Jetzt mitmachen!
eBay Oesterreich - Ihr weltweiter Online-Marktplatz
Alle Spiele anzeigen
Nur PlayStation 2-Spiele anzeigen
Nur Xbox-Spiele anzeigen
Nur Gamecube-Spiele anzeigen
Nur PSP-Spiele anzeigen
Nur DS-Spiele anzeigen
Nur Xbox 360-Spiele anzeigen
Nur PS3-Spiele anzeigen
Nur Wii-Spiele anzeigen
Spiele: » Releases | » Alle Spiele | » Neue Spiele | » Was ist neu?
 Go  
Magazin: » News | » Kommentare | » Forum | » Editorials | » User-Liste | » Über uns | » RSS
Master-Review:   » drucken    » versenden

Brothers in Arms DS

» Autor: Sacha Galgon
» Datum: 20.06.2007
» Gesamtwertung:
/5
4/5: Empfehlenswert
mit zahlreichen Stärken.
Wie wir bewerten
Überzeugender Third-Person-Shooter mit altbewährtem Weltkriegs-Setting.

Der zweite Weltkrieg – ein Szenario, das bereits öfters in mal mehr, mal weniger guten Spielen verwendet wurde. Jetzt versuchen Ubisoft und Gearbox die Schlachten der 40er-Jahre auch auf Nintendos DS zu bringen. Bis auf den Namen und das Setting hat Brothers in Arms DS aber nicht mehr viel mit den Konsolenvertretern der Franchise gemein, handelt es sich beim Handheldtitel doch um einen Third-Person-Shooter und nicht mehr um ein Kriegsspiel aus der Ich-Perspektive. Inwiefern der mobile Krieg überzeugen kann, erklärt euch unser Master-Review.

Zu den Waffen!
Im Gegensatz zu den großen Brüdern auf Konsole und PC übernimmt man in Brothers in Arms DS nicht die Rolle eines Truppenführers, sondern die eines einfachen Soldaten. Dieser wird in drei Kampagnen
» Auch Panzer sind mit von der Partie.
unter anderem an die Nordküste Afrikas und in die Adrennenschlacht geschickt. In den Missionen befolgt man dabei in erster Linie die Befehle des Kommandanten, marschiert grün markierte Wegpunkte ab und kämpft an vorderster Front. Gelenkt wird dabei, wie bereits erwähnt, in der Third-Person-Perspektive, was überraschenderweise sehr gut funktioniert. Auf dem Touchscreen wird mittels Stylusbewegungen die Blickrichtung des Soldaten gesteuert, der Waffenwechsel oder das Nachladen passieren ebenfalls auf dem unteren Bildschirm.

Geschossen wird mit dem L-Button, während die anderen Knöpfe zum verwenden von stationären Geschützen oder zum Bomben legen vorgesehen sind. Sehr gut gelungen ist auch das Granatenwerfen: Hierbei wechselt die Kamera in eine Iso-Vogelperspektive. Auf dem Touchscreen kann man nun mit dem Stylus genau festlegen, wohin die Granate fliegen soll. Somit ist es auch kein Problem, die explosiven Todesengel auch hinter Barrikaden und andere Hindernisse zu werfen. Übrigens ist es Gears of War-like möglich, sich hinter Mauern und umgefallenen Autos Deckung zu verschaffen.

Kriegsmaschinerie
Neben dem Kampf zu Fuß stehen dem Soldaten auch in verschiedenen Missionen Fahrzeuge wie Panzer und Jeeps zur Verfügung. Die Missionen bieten zwar Weltkriegs-Standardkost, durch die gute Inszenierung
» Scharfschützen sind gefährlich.
sowie dem intelligenten Missionsdesign kommt trotzdem nie Langeweile auf: Strategisch wichtige Punkte wollen erobert, plötzliche Panzerangriffe gekontert und gegnerische Scharfschützen ausgeschaltet werden. Die drei Kampagnen von Brothers in Arms DS bieten hierbei 16 Missionen, welche jeweils in zwei verschiedenen Schwierigkeitsgraden bewältigbar sind.

