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Moto GP… das weckt Erinnerungen. Motorradrennen… das brachte ich anno dazumal noch mit Road Rash und Manx TT in Verbindung, ich verschwendete keinen Gedanken daran, dass so was vielleicht auch interessant sein könnte ;) Doch dann kam Moto GP für Xbox und PC… eigentlich ein Kauf „auf gut Glück“, verbrachte ich bald meine Zeit damit, alle Trainningsmissionen und Boni frei zu schalten, das Spiel ließ mich einfach nicht mehr los! Zu groß war die Versuchung, „nur noch das eine Rennen zu fahren“…
Dieser Tage wurde nun der Nachfolger veröffentlicht, Moto GP – Ultimate Racing Technology 2. Was erwartete ich mir nun von diesem Spiel: Neben verbesserter Optik, Xbox-Live Unterstützung „from the scratch“ und konstanten FPS sicherlich auch das Gefühl von damals: einfach nicht mehr aufhören zu können. Kurz gesagt: 3 dieser Erwartungen wurden erfüllt. Wenn ihr mehr wissen möchtet… tja dann müsst ihr einfach weiterlesen :) „Viel ist gleich geblieben“ war mein erster Gedanke, als ich die DVD das erste Mal ins Laufwerk schob: Dieselbe Menüstruktur, dieselbe Musik (ein bisserl rockiger kommt mir vor), ähnliches Intro. Das kann’s doch nicht gewesen sein, oder? Natürlich nicht: Gleich zu Beginn erstellt ihr in alter Manier euren Fahrer und legt zuerst fest, ob euer virtuelles Alter Ego nur auf dem heimischen Fernseher zur Geltung kommt, oder auch eine Lizenz für Xbox-Live-Strecken sein Eigen nennen kann. Da es bei uns leider noch dauert, bis der Onlinedienst „offiziell“ österreichische Spieler erreicht, entscheide ich mich für ersteres… und landet prompt im altbekannten Bike-Setting Bildschirm. Hier dürft ihr neben den Farben von Maschine und Lederkluft auch euren Untersatz festlegen (erstmals stehen auch 1000ccm Rennbikes zur Verfügung). Diesen dürft ihr dann noch rudimentär mit einem eigenen Logo schmücken (max. 10 Ebenen, wahlweise bestehend aus Text, Quadraten, Dreiecken etc.). Ich entscheide mich für eine simple Variation des Moto GP Logos rund um meinen Namen „hmz“. Yeah… nach unzähligen Dreh-, Zoom- und Positionsanpassungen sieht es sogar richtig nett aus! Genug palawert: Rein ins Renngeschehen: Vor dem Karrieremodus legt ihr den Schwierigkeitsgrad und Rundenanzahl fest, schnell noch ein paar Einstellungen im Bike-Setting (daneben darf auch, siehe MBWR, ein Regler verschoben werden, der sie Simlastigkeit des Geschehens einstellt) vorgenommen und los geht’s: Gentlemen, start your Engines! (frei übernommen aus der NASCAR ;) ) Was zuerst auf der Streck auffällt ist die leicht angepasste Optik: Die Umgebungsgrafik wirkt bei weitem nicht mehr so steril wie beim Vorgänger: Neben mehr Objekten/Gebäuden/Zuschauern ist die Grafik auch im Farbbereich aufpoliert worden und die Bike-Modelle schütteln nach wie vor jegliche Kritik wie Laub ab. Bei den ersten Kurveneinfahrten geht dann allerdings wieder das alte Leiden los: das Spiel neigt zum Framerate-Einbruch beim Kurvenfahren im Pulk… schade. Dem Spaß tut es keinen Abbruch, störend ist es allemal. Der Sound hingegen bietet keinen Anlass zur Kritik: Bei der Zieleinfahrt in Mugello mit 320 Sachen, hochdrehendem Motor und Tunnelblick an einer kreischenden Zuschauertribüne vorbeizurauschen ist immer noch ein wahnsinnig geiles Gefühl! Nach jedem Rennen bzw. nach jeder absolvierten Trainingseinheit (welche teilweise recht happig zu meistern sind) dürft ihr euch wieder Skill-Points auf eure vier Talente Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Bremsen und Kurvenlage aufteilen. Dies ist auch notwendig, da euch vor allem auf den höheren Schwierigkeitsgraden die KI der Kontrahenten keine Sekunde Atempause gewährt: Hier wird beinhart gerempelt, überholt und abgedrängt. Rennspiel-Profis dürften bereits im dritten der vier Schwierigkeitsgrade ins Schwitzen kommen, alle anderen geben wohl schon nach dem zweiten auf (Loser! :) ). Der zweite große Bereich des Games ist der so genannte Stunt-Modus: Ähnlich dem Arcade-Modus vom Vorgänger müsst ihr hier eine Runde lang PGR-like coole Drifts, Wheelies, Überholmanöver etc. durchführen um eine angemessene Punkteentschädigung für die vielen Mühen zu erhalten. Ganz wichtig ist hier, auf der Strecke zu bleiben, da die Punkte für fehlerlos gefahrene Abschnitte aufsummiert werden und euch ein Fehler am Ende des Rennens wahrscheinlich ein gutes Abschneiden zunichte macht. Der Multiplayer Modus hält sich (mit Ausnahme des nicht getesteten Live-Modus) bedeckt, macht aber trotzdem enorm viel Spaß (einen Bike-geprüften Partner vorausgesetzt). Daneben dürf ihr auch wieder jede Menge Boni freischalten: Es gilt möglichst viele Punkte im Karriere-Modus und im Stunt-Modus zu erreichen und alle Traningsmissionen abzuschließen um neue Strecken, neue Fahrer, den „Turbo“ (fahren mit jenseits der 400 km/h-Mauer) und psychedelische Effekte (Cartoon, Prägen, Satte Farben etc.), die ihr im Zeitrennen und in den Replays dazuschalten dürft, frei zu schalten.
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