sind viele davon nur von minderer Qualität. Dazu gesellt sich nun
Dragoneer's Aria, welches
in Punkto Lahmarschigkeit kaum » Die Kämpfe sind unglaublich langatmig. |
zu überbieten ist. In der Rolle des sehr androgyn anmutenden Ritters
Valen durchstreift man das Land, um es vor der Macht des bösen Schwarzen Drachen zu schützen. Dabei rennt die Heldengruppe natürlich in allerlei (rundenbasierte) Kämpfe, worin gleichzeitig das größte Problem des Titels liegt. Diese dauern aufgrund ausschweifender, nicht abbrechbarer Animationsphasen nämlich nicht nur
extrem lange, sondern sind obendrein noch
äußerst mies gebalanced.
So begegnet man bereits im ersten Dungeon ständig überstarken Feinden,
was dem Spieler exzessives Leveln aufzwingt. Dadurch werden übrigens nicht nur Charaktere stärker, sondern auch gekoppelte Zauberkugeln (Lusces). Diese lassen sich unabhängig vom Charakter aufpowern und jederzeit austauschen. Ein nettes, deutlich von
Final Fantasy VII inspiriertes System, welches den Titel allerdings nicht rettet. Ebensowenig wie das
simple Crafting-System oder die öden Zwischensequenzen im schwachen Grafikgewand. Einzig und alleine die Musikuntermalung kann sich hören lassen.