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Colin McRae Rally 3

» Autor: Christian Krammer
» Datum: 12.08.2003
» Gesamtwertung:
/5
4/5: Empfehlenswert
mit zahlreichen Stärken.
Wie wir bewerten
Trete in die Fußstapfen des schottischen Rally-Asses Colin McRae und erlebe den Rally-Sport mit seinem vollen Realismus, jedoch mit grafischen Abstrichen.

Gleich zu Beginn von Colin McRae Rally 3 wird man ins Hauptmenü versetzt, das wie immer in dieser Serie sehr stylisch und nett anzusehen ist und dazu noch von einem echten Ohrwurm begleitet wird. Genreuntypisch finden sich hier aber nur 2 Optionen die Spielmodi betreffend, nämlich zum Einen die „Meisterschaft“ und zum Anderen die sogenannte „Wertungsprüfung“, die Einzelrennen und Multiplayer-Modus ineinander vereint.
Desweiteren gibt es im Hauptmenü noch die obligatorischen Optionen und einen Punkt genannt „Extras“, in dem man sich einiges an Bonusmaterial, unter anderem ein Making Of des Spieles, ansehen kann.
Sehr positiv zu erwähnen sind die kurzen und somit sehr angenehmen Ladezeiten. Bis man sich im Hauptmenü findet, vergehen nur ein paar Sekunden und auch das Laden der Rennen dauert nicht sehr lange.

Der wichtigste Unterschied, der ein Rally-Spiel und so auch Colin McRae Rally 3 ausmacht von einem konventionellen Rennspiel unterscheidet ist die Tatsache, dass man man alleine auf der Strecke ist und nur gegen die Uhr und nicht gegen andere Spieler/Gegner antritt.

Beweise, dass du aus dem gleichen Holz wie McRae bist
Das Kernstück des Spieles ist natürlich der Meisterschafts-Modus. Hier schlüpft man in die Rolle von Colin McRae und kann der Welt und vor allem den anderen Fahrern beweisen, dass man das Zeug zum Rally-Weltmeister hat.
Der Co-Pilot ist dabei wie im echten Leben (jedenfalls noch bis vor kurzem) Nicky Grist, der Einem mit seiner Originalstimme die Strecke etwas näherbringt. Trotz fehlender Authenzität ist es jedoch besonders Anfänger anzuraten, die Kommentare auf Deutsch umzustellen, da man sonst sehr schwer versteht, was nun auf der Strecke als nächstes folgt – was aber sehr wichtig ist, um mit Vollgas über die Strecke jagen zu können. Zur Beruhigung sei aber zu sagen, dass auch die deutschen Kommentare durchaus authentisch klingen.
Die Meisterschaft geht über 3 Saisonen, wobei jede Saison in 6 verschiedenen Ländern stattfindet und jedes Land nocheinmal in 6 verschiede Strecken, im Rally-Jargon „Sonderwertungsprüfungen“ genannt, und eine „Super-Spezial-Wertungsprüfung“ eingeteilt ist.
Die Rally in einem jeden Land geht jeweils über 3 Tage. Der erste Tag widmet sich einzig und alleine der Probefahrt und den möglichen Fahrzeugeinstellungen. Auch hat man hier die Gelegenheit, Infos über die einzelnen Wertungsprüfungen einzuholen, danach dementsprechende Einstellungen an seinem Auto vorzunehmen und diese dann bei einer Probefahrt auszuprobieren. Hat man sich das Auto nach seinen speziellen Wünschen hergerichtet, beginnt am zweiten Tag die eigentliche Rallyund somit die erste Wertungsprüfung von insgesamt 3 an diesem Tag. Am Anfang des dritten Tages findet man sich abermals in der „Wartung“ wieder, kann hier jedoch keine Probefahrt mehr machen. Nach der Wartung fährt man wieder jeweils 3 Wertungsprüfungen. Nach einer weiteren Wartung startet das 4. und letzte Rennen genannt „Super-Spezial-Wertungsprüfung“, welches ein spezielles Rennen ist. Hier tritt man gegen einen anderen Rally-Piloten auf einem Rundkurs an und muss eine möglichst gute Zeit heraußfahren.
Am Ende der 7 Wertungsprüfungen werden die Zeiten zusammengezählt und die Tabelle angezeigt. Je nachdem welchen Platz man hier belegt, darf man man in der Rally im nächsten Land an diesem Platz starten – ist man Erster, so startet man als erstes und hat keine Zeit eines anderen Piloten, an der man sich orientieren und die man unterbieten kann. Startet man an einem anderen als dem ersten Platz, wird einem an 3 Punkten der Strecke die Zwischenzeit angezeigt und auch wieviel man im Vergleich zum Ersten hinten oder vorne ist.
Je nachdem, welchen Platz man in der oben angesprochenen Tabelle am Ende einer Saison belegt, wird man im Schwierigkeitsgrad neu eingestuft. Begonnen habe ich mit „normal“, als ich die erste Saison gewonnen habe, wurde ich wegen meines ersten Platzes auf „schwierig“ eingestuft. Da ich die 3. Saison wieder gewonnen habe, hätte ich mit „sehr schwierig“ weiterspielen müssen, doch zum Glück ist die Meistschaft nach der dritten Saison zuende.

