Infos
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» Spielzeit: |
10 h |
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» Grafik: |
90 |
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» Sound: |
85 |
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» Spielspaß Solo: |
84 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
87 |
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Pro
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sehr gutes Kampfsystem |
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vortreffliche Grafik |
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spaßiger Waffenmeister-Modus |
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Contra
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wenig Abwechslung |
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Qualität
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Auf der Suche nach dem heiligen Schwert
Beat `Em Ups gibt es auf der XBox mehr als genug. Vor allem zwei Spiele stehen in diesem Genre ganz oben auf der Liste der Fans: Dead Or Alive und Soul Calibur. Während Dead Or Alive ein, mehr oder weniger, realistisches Spiel mit glaubwürdigen Charakteren ist, geht Soul Calibur einen anderen Weg, denn hier finden sich auch eine Menge Fantasy-artige Charaktere ein. Jedes dieser Spiele hat seine Fans, aber in diesem Review geht es nur um Soul Calibur 2.
Wie schon erwähnt ist Soul Calibur ein Beat ´Em Up, indem viele Fantasy Elemente, nicht nur bei den Charakteren, sondern auch bei der Story, eingebaut sind. So wirkt dieses Spiel weniger realitätsnah als die Konkurrenz.
Das Kampfsystem von Soul Calibur 2 ist recht simpel. Jeder Charakter hat eine spezielle Waffe zur Verfügung, die im Kampf natürlich gnadenlos eingesetzt werden will. Um eurem Gegner so richtig zu zusetzen, könnt ihr mit den verschiedenen Buttons des Controllers entweder horizontale oder vertikale Schläge, sowie Tritte und Spezialaktionen ausführen. Doch natürlich solltet ihr nicht nur austeilen, sondern auch versuchen euch vor den gegnerischen Attacken zu schützen, daher habt ihr auch für das Abblocken eine Eigene Taste. Natürlich könnt ihr auch „richtige“ Moves ausführen, dazu müsst ihr zwei Tasten gleichzeitig drücken. Durch dieses leicht zu erlernende Kampfsystem, finden auch Soul Calibur Neulinge recht schnell den Einstieg ins Spiel und erzielen schnell erste Erfolge.
Erfreulich ist, dass die Kämpfe wie aus einem Guss wirken, soll heißen, das ihr nicht den Eindruck bekommt, als seien die einzelnen Aktionen nur zusammenhangslos aneinander gereiht.
Natürlich gibt es auch in Soul Calibur 2 unterschiedliche Spielmodi. Ein Arcade-Modus ist wohl in jedem Beat ´Em Up Pflicht. Daneben gibt es auch noch einige Modi für zwei Spieler, die allesamt nichts neues sind, das heißt ihr kämpft einfach eins gegen eins, oder stellt euch ein Team aus bis zu fünf Kämpfern zusammen, die dann nacheinander antreten. Einen Tag Team Modus wie in Tekken Tag Tournament oder Dead Or Alive gibt es leider nicht. Etwas mehr und vor allem abwechslungsreichere Spielmodi hätten dem Spiel sicherlich gut getan.
Das Herzstück des Spiels ist, zumindest für Solospieler, der Waffenmeister-Modus. In diesem Modus macht ihr euch mit dem Charakter eurer Wahl auf die Suche nach dem legendären Schwert Soul Calibur, welches dem Träger unglaubliche Kräfte verleiht. Im Prinzip läuft der Modus wie jeder andere Story Modus ab, ihr bestreitet also einen Kampf nach dem anderen, allerdings gibt es ein paar Punkte, die den Waffenmeister Modus von ähnlichen Modi abheben. Zum einen wäre da die Story, welche für ein Beat ´Em Up recht gut und spannend ist, und zum anderen, dass ihr manche Kämpfe unter bestimmten Bedingungen gewinnen müsst. Außerdem verzweigt sich an manchen Stellen der Weg, so dass ihr selber entscheiden könnt, wo es langgehen soll.
Der Waffenmeister Modus dient darüber hinaus noch dazu, Geld zu verdienen, dass ihr dann in neure Waffen und andere Goodies investieren könnt, und euren Charaktere aufzuleveln.
Allerdings ist dieser Modus, vor allem gegen Ende nicht mehr ganz so einfach.
Die Kämpferriege von Soul Calibur zwei ist sehr abwechslungsreich und die Kämpfer sind allesamt recht unterschiedlich. Zwar differenzieren die Kampfstile nicht so stark wie beispielsweise in Tekken für die PS2, den größten Unterschied machen bei Soul Calibur 2 die Waffen aus. Das Arsenal der Waffen reicht da von riesigen Schwertern über Degen, bis hin zu langen „Kampfstäben“ (wie auch immer die heißen mögen). Durch die vielen Fantasy Elemente sind natürlich auch einige „unrealistische“ Charaktere zu finden, wie zum Beispiel Nightmare, der früher ein normaler Ritter war, aber sich durch den Soul Calibur verändert hat, so dass er anstatt der rechten Hand eine Drachenklaue hat. Ein weiters Beispiel dafür sind Charaktere wie Voldo oder Astaroth. Übrigens wurde für jede Version des Spiels ein zusätzlicher Kämpfer eingebaut, so könnt ihr in der XBox Version Spawn spielen, in der PS 2 Version Tekken Veteran Heihachi und in der Gamecube Version Link aus Legend Of Zelda.
Grafisch ist Soul Calibur 2 über jeden Zweifel erhaben. Die Charaktere sehen Klasse aus, genauso wie die Umgebungen. Auch von nahem betrachtet sehen die Texturen noch richtig gut aus. Auch der Soundtrack ist passend gewählt, nur die deutsche Übersetzung der Aussagen der Kämpfer vor den Kämpfen ist etwas holprig. Ansonsten gibt es aber auch hier wenig auszusetzen.

Fazit
Soul Calibur 2 gehört mit Sicherheit zu den besten Beat ´Em Ups für die XBox. Das einfache Kampfsystem ermöglicht einen schnellen Einstieg und die verschiednen Spielmodi, vor allem der Waffenmeister Modus motivieren auf lange Sicht. Auch in Sachen Präsentation gibt es kaum etwas zu meckern. Nur der Umfang hätte meiner Meinung nach etwas größer ausfallen können und die Spielmodi etwas abwechslungsreicher gestaltet werden sollen. Ansonsten kann ich Soul Calibur 2 Beat ´Em Up Fans nur empfehlen.
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