Infos
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» Grafik: |
60 |
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» Sound: |
70 |
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» Spielspaß Solo: |
60 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
67 |
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Pro
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viel witz |
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Contra
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technisch mau |
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Steuerung sehr nervös |
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Qualität
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Taz der Teufel
Infogrames ist ja nun schon seit längerer Zeit im Besitzt der teuren Looney Tunes Lizenz, wird also Zeit, dass die Franzosen auch etwas daraus machen. So erschienen nun vor Weihnachten gleich zwei verschiedene Titel mit den verrückten Comiccharakteren aus dem Animationsstudios der Warner Brothers. Während Loons bisher exklusiv für die Xbox erhältlich ist, dürfen sich an Taz Wanted Besitzer aller drei Next Generation – Konsolen erfreuen.
Wie der Name schon andeutet dreht sich, im wahrsten Sinne des Wortes, in diesem Spiel alles um den Taz, den Tasmanischen Teufel, der diesmal ein echtes Problem hat. Yosemite Sam verwandelt nämlich die Tasmanische Insel, Taz Heimat, einfach in einen gigantischen Vergnügungspark. Und damit ihm der gefräßige Teufel nicht alle Besucher verscheucht und alles wegfrisst, lässt ihn Sam kurzerhand gefangen nehmen und stellt ihn als Hauptattraktion im San Francisco Zoo aus. Doch da hat er die Rechnung ohne die unbändigen Kräfte von Taz gemacht, den so ein Käfig nicht lange gefangen halten kann... .
Also macht sich Taz von San Francisco wieder auf, um in seine Heimat zurückzukhren und Sam von der Insel zu vertreiben. Doch so einfach ist das nicht, denn eure Flucht wird natürlich Sekunden, nachdem sie geschehen ist bemerkt, und Sam lässt überall Taz Wanted! Plakate aufhängen und setzt ein Kopfgeld auf euch aus. Also müsst ihr nun zunächst alle Plakate wieder abhängen oder zerstören, damit ihr ungehindert weitereisen könnt. Das hört sich allerdings einfacher an, als es ist, denn Sam hat die verrücktesten Ideen für die Orte, an denen er die Plakate aufhängt: Zwischen Bienenkörben, auf einem am Abgrund hängenden PKW, auf der Spitze eines Berges, über dem Haifischbecken und an vielen anderen Stellen. Außerdem werden die Levels von Gegnern bevölkert, die scharf auf die Belohnung sind, die sie für eure Gefangennahme bekommen.
Doch Taz ist natürlich auch nicht ganz wehrlos, eigentlich genau das Gegenteil. Einerseits hat er seine berühmte Wirbelattacke, mit der er die meisten Gegner einfach über den Haufen wirbeln kann. Doch das klappt nicht bei allen Gegnern, vor allem die Häscher von Sam sind nicht so leicht zu besiegen. Hier kommt die zweite wichtige Fähigkeit von Taz ins Spiel, nämlich dass er so ziemlich jeden Gegenstand, der so im Level herumsteht fressen kann. Doch was hat das mit den Gegnern zu tun? Ganz einfach, drückt ihr ein weiteres mal auf den „Fressknopf“ spuckt Taz den Gegenstand wieder aus, und kann so auch Gegner für kurze Zeit außer Gefecht setzen. Wollt ihr die Häscher dagegen völlig vom Bildschirm entfernen, so sucht ihr eine Telefonzelle, in der Taz eine von vielen verschiedenen Verkleidungen anlegt. Mit dieser könnt ihr euch nahe genug an die Häscher anschleichen, und sie dann mit einem speziellen Move, der nur mit der Verkleidung ausgeführt werden kann, endgültig erledigen.
Wie es sich für ein 3D-Jump´n Run gehört gibt es bei Taz Wanted auch wieder jede Menge Gegenstände einzusammeln, wobei dies aber nicht solche Ausmaße nimmt wie in anderen Games des Genres. In jedem Level sind 100 Snacks verteilt, die, so ihr sie alle eingesammelt habt, ein Minispiel pro Level freischalten. Außerdem gibt es spezielle Extras, welche euch für kurze Zeit unsichtbar machen (Zaubertrank), euch rülpsen (Super-Rülps-Soda) und Feuer spucken (Peperoni) lassen, eure Sprunghöhe maximieren (Schluckauf Brause) oder euch einige Meter schweben lassen (Kaugummi).
Technik:
Taz Wanted präsentiert sich in der derzeit sehr beliebten Cel-Shading-Technik. Die Grafik macht einen entsprechend simplen, dafür sehr Comichaften Eindruck. Passend zur Lizenz sind die Levels extrem bunt ausgefallen. Es gibt jede Menge Objekte, mit vielen davon könnt ihr auch interagieren (sprich: Fressen). Allerdings hätte der Detailgrad doch noch deutlich größer sein können, ich vermute aber dass es neben technischen Gründen auch einfach eine Frage des Designs war, nicht noch detailliertere Texturen und Polygonreichere Objekte einzubauen. Technische Gründe deshalb, weil Taz Wanted leider auf der Playstation2 nicht ganz flüssig läuft.

Fazit
Axels Meinung:
Taz Wanted hat sowohl positive wie negative Seiten: Positiv finde ich die relativ große Entscheidungsfreiheit, es steht dem Spieler nämlich frei, welches der Poster er als erstes zerstören möchte. Ebenfalls nett fand ich die vielen witziegn Sprüche und Verkleidungen, und überhaupt wird der Charakter der Cartoon-Serie gut rübergebracht, zum Beispiel durch die witzigen Animationen und die bunte Grafik. Und damit wären wir auch schon bei den negativen Punkten: Die Grafik an sich ist nämlich nur durchschnitt, so dass die Framerateneinbrüche doch unverständlich sind. Ärgerlicher ist dagegen die sehr nervöse Steuerung, die euch des öfteren die Fänge eines Häschers laufen lässt. Insgesamt gesehen macht Taz Wanted aber dennoch Spaß, allerdings hätte man deutlich mehr aus dem Titel holen können, wäre die Technik und vor allem die Steuerung besser.
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