Jetzt mitmachen!
Alle Spiele anzeigen
Nur PlayStation 2-Spiele anzeigen
Nur Xbox-Spiele anzeigen
Nur Gamecube-Spiele anzeigen
Nur PSP-Spiele anzeigen
Nur DS-Spiele anzeigen
Nur Xbox 360-Spiele anzeigen
Nur PS3-Spiele anzeigen
Nur Wii-Spiele anzeigen
Spiele: » Releases | » Alle Spiele | » Neue Spiele | » Was ist neu?
 Go  
Magazin: » News | » Kommentare | » Forum | » Editorials | » User-Liste | » Über uns | » RSS
Master-Review:   » drucken    » versenden

Pro Evolution Soccer 2008

» Autor: Wolfgang Radax
» Datum: 20.11.2007
» Gesamtwertung:
/5
4/5: Empfehlenswert
mit zahlreichen Stärken.
Wie wir bewerten
Evolution statt Revolution: Konamis Klassenprimus stagniert auf hohem Niveau.

Who's the king?
Kaum ein Duell führt in Zockerkreisen zu einer derart starken Lagerbildung wie die jährliche Auseinandersetzung um den Fußballthron. Wie jedes Jahr schicken dabei EA mit der FIFA-Reihe und
» Ab durch die Mitte.
Konami mit Pro Evolution Soccer gewichtige Argumente ins Rennen. Die neueste Auflage letzterer Reihe weckt schon mit einer kleinen Namensänderung Hoffnung auf spielerische Innovationen. Bei der Konkurrenz schon seit jeher üblich, schmückt sich PES 2008: Pro Evolution Soccer erstmals mit der Jahreszahl im Titel.

Um es gleich vorweg zu nehmen: dies ist tendenziell als schlechtes Omen zu werten, da PES 2008 in der vorliegenden PS2-Fassung wie ein jährliches Update mit Minimalverbesserungen daher kommt. Doch erstmal wollen die positiven Aspekte hervor gehoben werden. Zwar hat man im Gegensatz zu den NextGen-Versionen das neue Schwalben-Feature wegrationalisiert, dafür wartet die PS2-Umsetzung mit dem umfangreicheren Statistik-Part und einem erweiterten Trainingsmodus auf. Dieser ist auch dringend nötig, denn die Basics der Steuerung lassen sich zwar schnell verinnerlichen, komplexere Tricks und Kniffe gehen jedoch erst mit viel Übung flüssig von der Hand.

Hässliches Entlein
In Sachen Präsentation gewinnt Pro Evolution Soccer auch in der vorliegenden Fassung keinen Blumentopf. Optisch bewegt sich der Titel auf Vorjahresniveau, doch immerhin läuft das Geschehen nun auch
» Gleich rappelt's im Karton.
bei 60Hz stets flüssig
und in Summe auch etwas schneller als bisher. Dafür ist die neue Menüführung nicht einfach nur gewöhnungsbedürftig sondern schlicht und ergreifend grauenvoll. Von akustischer Seite her zeigt sich das Entwicklerstudio Seabass bemüht und wartet mit einer umfangreichen Tracklist mit Musikstücken verschiedenster Genres auf. Lizenzierte Ohrwürmer werdet ihr jedoch mit Ausnahme des Kaiser Chiefs-Titelsongs vergeblich suchen.

Während in der UK-Fassung ein neues Kommentatoren-Duo zum Einsatz kommt, müssen Besitzer der hiesigen Umsetzung mit den berühmt-berüchtigten Sprechern Hansi Küpper und Rolf Fuß Vorlieb nehmen. Deren Repertoire beschränkt sich im Großen und Ganzen auf die aus den Vorgängern bekannten Sprüche und weiß beständig zu nerven. Leider Gottes ist es auch nicht mehr möglich, alternativ die britischen Experten für die Berichterstattung zu wählen. Auch die Geräuschkulisse wirkt im direkten Vergleich zur FIFA-Serie äußerst verhalten.

Die inneren Werte zählen
Seine Pluspunkte sammelt PES 2008: Pro Evolution Soccer dann auch nicht bei der Präsentation sondern im eigentlichen Geschehen am Rasen. Die Ballphysik ist über jeden
» C. Ronaldo zieht auf und davon.
Zweifel erhaben und die Spielzüge erinnern an spannende Auseinandersetzungen am mittwöchlichen Champions League-Abend. Mit ein Garant hierfür ist die abermals aufpolierte KI. Unter dem Schlagwort Team Vision finden wir so in etwa die CPU-Fähigkeit, eure erfolgreichen Spielzüge zu analysieren und sich damit darauf einzustellen.

