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Heracles: Battle with the Gods

» Autor: Amir-Oliver Tabba
» Datum: 15.01.2008
» Gesamtwertung:
/5
1/5: Kaufwarnung
hat zahlreiche Schwächen.
Wie wir bewerten
Monotones Jump’n’Run, das an einer miserablen Kollisionsabfrage und öden Technik krankt.

Das grundlose Abenteuer
Der Gefahr ins Auge blickend begibt sich Heracles auf die Suche nach seinem treuen Freund Pegasus, der offensichtlich entführt wurde. Wer für diese furchtbare Tat verantwortlich ist,
» Für Heracles geht es abwärts!
verrät nur ein Blick in Anleitung des Spiels. Und dort steht: Poseidon hat aus unerfindlichen Gründen das geflügelte Pferd gefangen genommen. Also stürzt sich Heracles in ein klassisches Jump’n’Run im Stil von Rainbow Islands. Per Knopfdruck springt der wagemutige Held auf die nächst höhere Plattform, sammelt diverse Power Ups und bewirft gelegentlich Feinde mit Steinen. Was auf den ersten Blick langweilig klingt, entpuppt sich beim Spielen als ein noch öderes Erlebnis.

Neben dem monotonen Leveldesign wartet das Game nämlich zusätzlich mit einer ungenauen Kollisionsabfrage auf. So stirbt der Göttersohn ohne Feindberührung unzählige Tode, da das Spiel meint, einen Kontakt erkannt zu haben. Zu dem erschwert die schlechte Programmierung auch die einfachsten Sprungpassagen und bringt selbst geduldigste Spieler zur Weißglut. Ebenso kann Heracles: Battle with the Gods technisch nie überzeugen, unterscheiden sich in den dreißig tristen Levels doch nur die Bildschirmhintergründe. Außerdem warten die Figuren mit wenigen, aber hölzernen Animationen auf. Auch die lahme Musikuntermalung und öden Klangeffekte hinterlassen zu keinem Zeitpunkt einen positiven Eindruck.
Pro
Man muss es nicht kaufen
Contra
Miserable Kollisionsabfrage
Monotones Leveldesign
Hölzerne Animationen der Figuren
Öde Musikuntermalung
Keine Story
Fazit
Heracles: Battle with the Gods ist leider nicht so göttlich wie der Titel es andeutet. Trotz aller Versuche etwas Positives an dem Jump’n’Run zu entdecken, war es ein unmögliches Unterfangen. Zu keinem Zeitpunkt bereitet das Spiel auch nur im Ansatz Spaß. Schuld daran sind die dreißig völlig identischen Levels, deren einziger Unterschied der Bildschirmhintergrund darstellt. So hüpft der antike Held auf die nächst höhere Plattform, bis er die oberste erreicht hat – und das war es. Nebenbei sammelt er zumeist sinnlose Power Ups und bewirft die Gegner mit Steinen. Völlig uninspiriert geht der Göttersohn seiner Arbeit nach und kämpft dabei eigentlich nur gegen die miserable Kollisionsabfrage, die Berührungen erkennt, die nie stattfanden oder einfachste Sprünge unnötig erschwert. Warum Heracles sich in dieses öde Abenteuer begibt, wird nie in dem Game erklärt, erst ein Blick in die Anleitung offenbart, dass Pegasus entführt wurde. Als wäre das trostlose Fiasko noch nicht genug setzen die hölzernen Animationen der Figuren und die öde Musikuntermalung dem lieblosen Spiel die Krone auf. Dieses Spiel kann ich niemanden empfehlen und hoffe, dass Heracles für immer auf dem Olymp verbleibt und die Welt vor solchen Spielen ab nun verschont.
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
Publisher
THQ
Entwickler
Midas Interacti...
Website
-
Release
07. Dezember 2007
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User-Bewertung
18
1 Bewertung
0 Reviews
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