Bereise die Länder dieser Welt und lerne deren Tücken kennen
Je nach Saison setzen sich die Länder anders zusammen, die zuvor mit einem kurzen Film präsentiert werden - am öftersten wird man aber mit Tempo 180 über die Pisten von Groß Britannien, Spanien oder Schweden jagen. Abgesehn von ein paar klitzekleinen Änderungen ist aber der Streckenverlauf hier immer gleich und so muss man in jeder der 3 Saisonen die gleichen Strecken fahren, was Einem aber natürlich zum Ende hin wegen erhöhter Streckenkenntnis zugute kommt.
Jedes Land hat seine eigenen Untergrund- und Witterungseigenschaften zu bieten. In GB geht es über nassen Asphalt und matschige Feldstraßen, in Schweden hingegen hat man seine liebe Müh’ und Not mit Schnee und Eis und dem hinzukommendem Schneefall, der die Sicht behindert. Man wird im Laufe des Spieles aber mit seinen Reifen auch Untergründe wie Makadam oder Schotter berühren und sich die Sicht durch Regen trüben lassen müssen. Insgesamt ist also hier durchaus für große Abwechslung gesorgt.
Dank des hohen Realititätsgrades von Colin McRae Rally 3 verhält sich das Auto natürlich je nach Untergrund anders. Klebt der Wagen auf Asphalt und auch Makadam förmlich auf der Straße, wünscht man sich bei Matsch oder noch schlimmer Eis, lieber Co-Pilot als wie Fahrer zu sein. Hinzu kommt noch, dass einige Teilen der Strecke gerade mal so breit wie das Auto selbst sind und man oft die meiste Zeit in der Wiese anstatt auf der Straße selbst verbringt.
Abgesehen von Untergrund und Witterung haben die Strecken auch sonst sehr viel an Abwechslung zu bieten – verschneite Wälder, kurvige Gebirgspässe, die sich durch die Einöde schlängeln, Waldwege, wo zwischen den Bäumen kaum mehr Platz als die Breite des Hecks ist, aber auch breite Schnellstraßen, wo man zwischendurch mal so richtig Gas geben kann und sich nicht um Abgründe oder Begegnungen mit Bäumen Sorgen machen muss.
Kommt man einmal zu weit von der Strecke ab, wird man mit ein wenig Zeitverlust auf die Strecke zurückgesetzt.

Hole das letzte aus deinem Auto herauß
Wie in einem relastischem Spiel dieses Kalibers nicht anders zu erwarten, hat man natürlich diverse Einstellungsmöglichkeiten am Rally-Boliden. Diese reichen von den Bremsen über die Lenkung bis hin zu der Aufhängung, wobei man einen Großteil der verfügbaren Einstellungen bzw. Fahrzeugteile erst mit weiterem fortschreiten in der Meisterschaft freischaltet.
Als Beispiel sind hier die Reifen zu nennen. Kann man zu Beginn nur aus einer handvoll Reifen auswählen, so werden diese immer spezieller und auf eine bestimmte Strecke abgestimmt, sodass man auf dieser besser oder schneller vorankommt. Hat man in der ersten Saison im verschneiten Schweden so seine Problem, das Auto auf der Straße zu behalten, gestaltet sich das Ganze nach Erhalt der Reifen mit langen Spikes in der 3. Saison schon um einiges leichter.
Sehr viele Einstellungsmöglichkeiten bietet auch die Aufhängung des Autos. Hier hat man je nach Fortschritt im Spiel die Wahl zwischen weichen, mittleren und harten Stoßdämpfern und kann die Stabilisatoren, die die Neigung des Autos in Kurven beeinflussen, auf „keine“, „mittel“ oder „stark“ stellen. Fährt man etwa auf Asphalt mit harten Stoßdämpfern und „starken“ Stabilisatoren, ist man hingegen auf Schnee mit „weich“ und „keine“ besser beraten.
Im Laufe des Spieles kommen noch leichtere Ausführungen des Chassis und stärkere Turbos hinzu um in der dritten Saison die Gegner nochmal so richtig am Auspuff schnuppern zu lassen.
Wer es hier mit der Angst zu tun bekommt und glaubt, sich vor jedem Rennen mit zig Einstellungsmöglichkeiten herumschlagen zu müssen, den möchte ich beruhigen. In jedem Wartungs-Abschnitt wählt das Spiel die geeignetsten Einstellungen für das Auto. Man kann aber natürlich trotzdem versuchen, mit anderen Einstellungen die letzte Millisekunde in der Probefahrt herauszuholen und so auch im Rennen selbst besser abzuschneiden.

