Wipeout Pulse bietet umfangreiche Racing-Kost inklusive Online-Modus und sehr guter Technik.
Fliegen und schießenNachdem bereits
Wipeout Pure auf der PlayStation Portable mehr als nur überzeugen konnte, folgt nun
Wipeout Pulse. Als wichtigste Neuerung ist hier sicherlich der
Online-Modus zu nennen, welcher das Spielen
mit bis zu sieben anderen Spielern über das weltweite Netzwerk ermöglicht. Doch auch sonst haben sich die Entwickler nicht lumpen lassen und allerlei neuen Content spendiert. Natürlich ohne dabei das pfeilschnelle, altbewährte Racing-Gameplay zu verändern oder gar zu verschlimmbessern.
Nach wie vor rast man über sehr gut designte, futuristisch anmutende Strecken, grindet mit Geschwindigkeiten jenseits der 700 km/h durch enge Kurven und beharkt sich mit Hilfe allerlei Waffen gegen
aggressive Konkurrenten. Ähnlich wie in den
Mario Kart-Games sammelt man Kriegsgerät und andere nützliche Utensilien während der Rennen durch einfaches Drüberfahren ein. Spezielle Bodenplattformen verleihen darüber hinaus Geschwindigkeits-Boosts und sind für den Sieg ebenso wichtig wie das geschickte Nutzen der Waffen und Verteidigungs-Geräte.
Schweres UnterfangenBei den Rennen wird dem Spieler einiges an fahrerischem Können abgefordert. Trotz drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden und vier Geschwindigkeitsklassen stellt das Spiel hohe Anforderungen. Wer hier nicht gekonnt
» Pfeilschnelle Zukunfts-Rasereien im Edellook. |
die Kurven nimmt, Geschwindigkeitsplattformen ausnutzt und die Feinde per Power-Ups aus dem Weg schafft, hat nur
wenig Chancen auf den Sieg. Gleichzeitig sollte man Abgründe und die Banden meiden. Wer nämlich zu oft von der Strecke fliegt oder ständigen Wandkontakt pflegt, zerstört seinen Racer Ruck-Zuck, was die Disqualifikation zur Folge hat. Tatsachen, die unbeständige Spielernaturen
leicht frustrieren können.
An Spielmodi und Umfang bietet Wipeout Pulse sehr sättigende Kost. Neben dem umfangreichen Kampagnen-Modus mit
16 in unterschiedliche Events unterteilte Wettbewerbe, können in der Racebox eigene Rennen und sogar komplette Wettbewerbe zusammengebastelt werden. Dazu stehen
12 neu Strecken in jeweils zwei Variationen zur Auswahl, die allerdings erst freigespielt werden müssen. Neben klassischen Rennen bietet der Titel noch Duelle, verschiedene Zeitrennen-Modi, Tournaments sowie den kampflastigen Eliminator-Modus. Wer danach immer noch nicht genug hat, darf sich online ins Getümmel stürzen.
Technischer ÜberfliegerTechnisch gibt sich Wipeout Pulse wie die meisten Sony-eigenen Titel keine Blöße. Sowohl die
Grafik wie auch Akustik sind auf allerhöchstem Niveau. Knackige Texturen, wunderschöne Effekte und der typisch kühle
» Bloß nicht an die Bande krachen. |
Wipeout-Grafikstil verzaubern das Auge während man mit mehr als 800 Sachen über die schick designten Strecken brettert. Einen kleinen Fauxpas leistet sich der Titel dennoch: In den höheren Geschwindigkeitsklassen und bei viel Action auf dem Schirm kommt es hin und wieder zu störenden Rucklern, was bei den geringen Reaktionszeiten absolut tödlich enden kann.
Durchwegs
perfekt hingegen der Sound. Angefangen bei der weiblichen Roboter-Ansagerin über die gelungenen Effekte bis hin zum göttlichen Soundtrack:
Wipeout Pulse klingt einfach super. Insgesamt gibt es 16 Techno-Tracks von teils sehr bekannten Szene-Stars wie Mason oder APHEX Twin. Vorbildlich: Die Trackliste lässt sich im Hauptmenü anpassen und jederzeit anhören. Auch der Onlinemodus weiß durch weitestgehend lagfreie Spiele zu überzeugen. Wer will kann mittels eines kleinen Tools am PC sogar
eigene Skins für die Schiffe erstellen und diese anschließend online mit anderen Spielern teilen.