Solide Lizenzsoftware ohne große Stärken aber mit Koop-Modus.
Auf der Suche nach den ElementenNeben
Dragon Ball und
Naruto ist auch der Herr der Elemente, der Avatar
Aang ein gern gesehener Held bei vielen Zuschauern. Die Zeichentrickserie erfreut sich großer Beliebtheit und bietet all das, was solche
Sendungen ausmacht: Sympathische Charaktere, eine durchgehende Storyline, Humor und natürlich jede Menge Action. Kein Wunder also, dass es nun bereits das zweite Videospiel zur Materie gibt. In
Avatar: Die Erde brennt schlüpft der Spieler erneut in die Rolle von
Aang und seinen Freunden, um sich auf die Suche nach den Elementen zu machen. Dabei stellen sich ihnen natürlich etliche Feinde in den Weg, die es zu bekämpfen gilt.
Avatar: Der Herr der Elemente präsentiert sich dabei als klassisches Action-Jump'n'Run ohne herausragende Stärken aber auch kaum echte Schwächen. Solide Hausmannskost mit bekannten Helden also. So gehen Kampf- und Sprungpassagen Hand in Hand, während zwischendurch kleinere Rätsel immer wieder für einen aufgelockerten Spielablauf sorgen. Auch an Flugabschnitte mit dem fliegenden Ungetüm Appa hat man gedacht. Solide,
gut vertonte Zwischensequenzen treiben zwischen alle dem die Story voran.
Grundsolide Umsetzung der VorlageDie Steuerung funktioniert dabei gut und präzise. Bei den simplen Kämpfen greift man auf einen normalen Angriff sowie eine Spezialattacke pro Charakter zurück. Durch mehrmaliges Drücken der Angriffs-Taste lassen sich
» In einigen Abschnitten fliegt man auf Appa. |
Kombos starten. Das Leveldesign ist sowohl von den Umgebungen als auch vom Inhalt her abwechslungsreich. So müssen Sümpfe durchquert, Burgen befreit und Sprung- sowie Kletterpassagen gemeistert werden. Am Ende jedes Kapitels wartet zudem ein
Bossgegner auf die Überwältigung durch die Helden.
Technisch kann
Avatar: Die Erde brennt seine Last-Gen-Abstammung nicht verbergen. Die Grafik ist nur auf
durchschnittlichem PlayStation 2-Niveau, allerdings in besserer Auflösung. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht gut. Der Sound hingegen weiß zu überzeugen. Ordentliche deutsche Sprecher sowie eine gute Musikuntermalung und Soundeffekte. Sonderlich umfangreich präsentiert sich der Titel leider nicht. Rund fünf Stunden benötigt man zum Abschließen der Hauptstory. Löblich hingegen ist der
Koop-Modus, welchen man ähnlich wie
LEGO Star Wars zu zweit an einer Konsole spielen kann.