Wer also den Angriff über die Flanken zum Programm erhebt, wird alsbald produktive Gegenmaßnahmen zu spüren bekommen. Den Sieg nach Schema F gibt es somit definitiv nicht mehr. Auch laufen sich eure Kameraden viel klüger frei, so dass ihr in der Offensive immer genügend Anspieloptionen vorfindet. Bei den Spielmodi bildet nach wie vor die Meister-Liga das Rückgrat des Titels. Kleine Neuerungen wie ein Popularitätsranking für Verein und individuelle Fußballer zeigen Einfluss auf Transferverhandlungen. Dennoch können diese Änderungen nicht darüber hinweg täuschen, dass im Grunde alles beim Alten geblieben ist und dieser Modus nach nur wenigen Saisonen sehr eintönig wird.

Around the World
Erstmals mit an Bord befinden sich die Welt-Tour und der Community-Modus. Erstere stellt euch vor insgesamt 100 Missionen, die jeweils einen Sieg unter erschwerenden Zusatzbedingungen fordern. So müsst ihr etwa den Kontrahenten niederringen, ohne dabei ein Abseits zu verursachen. Der Community-Modus hingegen verstärkt den Spielspaßgarant Multiplayer und erlaubt einer Offline-Community von bis zu 16 Freunden, ihre Duelle anhand detailierter Statistiken zu analysieren. Leider bleibt der Spaß online dank regelmäßiger gravierender Lags oftmals auf der Strecke

Doch auch diese Neuerungen können nicht über den schwerwiegendsten Mangel hinweg trösten: der großen Lizenzmisere. Zwar gibt es wie jedes Jahr winzige Fortschritte auf diesem Gebiet zu verzeichnen, Vereine wie FC Basel sind jedoch bei aller Liebe nicht die Offenbarung im internationalen Fußballkanon. Im Gegenzug fehlt abermals die deutschen Nationalmannschaft. Im englischen Vereinsfußball müssen bei den Lizenzen gar minimale Rückschritte verzeichnet werden. Waren in der Vorjahresfassung noch Arsenal und ManU als einzige Teilnehmer namentlich korrekt vertreten, so firmieren heuer stattdessen die weniger prominenten Mannschaften aus Tottenham und Newcastle unter der richtigen Bezeichnung. Zum Glück berührt dies nicht die Namen der Spieler und eine kurze Änderung im umfangreichen Editor verschafft schnelle Abhilfe.
Pro
Gewohnt geniales Gameplay
Nun auch bei 60Hz flüssig
Potente KI
Multiplayer-Granate
Contra
Lizenzproblematik
Kommentatoren aus der Hölle
Lags im Online-Play
Fazit
Ich war lange am Überlegen, ob ich nicht einfach erneut das Review der Vorjahresversion präsentieren soll. Zwar wurde hier und da am Gesamtbild herumgeschraubt, aber im Wesentlichen trifft das dort Gesagte nach wie vor den Nagel auf den Kopf. Im Gameplay gibt es keine revolutionären Eingriffe und die neuen Tricks und das etwas höhere Spieltempo gäbe es am PC-Sektor eventuell gar als Bugfix und nicht als eigenständigen Nachfolgertitel. Objektiv gesehen ist PES 2008: Pro Evolution Soccer jedoch ein absoluter Kracher mit einer Spielbarkeit, die ihresgleichen sucht. Insgesamt stellt sich bei mir allerdings ein wenig Ernüchterung ein, da es Jahr für Jahr die selben Probleme zu kritisieren gibt. Das beginnt bei Lag-Problemen im Online-Modus, schreitet voran bei den geradezu inferioren Kommentatoren und endet beim leider gewohnten Lizenzdilemma sowie der gedämpften Stadionatmosphäre. Ob die Summe der Minimaländerungen für Besitzer des sechsten Teils einen Kauf rechtfertigt, erscheint erstmals äußerst fraglich. Im Gegensatz zur FIFA-Konkurrenz können die aktuellen Kader hier sicherlich nicht als Argument ins Felde geführt werden. Wer voriges Jahr jedoch gepasst hat, darf hier bedenkenlos zugreifen. Trotz aller Kritik präsentiert Konami mit PES 2008 das bisher beste Pro Evolution Soccer. Allerdings dürfen sich die Entwickler nicht mehr allzu lange auf ihren Lorbeeren ausruhen, denn der Vorsprung zur Konkurrenz schwindet nur allzu schnell.
Infos
Erhältlich für
Genre
Sport
Publisher
Konami
Entwickler
Konami
Website
de.games.konami...
Release
26. Oktober 2007
Spiel kaufen
»  Game World
»  game4game
User-Bewertung
93
4 Bewertungen
2 Reviews
Features
userrankings.com    » Werbung | » Impressum/Kontakt | » Hilfe    © 2003 - 2008
RSS News RSS Reviews www.sevenpixel.com  0.0574