Monotones Jump’n’Run, das an einer miserablen Kollisionsabfrage und öden Technik krankt.
Das grundlose Abenteuer Der Gefahr ins Auge blickend begibt sich
Heracles auf die Suche nach seinem treuen Freund
Pegasus, der offensichtlich entführt wurde. Wer für diese furchtbare Tat verantwortlich ist,
» Für Heracles geht es abwärts! |
verrät nur ein Blick in Anleitung des Spiels. Und dort steht:
Poseidon hat aus unerfindlichen Gründen das geflügelte Pferd gefangen genommen. Also stürzt sich
Heracles in ein klassisches Jump’n’Run im Stil von
Rainbow Islands. Per Knopfdruck springt der wagemutige Held auf die nächst höhere Plattform, sammelt diverse Power Ups und bewirft gelegentlich Feinde mit Steinen. Was auf den ersten Blick langweilig klingt, entpuppt sich beim Spielen als ein noch öderes Erlebnis.
Neben dem
monotonen Leveldesign wartet das Game nämlich zusätzlich mit einer
ungenauen Kollisionsabfrage auf. So stirbt der Göttersohn ohne Feindberührung unzählige Tode, da das Spiel meint, einen Kontakt erkannt zu haben. Zu dem erschwert die schlechte Programmierung auch die einfachsten Sprungpassagen und bringt selbst geduldigste Spieler zur Weißglut. Ebenso kann
Heracles: Battle with the Gods technisch nie überzeugen, unterscheiden sich in den
dreißig tristen Levels doch nur die Bildschirmhintergründe. Außerdem warten die Figuren mit wenigen, aber
hölzernen Animationen auf. Auch die lahme Musikuntermalung und öden Klangeffekte hinterlassen zu keinem Zeitpunkt einen positiven Eindruck.