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Avatar: Der Herr der Elemente: Die Erde brennt  
» Autor: Stefan Lehmler
» Datum: 23.11.2007
» Gesamtwertung:
/5
3/5: Unterhaltsam
mit diversen Glanzpunkten.
Wie wir bewerten
Solide Lizenzsoftware ohne große Stärken aber mit Koop-Modus.

Auf der Suche nach den Elementen
Neben Dragon Ball und Naruto ist auch der Herr der Elemente, der Avatar Aang ein gern gesehener Held bei vielen Zuschauern. Die Zeichentrickserie erfreut sich großer Beliebtheit und bietet all das, was solche
» Feurige Action
Sendungen ausmacht: Sympathische Charaktere, eine durchgehende Storyline, Humor und natürlich jede Menge Action. Kein Wunder also, dass es nun bereits das zweite Videospiel zur Materie gibt. In Avatar: Die Erde brennt schlüpft der Spieler erneut in die Rolle von Aang und seinen Freunden, um sich auf die Suche nach den Elementen zu machen. Dabei stellen sich ihnen natürlich etliche Feinde in den Weg, die es zu bekämpfen gilt.

Avatar: Der Herr der Elemente präsentiert sich dabei als klassisches Action-Jump'n'Run ohne herausragende Stärken aber auch kaum echte Schwächen. Solide Hausmannskost mit bekannten Helden also. So gehen Kampf- und Sprungpassagen Hand in Hand, während zwischendurch kleinere Rätsel immer wieder für einen aufgelockerten Spielablauf sorgen. Auch an Flugabschnitte mit dem fliegenden Ungetüm Appa hat man gedacht - auch hier ist die Wiimote-Steuerung aber eher hinderlich. Solide, gut vertonte Zwischensequenzen treiben zwischen alle dem die Story voran.

Grundsolide Umsetzung der Vorlage
Die Steuerung funktioniert dabei gut und präzise, leidet allerdings ein wenig unter Wiimote-Zusätzen. Bei den simplen Kämpfen greift man auf einen normalen Angriff sowie eine Spezialattacke pro Charakter zurück, wovon letztere nur durch eine Wiimote-Bewegung ausgeführt werden kann, die nicht immer einwandfrei erkannt wird. Bei den simplen Kämpfen greift man auf einen normalen Angriff sowie eine Spezialattacke pro Charakter zurück. Durch mehrmaliges Drücken der Angriffs-Taste lassen sich
» In einigen Abschnitten fliegt man auf Appa.
Kombos starten. Das Leveldesign ist sowohl von den Umgebungen als auch vom Inhalt her abwechslungsreich. So müssen Sümpfe durchquert, Burgen befreit und Sprung- sowie Kletterpassagen gemeistert werden. Am Ende jedes Kapitels wartet zudem ein Bossgegner auf die Überwältigung durch die Helden.

Technisch zeigt sich Avatar: Die Erde brennt von einer eher unspektakulären Seite. Die Grafik ist auf durchschnittlichem PlayStation 2-Niveau. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht gut. Der Sound hingegen weiß zu überzeugen. Ordentliche deutsche Sprecher sowie eine gute Musikuntermalung und Soundeffekte. Sonderlich umfangreich präsentiert sich der Titel leider nicht. Rund fünf Stunden benötigt man zum Abschließen der Hauptstory. Löblich hingegen ist der Koop-Modus, welchen man ähnlich wie LEGO Star Wars zu zweit an einer Konsole spielen kann.
Pro
Präzise Steuerung
Abwechslungsreiche Levels
Guter Sound
Viele Zwischensequenzen
Koop-Modus
Contra
Geringer Umfang
Nur durchschnittliche Grafik
Keine herausragenden Momente
Störende Wiimote-Bedienung
Fazit
Auch mit Avatar: Die Erde brennt liefert THQ kein Meisterwerk, aber ein durchaus solides Action-Jump'n'Run ab, welches vor allem Fans der Zeichentrickserie ansprechen dürfte. Sowohl die Sprung- als auch Kampfpassagen lassen sich dank der guten Bedienung gezielt überwinden und sorgen für ordentliche Unterhaltung. Dass das Programm dabei das Rad nicht neu erfindet, sollte jedoch jedem klar sein. Auch fehlt es Avatar an wirklich herausragenden Momenten. So wird lediglich ein Standard-Repertoire abgespielt, welches man bereits in etlichen Titeln vor diesem erleben durfte. Außerdem ist der Umfang etwas knapp ausgefallen, was auch der gelungene Koop-Modus nicht kaschiert. Unter dem Strich bleibt ein solides Jump'n'Run mit simplen Prügeleinlagen, welches jedem Fan der Serie bedenkenlos ans Herz gelegt werden kann. Alle anderen sollten zunächst aber Super Mario Galaxy oder Super Paper Marioabchecken.