Lerne den Kommentaren deines Co-Piloten Folge zu leisten
Da man in Colin 3 beim Rennen keine Informationen zum Streckenverlauf hat, muss man den Worten seines Co-Piloten blind vertrauen – was oft nicht so ganz einfach. Bei einigen Teilen der Strecken kommen die Informationen in einer derart schnelle Abfolge, dass man garnicht mehr richtig mitbekommt, was der liebe Herr Grist (bzw. sein deutsches Pendant) denn nun gesagt hat und wohin man nun lenken soll oder ob man Vollgas geben darf oder auch nicht. Zum Glück sind diese Stellen eher selten und mit ein wenig Fingerspitzengefühl und genauer Beobachtung meistern man diese Stelle ohne Abstecher ins Grüne.
Desweiteren hat man auch oft Probleme, die Aussagen des Co-Piloten dem Streckenverlauf richtig zuzuordnen. Manchmal denkt man, es kommt eine scharfe Rechtskurve und man bremst schon, dabei geht es geradeaus und man hätte Gas geben können. Aber auch das zählt eher zu den Ausnahmen, hat mir bzw. McRae und Grist aber Kopfschmerzen bereitet, da sie durch meinen Fahrfehler gegen einen Baum geknallt sind.
Gernell werden die Hinweise zum Streckenverlauf auf folgende Weise dargestellt. Der Co-Pilot sagt zuerst den empfohlenen Gang und dann die Art der Kurve. Weiters erscheint ein Pfeil, der die Stärke der Kurve angibt, wobei weiß gering und rot sehr stark ist. Bei einer Kurve, die also mit Vollgas, also dem sechsten Gang durchfahren werden kann, sagt der Co-Pilot „6 rechts“ und auf dem Fernseher erscheint ein weißer Pfeil der leicht nach rechts geneigt ist. So weiß man zu 90% genau, was man zu tun hat und wie der Straßenverlauf als nächstes ist.

Spüre den Realismus und sei trotzdem Herr über dein Auto
Das Hauptaugenmerk bei Colin McRae Rally 3 liegt natürlich bei einer realistischen Steuerung und ohne zu übertreiben wurde diese perfekt ins Spiel integriert. Genau so stelle ich mir eine Fahrt in einem Rally-Wagen vor und viel näher kommt man diesem Gefühl sicher nicht wie in diesem Spiel.
Den besonderen Realismus von Colin 3 zeichnet die unterschiedliche Reaktion auf die verschiedenen Untergründe und Witterungsverhältnisse aus. Während man wie schon erwähnt auf Asphalt Kurven mit Vollgas ohne großes Übersteuern durchfahren kann, genügt auf Schnee oder Schotter schon eine kleine Unachtsamkeit und man vollzieht einen Bilderbuch-Dreher.
Auch haben verschiedene Fahrzeugeinstellungen unterschiedliche Auswirkung auf das Fahrverhalten und man kann diese auch wirklich spüren. Wer einmal versucht hat, mit Schotter-Reifen auf Schnen zu fahren, der weiß, was ich meine. Das mag zwar ein Beispiel sein, das ein klein wenig überzogen erscheint, verdeutlicht aber durchaus den hohen Grad des Realismus im Spiel.
Wo Licht, da natürlich auch Schatten und so kann eben dieser pure Realismus einen auch schonmal in die Verzweiflung treiben, z.B. wenn man mit Vollgas auf Schotter in eine Kurve fährt und dann versucht, durch Bremsen langsamer zu werden, man aber sich nahezu im gleichen Moment bereits abseits der Strecke wiederfindet. Der mit dem Realismus verbundene Schwierigkeitsgrad kann auch dazu führen, dass sich Einsteiger durch die nicht ganz einfache Steuerung etwas abgeschreckt fühlen können. Aber auch bei Fortgeschrittenen kann es ab und zu soweit kommen, dass man das Gamepad am liebsten in die Ecke schleudern möchte, weil man an immer wieder an der gleichen Stelle scheitert und, was eine gute Zeit verhindert und man das Rennen so immer und immer wieder neu starten muss.
Wer bei Colin McRae Rally 3 also erwartet, ins Auto einzusteigen und in Finnland auf Schotter eine perfekt Zeit hinzulegen, wird sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und muss sich schonmal ein wenig ins Spiel einarbeiten.