Kleinere Abzüge gibt es allerdings für die computergesteuerten Mitstreiter, welche sich manchmal recht ungeschickt anstellen und beispielsweise blind in Hinterhälte reinrennen. Trotz dieses Mankos ist der Titel recht angenehm durchspielbar, da man auch auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad nie auf unfaire Situationen trifft. Gute Spieler haben die 16 Missionen allerdings bereits in gut sechs bis sieben Stunden bewältigt, was für manche sicher zu kurz scheint. Im Multiplayer-Part des Titels kann man sich in den klassischen Spielemodi wie (Team)-Deathmatch gegen drei Freunde messen – allerdings braucht jeder Mitspieler ein eigenes Modul.

Auf ins Gefecht!
Optisch wird das Spiel den Screenshots gerecht: Der Detailgrad ist für DS-Verhältnisse enorm. Wenn einem der Kommandant befiehlt sich auf dem Schlachtfeld umzuschauen, während eine DC9 brennend
» In Deckung!
in die Kulisse stürzt und gewaltvoll explodiert, dann wird man Zeuge einer cineastisches Meisterleistung auf dem kleinen Handheld. Andernorts ist es die Harmonie und die Ruhe eines kleinen Dorfes in der Normandie, welches mit einer Windmühle - dessen Rad sich schön animiert im Wind dreht - den Spieler entzückt durch die Kulisse spazieren lässt. Die Animationen der Soldaten wie auch die der Umgebung sind zudem überraschend geschmeidig und authentisch.

Kleiner Wermutstropfen stellen die teilweise matschigen Texturen dar - vor allem in der Entfernung. Nichtsdestotrotz ist Brothers in Arms DS die neue Grafikreferenz für Nintendos mobile Plattform. Bei der Sounduntermalung wird einem klar, dass die Entwickler sehr viel Zeit in die Vertonung des Spiels gesteckt haben. Der musikalische Hintergrund erhöht die Spannung und lässt Gefahr an jeder Ecke erahnen, Maschinengewehrsalven feueren authentisch aus den kleinen Lautsprechern des DS und Offiziere schreien einem ständig Anweisungen zu. In gefährlichen Situationen wird sogar der Herzschlag des Soldaten akustisch wiedergegeben. In den Hauptmenüs und Missionsbeschreibungen wird klassischer Militärsoundtrack abgespielt – nichts weltbewegendes, aber doch sehr atmosphärisch.
Pro
Großartige Grafik
Genialer Sound
Sehr atmosphärisch
Tolles, spannendes Missionsdesign
Gut beherrschbare Steuerung
Contra
Etwas kurz
Mehrere Module für Multiplayer benötigt
Manchmal dusselige Mitstreiter-KI
Fazit
Brothers in Arms DS setzt in Sachen Technik die Latte für zukünftige DS-Spiele sehr hoch: Sound und Grafik verschmelzen zu einem großartig inszeniertem Ganzen und fesseln den Spieler mit einer dichten Atomsphäre. Gepaart mit der intuitiven Spielbarkeit des Titels und einem sehr guten Missionsdesign weiß der DS-Weltkrieg zu begeistern. Lediglich die KI der Mitstreiter sowie die Kürze des Titels geben Anlass zur Kritik. Auch die Tatsache, dass für den Mehrspielermodus für jeden Spieler eine eigenes Modul vorausgesetzt wird, sorgt für Abzüge in der B-Note. Brothers in Arms DS soll sich kein Weltkriegsfan entgehen lassen – die Action stimmt, die Steuerung funktioniert super und die technische Umsetzung ist für DS-Verhältnisse atemberaubend. Pflichtkauf für WWII-Liebhaber! Wer sich allerdings bereits am Weltkriegsszenario sattgesehen hat, sollte den Titel wohl zuerst mal probespielen.
Infos
Erhältlich für
Genre
Action • Ego-Shooter
Publisher
Ubisoft
Entwickler
Gameloft
Website
www.ubi.com/DE/...
Release
08. Juni 2007
Spiel kaufen
»  Game World
»  game4game
User-Bewertung
90
1 Bewertung
0 Reviews
Features
userrankings.com    » Werbung | » Impressum/Kontakt | » Hilfe    © 2003 - 2008
RSS News RSS Reviews www.sevenpixel.com  0.0671