Die Steuerung selbst orientiert sich an anderen Spielen auf der Xbox. Gasgegeben und gebremst wird mit den Schultertasten, die Handbremse mit B angezogen und die Ansicht mit Y gewechselt. Gesteuert wird wie üblich mit dem linken Analogstick.
Insgesamt hat das Spiel 3 Kameraperspektiven zu bieten, wobei die Steuerung mit der Verfolgerkamera eindeutig am leichtesten fällt. Eindeutig realistischer fällt das Fahrgefühl natürlich in der Innenperspektive aus. Ganz harte Naturen wählen die Sicht von der Motorhaube um sich und dem Spiel den richtigen Kick zu geben.

Achte auf deinen Wagen, denn er ist dein wichtigtes Gut
Was wäre ein gutes Rennspiel und vor allem ein Rally-Spiel ohne ein Schadensmodell? „Nichts“, haben sich wahrscheinlich auf die Entwickler von Codemasters gedacht und eines eingebaut, das es in sich hat. Das Auto lässt sich nach alle Regeln der Technik zerlegen und ganz Geschickte schaffen es sogar, nahezu nur mehr mit dem Grundgerüst des Autos ins Ziel zu fahren. Da man es aber nicht darauf anlegen sollte und auch wird, wird man öfters mal eine herunterhängende Frontschürze, ein kaputtes Rücklicht oder eine zerberstete Seitenscheibe zu Gesicht bekommen. Bei obigen Beschädigungen hält sich ein verändertes Fahrverhalten noch in Grenzen, doch es kann auch passieren, dass sich durch einen Crahs schonmal die Spur verändert und das Auto künftig nach rechts zieht – oder noch schlimmer, man gar einen Reifen verliert. Hier kann man aber zum Glück auf dem Reserverreifen zurückgreifen und das Rennen trotz Zeitverlust erfolgreich beenden.

Darfs noch mehr sein?
Neben den neuen Fahrzeigteilen, die man mit bloßem Abschließen von Strecken freischaltet, erhält man bei bestimmten Strecken weitere Autos für den „Wertungsprüfungs“-Modus, indem man diese mit dem ersten Platz abschließt. So hat man durchaus die Motivation, so oft wie möglich auf den ersten Platz zu kommen und die Meisterschaft auch nocheinmal durchzuspielen, um an alle versteckten Autos zu kommen, die sich natürlich auch alle unterschiedlich steuern und ihr eigenes Motorengeräusch haben.
Pro
Purer Realismus
Nahezu perfektes und sehr motivierendes Gameplay und Steuerung
Spielerisch sehr abwechslungsreiche Strecken
Freischaltbare Fahrzeugteile und Autos
Guter Dolby Digital Sound
Sehr schöne und liebevoll designte Wagenmodelle
Kurze Ladezeiten
Original Kommentar-Stimme von Nicky Grist
Contra
Hoher Realismus und fordernde Steuerung können Anfänger abschrecken
Eher mäßige Umgebungsgrafik
Selten auftretender Sound-Bug
Es ist teilweise schwer, den Anweisungen des Co-Piloten zu folgen
Fazit
Colin McRae Rally 3 hat eindeutig den Realismus-Thron unter den Rennspielen auf der Xbox bestiegen. Hat man das Auto erst einmal richtig im Griff, was bei Änfängern aber durchaus länger dauern kann, macht es einen großen Spaß mit dem Auto gekonnt um die nächste Kurve zu driften und den Wagen auf Schneefahrbahn doch wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Leider spielt die Grafik hier größtenteils nicht mit und ist eher Mittelmaß und auch der größte Kritikpunkt, wobei aber durchaus mehr möglich gewesen wäre und das Spiel so um einiges zugelegt hätte.
Colin 3 ist das beste Beispiel dafür, dass auch Spiel mit nicht so toller Grafik eine Menge Spaß machen kann und man darüber hinwegsehen kann, wenn man durch nahezu perfektes Gameplay dafür entschädigt wird.
Zuletzt ist noch die Frage zu klären, ob Colin McRae Rally uneingeschränkt zu empfehlen ist. Auch wenn mir die Antwort schwer fällt, möchte ich ein Nein aussprechen, da die Steuerung und die Beherrschung des Auto zeitweise und vor allem im höheren Schwierigkeitsgrad doch sehr fordernd ist und Anfänger abschrecken kann, wenn man zum zehnten Mal gegen die gleiche Stelle kracht. Auch die nicht so tolle Grafik kann einige Spieler abschrecken.
Ist man jedoch bereit, sich ein wenig ins Spiel einzuarbeiten und wird man nicht durch die eher mäßige Grafik und das Rally-Prinzip, also dass man alleine auf der Strecke ist, abgesckreckt, wird man sehr viel Spaß an diesem Spiel haben und es erst wieder aus der Hand legen, wenn man den Satz „Glückwunsch zum ersten Platz“ liest.
Infos
Erhältlich für
Genre
Racing
   Rally
Publisher
Codemasters
Entwickler
Codemasters
Website
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